Zeitung vs. Internet

Während bei den Zeitungen von Seiten der Immobilienanbieter auf die Kostenbremse gestiegen wird, kann das Internet nach wie vor zulegen. Lesen Sie hier über die Kosteneffizienz der beiden Kanäle.

Der Vergleich zwischen Zeitungen und Online-Immobilienportalen wurde von den Studienautoren anhand von 10 Faktoren gezogen, zu denen die Befragten Ihre Einschätzung abgeben mussten. Lediglich beim Faktor Imagebildung wird der Printschaltung (wenn auch nur sehr knapp) mehr zugetraut. Bei allen anderen 9 liegen die Internetportale in Führung. So werden diese u.a. was das Erreichen regionaler wie überregionaler Zielgruppen, die direkte Generierung von Interessenten, die Möglichkeit einer ausführlichen Objektbeschreibung, die Geschwindigkeit der Vermarktung und Inseratsveröffentlichung und das Preis-/Leistungsverhältnis anbelangt, eindeutig bevorzugt.

Wirksamkeit der Kanäle

Die Befragung der Studienteilnehmer nach ihren monatlichen Ausgaben im Verhältnis zu den erreichten Abschlüssen je nach Vermarktungskanal, so ergibt, sich, dass die kostengünstige Variante die eigene Homepage ist, mit einem durchschnittlichen Aufwand von 78 € je Abschluss, gefolgt von den Schildern am Objekt mit 104 €. Bei den Medien schlagen wiederum die die Internetportale mit einem durchschnittlichen Aufwand von 155 € je Abschluss die Zeitungen, bei denen man 518 € einsetzen muss, um einen Abschluss zu erzielen.

Parallelnutzung verschiedener Plattformen

Bei fast allen Befragten ist zu beobachten, dass selten nur auf ein Onlineportal gesetzt wird: Fast die Hälfte der Makler ist mit ihren Objekten auf 2 oder 3 Plattformen vertreten, über 20% nutzen 5 Portale oder mehr.

(Quelle: Immostudie 2009)


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Datum: 23.08.2010

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