Photovoltaik: Sonnenstrom erzeugen und speichern

Thermische Solaranlagen gehören fast schon zum Standard in unserem Land, immer mehr Private setzen nun aber auch auf die solare Stromerzeugung mittels Photovoltaik. Ein großer Punkt dabei: Wie und wo speichern wir die erzeugte Energie?

Besonders wichtig bei der Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage ist die professionelle Planung – von den örtlichen Gegebenheiten, den gesetzlichen Vorgaben und Regelungen, bis hin zur bestmöglichen Verwertung und Speicherung des erzeugten Stroms. Gerade im Bereich der Sanierung spielt diese Technologie eine immer bedeutendere Rolle. Denn wenn schon das Dach neu gemacht wird, kann auch gleich eine Anlage drauf – diese Ausgaben amortisieren sich relativ zügig.

Strom am besten direkt verbrauchen

Die großen Energieversorger unseres Landes sind längst Profis in Sachen Photovoltaik und wissen, wie Sie mit dem selbst erzeugten Strom am besten verfahren: „Am besten wird der private Sonnenstrom sofort und unmittelbar vor Ort, z. B. für den Betrieb der Haushaltsgeräte oder einer Wärmepumpe, zum Laden des Elektroautos, zur Klimatisierung des Hauses oder für die Swimmingpool-Pumpe genutzt“ rät dazu etwa die EVN auf ihren Photovoltaik-Ratgeberseiten. Und auch die Speicherung von selbst erzeugtem Photovoltaikstrom ist heute im Privathaushalt kein Problem mehr. Batteriespeicher liefern den Strom auch nachts bzw. wenn die Sonne nicht scheint.

Je mehr Sie verbrauchen, desto besser

Eine Photovoltaik-Anlage ist umso wirtschaftlicher, je mehr Sonnenstrom direkt vor Ort verbraucht wird. Mit Hilfe eines Batteriespeichers kann der selbst erzeugte Sonnenstrom auch dann genutzt werden, wenn die Sonne nicht mehr scheint. Laut Experten von der EVN wird auf diese Weise die Eigenversorgung bequem auf 60 % oder mehr erhöht. Gleichzeitig wird die Wirtschaftlichkeit der installierten Photovoltaikanlage verbessert.


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Datum: 31.08.2017

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