Eintritt in ein neues Klimaschutz- und Energiezeitalter

Wie gelingt ein dynamischer Umstieg in das neue Klimaschutz- und Energie-Zeitalter? Das Impuls-Zentrum IF-NE präsentiert 5 Thesen, die die Bemühungen rund um diesen Themenbereich in Schwung bringen sollen.

Was muss passieren, damit die Bemühungen rund um den Klimaschutz und die Energie weltweit richtig in Schwung kommen? “Zu allererst sollten wir uns von der unrealistischen Erwartungshaltung verabschieden, dass über Klimaschutz-Ziele in den Regionen etwas bewegt werden kann. Stattdessen blicken wir schon heute in die Zeit unserer übernächsten Generation, stellen uns die veränderten Bedingungen vor und zieht Schlussfolgerungen“ sagt Manfred Faustmann vom Impulszentrum IF-NE (Initiativen für neue Energien) und präsentiert dazu 5 Thesen zur Diskussion:

1.These: Klimaschutz kann nicht “von oben“ per Dekret verordnet werden

Eine Lösung, die durch Druck “von oben“ entsteht, ist niemals nachhaltig. Ein dynamischer Umstieg in das neue Energie- und Klimaschutz-Zeitalter kann nur “von unten“ kommen. Über die flächendeckende Regionalisierung der Energie-Verantwortung.

2. These: auf sehr lange Sicht ist der Import von Energie ein Auslauf-Modell

Das Prinzip des Energie-Importes basiert vor allem auf der ungleichen globalen Regional-Verteilung der Bestände an fossilen (=alten) Energieträgern wie z.B. Öl, Gas, Kohle und Uran. Je näher wir an die Endlichkeit dieser Ressourcen kommen, desto mehr steigt die Bedeutung von den erneuerbaren (=neuen) Energien aus Sonne, Wind, Wasser und Biomasse.

3. These: Region & Menschen sind Energie-Verantwortliche der Zukunft

Sie tragen die Verantwortung für die Bereitstellung & Versorgung genauso wie für Nutzung & Umgang sowie deren Auswirkungen bei Umwelt & Klima.

4. These: mit der Verantwortung ändert sich das Verhalten in der Region

Zum Unterschied von heute ist bei einer rein regionalen Energie-Versorgung der Regelkreis zwischen Ursache und Wirkung direkt vor Ort geschlossen. Es braucht keine Vorgaben von außen mehr.

5. These: Leben und Wirtschaften zu Lasten von Dritten hat keine Zukunft

Langfristig wirksam, langfristig verfügbar und langfristig verträglich. Das sind die Eckpfeiler der Nachhaltigkeit. Alles, was davon abweicht, geht zu Lasten von Dritten.

 
 
 

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Datum: 29.06.2012

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