Inverter-Wärmepumpen: So geht Zukunft

Flexibel, effizient, ein Allrounder – invertergesteuerte Wärmpepumpen arbeiten „am optimalen Betriebspunkt“. Was sie von den herkömmlichen Modellen unterscheidet, erfahren Sie hier.

Herkömmliche Wärmepumpen ohne Inverter schalten sich bei Wärmebedarf ein und laufen dann unter Volllast. Ist die Anforderung erreicht, schalten sie sich wieder aus. Anders Inverter-Wärmepumpen. Durch die integrierten Inverter passen diese Pumpen ihre Leistung stufenlos und flexibel dem jeweiligen Bedarf an.

Der Verdichter läuft also nur an wenigen Tagen im Jahr auf dem Maximum, die Schaltzyklen werden deutlichst reduziert. Dadurch arbeiten Inverterwärmepumpen immer am optimalen Betriebspunkt und produzieren genau so viel Wärme, wie gerade benötigt wird. Das gleiche gilt natürlich auch für die Warmwasserbereitung, die ebenfalls an den entsprechenden Bedarf angepasst ist.

Die Vorteile liegen auf der Hand

Inverter-Wärmepumpen arbeiten im Teillastbetrieb sehr effizient, die Betriebskosten sinken. Und trotzdem stehen bei Bedarf, etwa in ergiebigen Kälteperioden, die erforderlichen Leistungsreserven zur Verfügung. Aufgrund der geringeren Anzahl an Schaltzyklen wird der Verdichter der Wärmepumpe geschont, die Lebensdauer der Geräte steigt. Und schließlich: Die Solltemperatur kann exakt angepasst werden. Durch den etwaigen Entfall des Pufferspeichers braucht diese Art der Wärmepumpe weniger Platz und auch ihre Betriebsgeräusche fallen um einiges geringer aus, da Verdichter und Ventilator im Teillastbetrieb mit weniger Drehzahl und damit leiser arbeiten. Und noch ein Vorteil: Inverter-Wärmepumpen sind in der Regel günstiger zu haben, als ihre traditionellen Vorgänger.


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Datum: 28.05.2018

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