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Förderungen in Österreich: Eine Situationsanalyse

Gut 1 Million Gebäude gibt es in Österreich, denen eine Sanierung gut tun würde. Deren Besitzer könnten dadurch im Schnitt 650 Euro/Jahr an Energiekosten einsparen. Wie sieht aber die aktuelle Situation der staatlichen Förderungen aus?

Eines ist klar: Es besteht nach wie vor flächendeckender Bedarf an Sanierungen im Bereich Bauen & Dämmen, und gerade im Bereich Energie machen Investitionen Sinn. Ebenso sinnvoll sind auch gezielte staatliche Förderungen, sowohl für die Häuslbauer als auch für die Handwerker und die Konjunktur insgesamt.

Im letzten Jahr gab es die Förderung zur thermischen Sanierung und es wurden 23 Millionen Euro zur privaten Gebäudesanierung eingesetzt. Für umfassende Sanierungen waren 2013 erstmals Zuschüsse von bis zu 9.300 Euro an Private möglich.

 

Sanierungsbedarf ist gegeben

Eine Erhebung der Wüstenrot-Bausparkasse hat ergeben, dass es in Österreich ca. 1 Mio. renovierungsbedürftiger Bauten gibt, also Gebäude die älter als 20 Jahre sind. 55 % dieser Haus- und Wohnungsbesitzer wollen etwas für ihr Eigenheim tun. Dementsprechend soll auch 2014 wieder eine staatliche Förderung im Bereich Energiesparen, thermische Sanierung oder Erneuerung von Heizungsanlagen angeboten werden.

Das Hauptaugenmerk sollte dabei auf die Energieeffizienz gelegt werden, da hier auch die nachhaltigsten Einsparungen getätigt werden können. Auch über eine höhere Förderung des von Privaten über Photovoltaik-Anlagen in das Netz eingespeisten Stroms sollte, wenn es nach Bausparkassen geht, nachgedacht werden.

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Archivmeldung: 19.12.2013

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