Lavendel: Anspruchslose Zier- und Heilpflanze

Er besticht vor allem durch seinen betörenden Duft und seine satten Farben, gerade im Frühling und Frühsommer. Die Staude ist Zierpflanze und Heilkraut zugleich.

Lavendel kann ohne Zögern als ein wahrer Tausendsassa bezeichnet werden. Der Halbstrauch ist ein anspruchsloses Gewächs, das in der Gartengestaltung seit langem einen Fixplatz einnimmt. Was er zum Gedeihen braucht, ist wenig. Kalkhaltiger, nährstoffarmer, durchlässiger Boden, wenig Wasser, viel Licht und Wärme, das war’s. Die für viele andere Blumen und Sträucher oft zu heißen und trockenen Gartenbereiche sind für ihn ein wahres Eldorado. Besonders Gartenteile, die nicht viel Arbeit machen sollen, lassen sich mit Lavendel attraktiv begrünen. Bestes Beispiel sind Vorgärten, die, eingerahmt von duftendem Lavendel, zu einer Duftoase werden.

Beruhigend und wohlschmeckend

Lavendel wird auch als Nutzpflanze seit jeher eingesetzt. Seine Blüten verfeinern als Gewürz vor allem Lammgerichte oder machen sich auch in Salaten gut. Und vor allem in Süßspeisen ist er ein beliebtes Beiwerk. Sein Duft wirkt beruhigend und schlaffördernd, weshalb seine Blüten auch zu Seifen, Ölen, Badezusätzen oder Duftkissen verarbeitet werden. Zudem ist der Lavendel ein gutes Mittel gegen Kopfschmerzen und Herzprobleme. Und seine abschreckende Wirkung auf Kleidermotten ist wohl niemandem neu.

Im April setzen, ab Juli genießen

Nach Ostern bieten die heimischen Gärtnereibetriebe wieder eine Vielzahl an Lavendelsorten und -arten an, die sich nicht nur in der Farbe, sondern auch in Wuchshöhe und -art unterscheiden. Der Frühling ist auch die beste Zeit, die Pflänzchen in die Erde zu bringen. Seine volle Blüte entwickelt der Halbstrauch dann im Sommer - Juli und August.

Winterharte Sorten bevorzugt

Die winterharten Lavendel haben den großen Vorteil, dass GartenbesitzerInnen sie einmal gepflanzt auch in den folgenden Jahren genießen können. Wichtig ist nur, dass der Lavendel oder vielmehr seine krautigen Triebe im Frühjahr rückgeschnitten werden - und zwar auf ein Drittel seiner Wuchshöhe. Nur so bleiben die Pflanzen kompakt und verholzen nicht.

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Datum: 14.05.2018

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