Erstes energieautarkes Mehrfamilienhaus der Welt

Ohne Sonne geht nichts in diesem Gebäude. In der Schweiz wurde nun das erste Mehrfamilienhaus der Welt gebaut, das sich komplett selbst mit Energie versorgt. Ein zukunftsweisendes Projekt.

Zum Mehrfamilienhaus in Brütten – zwischen Zürich und Winterthur gelegen – gehören neun Wohnungen, die zwischen 80 und 145 Quadratmetern groß sind. Sämtliche Energie, die die BewohnerInnen zum Leben benötigen, kommt von der Sonne.

Altbewährtes und Hypermodernes

Für die Realisierung dieses Pionierprojektes haben die PlanerInnen bewährte Technologien und Systeme der Energiegewinnung und -speicherung einerseits, und Innovationen, die den Energieverbrauch drastisch reduzieren andererseits gesetzt. So wurden das Dach und die gesamte Fassade mit Solarmodulen eingekleidet und der STrom wird mit Hilfe von Smart Home Produkten in das Haus eingespeist.

Busch-Jaeger © Busch-Jaeger

Die Haussteuerung Busch-free@home® in den Wohnungen unterstützt das Energiekonzept und bietet viel Komfort.

Smart Home-Energiekonzept

Busch-Jaeger zeichnet verantwortlich für die Ausstattung mit sämtlichen stromführenden Haushaltsgeräten in den Wohnungen. Das Unternehmen ist Spitzenreiter auf dem Gebiet und kann inzwischen auf eine Million verkaufte Smart-Home-Geräte weltweit verweisen.

Wohnen in einem Gebäude ohne Anbindung ans Stromnetz setzt natürlich voraus, dass sämtliche Haushaltsgeräte mit hoher Energieeffizienz arbeiten. Neben sparsamen Waschmaschinen und Kühlschränken unterstützt das integrierte Smart-Home-System die Bewohner dabei, ihren Energieverbrauch möglichst klein zu halten. Smarte Beleuchtungssysteme oder auf Temperatur und Witterung reagierende Beschattungssysteme sind nur zwei Beispiele. Das Pionierprojekt von Brütten setzt neue Maßstäbe für den Wohnungsbau der Zukunft. Es beweist, dass viel erreicht werden kann, wenn mit Wille und Geschick eine Vision verfolgt wird.


AutorIn:

Archivmeldung: 06.04.2017

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Energiesparen

Für die Erstellung einer nationalen Anpassungsstrategie hat das Lebensministerium gemeinsam mit den Ländervertretern die Federführung übernommen. Die wissenschaftliche Klimaforschungsinitiative „AustroClim" wurde mit den inhaltlichen Vorarbeiten beauftragt.

Die Aufforderung an Nationalstaaten, frühzeitig mit der Anpassung an klimawandelbedingte Veränderungen zu beginnen und nationale Anpassungsstrategien zu erstellen, findet sich in internationalen Übereinkommen und europäischen Strategien.

Die Planung und Umsetzung der Anpassungsmaßnahmen kann auf verschiedenen Ebenen stattfinden: Privatpersonen, privaten Unternehmen, Gemeinden und Regionen, Interessensvertreter. Bei manchen Maßnahmen ist die Abgrenzung zum Klimaschutz nicht eindeutig möglich.

Seit 1.1.2012 fließt auch der CO2-Ausstoß von Immobilien in die Bewertung mittels Energieausweis mit ein. Der gewählten Energieform kommt dann noch größere Bedeutung zu als bisher. Der Energieausweis soll sowohl für Eigner wie für Käufer Bedeutung haben.

Die Warmwassernutzung ist ein weithin unterschätztes Thema beim Energiesparen. Dabei wird knapp 10 Prozent der Energie eines Haushalts durch Warmwasser verbraucht.