Gartengestaltung durch Profi - Tipps

Ein Garten ist mehr als Rasen, Hecken und Gemüsebeet. Jeder Quadratmeter zur Verfügung stehender Grund will perfekt genutzt sein. Für die Realisierung der eigenen Ideen gibt es Profis. Was die in Sachen Gartenplanung raten, erfahren Sie hier.

GartengestalterInnen und ProfigärtnerInnen raten dazu, sich schon während des Hausbauprozesses Gedanken über die künftige Gartengestaltung zu machen. Viel mehr noch als in den letzten Jahren und Jahrzehnten ist der Garten heute Wohn- und Lebensraum – das erweiterte Wohnzimmer ist inzwischen ein geflügeltes Wort. Da ist es nur logisch, dass dieser „Raum“ wie alle anderen Räume vor dem Bau geplant werden sollte. Immerhin wird er in vielen Fällen die größte Fläche ausmachen. Die Entscheidung über den Stil des Gartens spielt eine wesentliche Rolle, weil in der Planungsphase Strom- und Wasseranschlüsse bedacht werden müssen, sowie etwaige Aushebungen bzw. Umgrabungen, zum Beispiel für geplante Wasserwelten wie Pools, Brunnen, Brücken, Teiche oder Bäche.

Wozu es den Profi braucht

Viel kann man selbst in die Hand nehmen. Für bestimmte Phasen der Planung und Umsetzung sollte jedoch der Gartenplaner herangezogen werden. Er hat die Aufgabe, die Vorstellungen der Kunden und die eigenen kreativen Ideen unter Berücksichtigung der Grundstücksgegebenheiten unter einen Hut zu bringen. Und dies alles vor dem Hintergrund des Fachwissens und der Erfahrung.

Tipp 1: Keine Planung, ohne vor Ort gewesen zu sein!

Ein Gespräch mit den Kunden in deren Garten ist für den wahren Profi unabdingbar. Denn nur so bekommt er einen Eindruck von der landschaftlichen Situation. Wie ist der Stil des Hauses? Gibt es Nachbarn? Sollen unerwünschte Aus- und Einblicke vermieden werden? Zudem lernt Sie der Gartenplaner im persönlichen Gespräch kennen, Sie können über Ihren Geschmack und Stil Klarheit schaffen.

Tipp 2: Der Garten muss in Bereiche unterteilt werden!

Normalerweise startet der Gestaltungsprofi immer mit der Einteilung des Gartens in verschiedene Bereiche. Dafür muss klar sein, wie der Garten genutzt werden soll. Gemüse und Obst angesetzt, soll er Spielplatz für die Kleinen und Haustiere sein, soll er wunderbare Zierpflanzen beherbergen oder Formgehölze auf englischem Rasen? Erst wenn dies klar ist, kann der Profi den Garten in die nötigen Bereiche wie Grill- und Sitzplätze, angelegte Beete für Gärtnerarbeiten, Sandkisten- und Spielbereich und so weiter unterteilen.

Tipp 3: Erfahrung und Fachwissen für mehr Nachhaltigkeit!

Der professionelle Gartenplaner bringt große Erfahrungswerte zu Pflanzenart, Wuchsverhalten, Blüte und Blattfarbe, Pflegeintensität, Lichteinfall, tatsächlichen Platzbedarf und viele weitere Parameter mit. Das Ziel ist immer eine nachhaltige Planung des Gartens, der für viele Jahre wichtiger Lebensraum sein wird. Ein belesener Hobbygärtner wird sehr wohl vor allem in der Phase der Ausgestaltung mit Blütensträuchern und Blumen vieles in Eigenregie machen können. Soll er ja auch, denn das Experimentieren gehört doch zu den schönen Dingen des Lebens.

Tipp 4: Mit der Planung im Herbst beginnen!

Die beste Zeit für den Beginn der Gartenplanung ist der Herbst, wo noch kein Schnee liegt, da zu dieser Jahreszeit der Garten sinnvoll besichtigt werden kann. Im Winter können Sie dann alles wirken lassen und noch Konzeptänderungen vornehmen. Und im Frühling kann dann zeitgerecht mit den Arbeiten begonnen werden!

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Datum: 02.07.2018

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