best(and)IMMO: Konferenz am 12. Juni in Wien
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Fakt ist: Besonders in den boomenden Ballungsräumen steht einer steigenden Nachfrage nach qualitativ hochwertigem Wohnbau ein immer geringeres Flächenangebot gegenüber. Die wichtige Ressource Boden wird im urbanen Umfeld zunehmend knapp – und damit auch immer teurer und unleistbarer.
Welche Antworten die Architektur hier künftig finden muss, ist wichtiger Teil der Debatte, der sich Johannes Pilz von MVRDV in Rotterdam und Werner Sobek, Gründer der Werner Sobek Group am 24. Oktober 2017 im Architekturzentrum Wien (im Bild) dem Publikum stellen werden. Beide präsentieren ihre aktuellen Wohnbauprojekte und diskutieren in der von Maik Novotny moderierten Podiumsdiskussion über derzeitige und zukünftige Entwicklungen des Wohnbaus, national wie international. Diskutiert wird über aktuelle Herausforderungen, Höhenflüge und Fallstricke im städtischen Wohnbau – vom Einfamilienhaus über Quartiersentwürfe bin hin zum Wohnhochhaus.
Pilz ist heute Projektleiter bei MVRDV in Rotterdam. Nach seinem Architekturstudium an der TU Wien und an der ETSA Barcelona arbeitete er bei Neumann & Partner Architekten als auch bei querkraft in Wien. Auf das Projekt-Konto des gebürtigen Wiener gehen unter anderem „Franklin Mitte“ und Traumhaus, beide in Mannheim angesiedelt, sowie der „Turm mit Taille“ in Wien.
Sobek, studierter Bauingenieur und Architekt, hat unter anderem das Institut für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren an der Universität Stuttgart ins Leben gerufen. Zuvor lehrte er an Universität Hannover. Von 2008 bis 2014 war Sobek Mies van der Rohe Professor am IIT in Chicago, seit 2017 leitet er den Sonderforschungsbereich SFB 1244 über „Adaptive Strukturen und Gebäudehüllen“. Zudem ist der Wissenschaftler Gründer der Firmengruppe Werner Sobek.
Gemeinsam mit dem Unternehmer Klaus Fischer von der Fischer Unternehmensgruppe hat er zuletzt das neue, auf industrieller Serienproduktion basierende Modulbaukonzept auf Holzbasis – genannt aktivhaus – entwickelt. Sobek will damit „menschengerechten, ökologisch und ökonomisch verträglichen Wohnraum für jene, die sich nicht mehr leisten wollen oder können", schaffen.
AutorIn: Rudolf Grüner
Datum: 10.10.2017Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet
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