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Ölheizungstausch leicht gemacht!

Ab 2025 müssen nach und nach alle Ölheizungen verpflichtend auf erneuerbare Energie umgestellt werden. Welche Alternativen gibt es? Wie funktioniert der Tausch? Gibt es Förderungen? Wir zeigen Ihnen worauf zu achten ist.

Einfacher Umstieg

Als Alternativen zu einer alten Ölheizung stehen Pelletheizungen und Wärmepumpen zur Auswahl. Wer günstigen Zugang zu Brennholz hat und den Aufwand nicht scheut, kann natürlich auch mit Stückholz heizen. Ob eine Wärmepumpe einsetzbar ist, hängt maßgeblich vom Dämmzustand des Gebäudes ab. Nur für gut gedämmte Gebäude werden Wärmepumpen empfohlen.

Weist das Gebäude einen eher hohen Wärmeverbrauch auf, so stellt sich die Frage, ob zusammen mit der Heizung auch die Gebäudehülle saniert werden soll. In dieser Phase der Entscheidungsfindung stehen unabhängige Energieberater für eine unverbindliche und meist kostenlose Beratung zur Verfügung.

Kommt es zu keiner Sanierung der Gebäudehülle, ist jedenfalls zu einer Pelletheizung zu raten. Diese kann problemlos den höheren Wärmebedarf decken und die bestehenden Radiatoren mit heißem Wasser versorgen, um auch an kalten Tagen Wärmekomfort sicherzustellen.

Die Pelletheizung – ein idealer Ersatz für den Ölkessel

Pelletheizkessel bieten höchsten Komfort und funktionieren nach dem Prinzip einer klassischen Zentralheizung. Deshalb ist der Heizungstausch von Öl auf Pellets auch sehr einfach – von der Gebäudesubstanz bis zur Wärmeverteilung kann alles bleiben, wie es ist. Die Funktionsweise einer modernen Pelletheizung ist anwenderfreundlich und vollautomatisch. Die Pellets werden aus einem Lager zum Kessel befördert und dort emissionsarm und hocheffizient verbrannt. Die Pellets selbst werden in Österreich aus Nebenprodukten der Sägeindustrie hergestellt. Wussten Sie, dass eine Pelletheizung im Vergleich zu einer Ölheizung 97 % CO2 einspart? Somit ist jede neue Pelletheizung, die eine alte Ölheizung ersetzt, ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Dazu kommt, dass Pellets deutlich weniger kosten als Heizöl – man spart also bei den laufenden Kosten und muss sich auch nicht vor einer Energiesteuer fürchten.

Die Umstellung einfach gemacht

Den Abbau und die Entsorgung der Altgeräte übernimmt Ihr Installateur. Nachdem der alte Ölkessel entfernt wurde, wird an seiner Stelle der Pelletkessel installiert. Anstatt des Öltanks wird ein Lager für Pellets eingerichtet. Hierfür gibt es vielfältige Lösungen. Vom eigenen Lagerraum bis hin zum freistehenden Sacksilo im Heizraum oder zum Erdtank ist alles möglich. Oft kann die neue Pelletheizung schon nach zwei Tagen Umbau in Betrieb gehen.

© Geber86/istockphoto.com

Es gibt hohe Förderungen!

Um die Klimaziele zu erreichen, wird auf Bundes-, Landes- und zum Teil auch Gemeindeebene so viel gefördert wie noch nie. Der „Raus aus Öl“-Bonus wird vom Bund für die Umstellung eines fossilen Heizungssystems auf Pellets vergeben. Die Förderhöhe für den Kesseltausch beträgt 30 %, max. 5.000 Euro. Je nach Bundesland gibt es weitere finanzielle Unterstützung, die in den meisten Fällen zusätzlich zur Bundesförderung genutzt werden kann!

Informieren Sie sich über die unterschiedlichen Förderungen!

Viele wissenswerte Details über das Heizen mit Pellets und die wichtigsten heimischen Anbieter von Pelletheizungen finden Sie auf der Website von proPellets Austria, dem Verband der heimischen Pelletwirtschaft.

AutorIn:
Datum: 09.12.2020

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