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„E-Mobilität muss gefördert werden!“

Elektromobilität: Der Klima- und Energiefonds will Hürden beseitigen und Vorurteile gegenüber Elektromobilität abbauen. Ein erster Schritt: 500.000 Euro für Projekte, die bei Markteinführung helfen.

Elektroautos sind auf den österreichischen Straßen noch eine Seltenheit: Rund 16.700 Fahrzeuge oder 0,3 Prozent der zugelassenen Pkw werden derzeit mit Strom betrieben. Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger: „Beim Thema E-Mobilität gibt es noch Berührungsängste der Bevölkerung, hervorgerufen durch zum Teil unbegründete Vorurteile. Unser Ziel ist es, wie auch in der Klima- und Energiestrategie #mission2030 dargestellt, diese abzubauen und umfassende Aufklärarbeit zu leisten, damit die Menschen bei Autos in Zukunft nicht mehr automatisch nur an ‚Diesel’ oder ‚Benziner’ denken.“

Dem soll das Regierungsprogramm „Elektromobilität in der Praxis“ entgegenwirken. Und zwar mit Initiativen, die die VerbraucherInnen über Kostenvorteile, Fahrzeugreichweiten und Ladeinfrastruktur aufklären. „Unser Ziel ist es, die E-Mobilität möglichst rasch auf breite Beine zu stellen und das E-Auto für die Menschen erlebbar zu machen. Dies haben wir in den vergangenen Jahren mit den Modellregionen erfolgreich umgesetzt. Jetzt geht es darum, Hürden abzubauen, Bewusstsein zu schaffen und Fakten zu liefern. Mit dem heute startenden Programm setzen wir unseren Weg also konsequent fort“, erklärt Ingmar Höbarth, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds. Bei der Markteinführung der E-Mobilität gibt es eine Reihe von Hürden – auch rechtlicher oder organisatorischer Natur. Das Programm unterstützt dabei, diese Schritt für Schritt abzubauen.

Das Programm im Detail

„Elektromobilität in der Praxis“ unterstützt die Bewusstseinsbildung und Beschleunigung der Marktdurchdringung der Elektromobilität in Österreich. Zur Verfügung stehen insgesamt 0,5 Millionen Euro – davon 150.000 Euro für kleine Projekte mit einer Kostengröße von bis zu max. 30.000 Euro (inkl. USt.). Die Einreichung ist über einen Online-Antrag bis zum 30.10.2018, 12:00 Uhr möglich.

 

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Archivmeldung: 25.06.2018
Kompetenz: Förderungen

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