Politik und Recht Archiv (97 Artikel) - Seite 6 von 9

In einer Podiumsdiskussion zum Thema nachhaltiges Planen und Bauen, waren sich fast alle Experten einig: Zumindest bewusstseinsbildend ist das Gesetz. Kritisiert wurden Berechnungsmethoden und "Scheintransparenz".

Bis Sommer 2013 steht die neue Wiener Sanierungsverordnung: Wer bei Sanierung gefördert wird, darf 15 Jahre lang Mieten nicht erhöhen. Und: Um die Kreditvergabe zu verbessern, dürfen künftig zwei Prozent Zuschlag auf den 6-Monate-Euribor kassiert werden.

Die Einführung des „kostenoptimalen Niveau“ im Rahmen der Richtlinie ist umstritten. Experten bemängeln die Objektivität der Berechnungsmethode und die fehlende Erfahrung in der Umsetzung.

2013 steht für die ÖGNI im Zeichen inhaltlicher Konkretisierungen und der (internationalen) Vernetzung. Zur Nachhaltigkeit gehört auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Die ÖGNI geht mit gutem Beispiel voran.

Die neue Techniknovelle 2012 der Wiener Bauordnung trat mit 1. Jänner 2013 in Kraft: Verpflichtender Einsatz hocheffizienter Energiesysteme und erleichterte Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz.

Abermals gibt es ein Weihnachtsgeschenk an die Bauwirtschaft: die Verlängerung der Schwellenwerte-Verordnung. Die Vergaberechts-Experten Heid-Schiefer geben einen Überblick über die genauen Summen zur Auftragsvergabe.

Bei Regierungsklausur beschlossen: Erleichterung besonders für heimische Klein- und Mittelbetriebe des Bau- und Baunebengewerbes verspricht die erneut verlängerte Schwellenwerte-Verordnung bis Ende Dezember 2013.

Kostentreibende Normen gefährden leistbares Wohnen und bevorzugen einzelne Anbieter, kritisieren Experten bei der Wohnbau-Enquete der SPÖ. Außerdem fehle die Abschätzung der Folgen.

Das Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen übt scharfe Kritik an der Politik und sieht in wohnrechtlichen Reformen besonders großes Potenzial, um die Sanierungsquote von drei Prozent zu erreichen.