Mundl betoniert: "Beton is do ned deppat!"

Anfang März startet das Betonmarketing Österreich eine neue Image-Kampagne: Für den TV-Spot wurde niemand geringerer als Karl Merkatz alias Mundl verpflichtet. BMÖ-Vorsitzender Gernot Brandweiner verrät auf immonet.at die Hintergründe.

BMÖ/APA-Fotoservice/Hautzinger © BMÖ/APA-Fotoservice/Hautzinger

Mit Karl Merkatz (r., hier mit Robert Holzer, Vorstand BMÖ) ist ein Glücksgriff gelungen. Über die Höhe der Gage wird freilich kein Wort verloren.

Karl Merkatz alias Mundl ist wieder im Fernsehen. Der Schauspieler mit Jahrgang 1930, Verkörperung der herzlichen aber oft aufbrausenden österreichischen Seele, lächelt wieder von den Bildschirmen - diesmal als liebenswerter Opa, in einem Werbespot. Seine Botschaft: "Beton is do ned deppat".

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Bei der Präsentation des Spots im Wiener Motto am Schiff bedankte sich die Beton-Lobby beim österreichischen Original. Gernot Brandweiner (2.v.l. ) sprach mit immonet. at über die Kampagne.

Emotional positiv besetzen

Bis Mitte Juni läuft der neue TV-Spot für das heimischen Betonmarketing im ORF - 88 Mal, um die Zielgruppe zu erreichen jeden Sonntag, Montag und Dienstag. Mit einem klaren Ziel, verrät Gernot Brandweiner, Vorsitzender des Betonmarketing Österreich (BMÖ) und Geschäftsführer des Verbandes Österreichischer Beton -und Fertigteilwerke (VÖB): "Wir wollen das Image des Betons weiter verbessern, emotional positiv besetzen. Weil Beton so stark verwendet wird, ist er für Viele ein Feindbild. Das ändert sich aber, wenn Beton erklärt wird."

Beton-Werbetrommel rühren Deutsche

Die Marke Beton hat die Karlsruher Agentur Salt gekonnt als Werbespot sowie Plakat- und Magazin-Sujets in Szene gesetzt. Seit fünf Jahren rühren die Deutschen die heimische Beton-Werbetrommel. Brandweiner: "Für uns waren sie damals die Besten. Die österreichischen Agenturen haben nicht so gut zugehört und frische Ideen gebracht. Und eigentlich ist es ja egal wo die sitzen."

Imagewandel seit 90er Jahre

Grundsätzlich hat sich das Image von Zement und Beton in den letzten Jahrzehnten bereits stark geändert: Heute ist der Baustoff als Sichtbeton architektonisches Stil-Element. In seiner Funktionalität bei der Bauteilaktivierung - Heizen und Kühlen mit Speichermasse - ein hochmodernes Produkt. Aufgrund seiner Langlebigkeit nachhaltig. Was ist seit den 90er Jahren passiert? Wie ist der Wandel weg vom vormals verpönten Synonym Zubetonieren gelungen? "Das hat mehrere Gründe. Kampagnen tragen dazu bei, machen aber nur einen Teil aus. Die meisten Firmen versuchen das Optimale bei Auftritt, Umweltverträglichkeit und anderem herauszuholen. Da geschieht intern viel, was sich auch nach außen trägt." Ein Beispiel: Früher wurden LKW-Mischer als dreckig wahrgenommen, heute wird penibel auf Sauberkeit geachtet. Aber es gibt noch mehr Gründe, so Brandweiner: Der Baustoff Beton hat sich weiterentwickelt. Es gibt kein Standard-Gemisch mehr. Die gute Architektur hat Beton als Baustoff entdeckt. Die Vielseitigkeit in der Funktion. Nicht umsonst, so der VÖB-Geschäftsführer, hätten die meisten Siegerprojekte beim Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit punkten können - unter Verwendung von Beton.

Verstärken: Speichermasse und Ausbildung

Der eingeschlagene Weg sei aber noch lange nicht zu Ende: "Beton als Speichermasse zum Heizen und Kühlen etwa ist noch nicht in der Breite bekannt. Das dauert etwas. Ebenso die weiteren Bemühungen zu noch besserer Ausbildung. Beton benötigt auch die richtige Anwendung."


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Datum: 05.03.2013

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