Lassen Sie in der Hängematte die Seele baumeln!

Ein lauschiger Platz, ein gutes Buch, sanftes Schaukeln: Wo lässt es sich besser abschalten als in der Hängematte im Garten? Welche Designs und Varianten es gibt und worauf Sie bei Kauf und Aufhängung achten sollten.

Nicht nur Kinder lieben es, zu schaukeln. Dass das sanfte Hin und Her auch bei Erwachsenen einen positiven Effekt erzielt, zeigt eine Schlafstudie aus der Schweiz: Die regelmäßigen Bewegungen erleichtern das Ein- als auch das Durchschlafen. Die Hängematte ist somit der ideale Ort, um ein tiefenentspanntes Nickerchen zu machen. Und weil wir das süße Nichtstun an Sommertagen am liebsten im Freien genießen, ist jetzt die Zeit gekommen für eine Hängematte im eigenen Garten oder auf Terrasse und Balkon!

Hängematte mit oder ohne Stab - was ist besser?

Ob Sie nun eine große oder kleine Hängematte suchen - Sie werden sich fast immer zwischen einer Hängematte mit oder ohne Spreizstab entscheiden müssen: Bei Stabhängematten wird der Stoff bzw. die Schnüre mit Hilfe eines Holzstabs auf jeder Seite breit gehalten. Dadurch wird das Hineinlegen erleichtert und man sinkt nicht so weit hinein wie bei der klassischen Hängematte. Der Vorteil: Kein Schattenwurf vom Stoff, die Hängematte wird zum Sonnenbett! Produkte mit Kissen oder extra Polsterung sind besonders bequem und punkten mit erhöhter Kippsicherheit.

Grundsätzlich stabiler und kippsicherer ist der Klassiker, die Hängematte ohne Stab, welche durch die zusammengezogene Form an den jeweiligen Enden ihre typische Form erhält. Sie schmiegt sich besser an den Körper an als eine Stabhängematte, ist zum Schlafen gut geeignet und lässt sich besser verstauen und transportieren als eine Stabhängematte.

 

Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Damit den gemütlichen Stunden nichts im Wege steht, achten Sie beim Kauf Ihrer neuen Hängematte auf diese Eigenschaften:

  • Größe und Breite: Je größer und breiter die Hängematte, desto komfortabler und desto weniger Druckpunkte. Sollen zwei Personen Platz finden, wählt man eine Doppelhängematte.
  • Länge: Die Hängematte sollte etwas kürzer sein als das Seil. Der Grund: Die Hängematte dehnt sich mit der Zeit und wird etwas länger. Man wählt also eine um etwa 10 Prozent kürzere Matte.
  • Traglast des Seils: Wenn Sie ein Seil kaufen, achten Sie auf die angegebene Bruchlast. Aber Achtung! Als Vergleich darf beim Befestigen der Hängematte nicht das Gewicht der Person, die in der Hängematte liegen wird, genommen werden. Die Kraft, die bei der Benutzung auf die Seile wirkt, liegt teilweise deutlich über dem Gewicht der Person. Ausschlaggebend für die Traglast ist der Winkel, in dem die Hängematte hängt, also davon, wie stark die Hängematte gespannt ist. Je spitzer der Winkel, desto höher die Belastung.
  • Material: Als Grundmaterial ist Baumwolle besonders geeignet, denn sie bietet das beste Hautgefühl und angenehmen Wärmeausgleich. Bei Hitze besonders komfortabel sind luftdurchlässige Netzhängematten aus Baumwolle, wie sie in Mexiko und Südamerika zum Schlafen verwendet werden.

Hängematte am Baum befestigen

Mit einer Hängematte holen Sie sich ein klein wenig die südamerikanische Lebensart in den Garten. Zwischen zwei Bäumen befestigt, kommt mit Vogelgezwitscher und dem Rauschen der Blätter vielleicht sogar richtiges Urlaubsfeeling auf. Dazu muss die Hängematte aber zunächst richtig gespannt werden: Die Aufhängeschlaufen der Hängematte sollen sich etwa in Kopfhöhe (ca. 180 cm) und ca. 3 m voneinander entfernt befinden. Liegen die Bäume weit auseinander, verlängert man die Hängematte mit Seilen oder Ketten, die im Fachhandel erhältlich sind. Der Aufhängepunkt muss dann entsprechend höher angesetzt werden. Die empfohlene Aufhängeweite sollte auch auf der Produktverpackung angegeben sein. Besonders praktisch sind fertige Aufhängesysteme (ab ca. 10 Euro). Dank ihnen ist die Befestigung am Baum fast ein Kinderspiel. Um den Baum bzw. die Rinde nicht zu verletzen, empfehlen sich zusätzlich Bandschlingen, die die Belastung besser verteilen als Seile.

Der Name ist Programm!

Ganz wichtig: Eine Hängematte ohne Stab soll (durch-)hängen! Der Winkel für den Durchhang sollte mindestens 30 Grad betragen, wodurch die Hängematte eine bauchige Form erhält. Machen Sie nicht den Fehler, Ihre Hängematte zu sehr zu spannen. Ansonsten beschränkt der Stoff den Bewegungspielraum und versperrt die Sicht. Als Faustregel für die Höhe gilt: Der Abstand zum Boden sollte ca. 40-50 cm betragen. Achten Sie jedenfalls darauf, dass Sie gut in die Matte hinein- und wieder herauskommen.

Stabhängematte aufhängen

Beachten Sie, dass eine Hängematte mit einem Spreizstab im Gegensatz zur klassischen Hängematte eher straff aufgehängt werden sollte, d.h. sie sollte nicht in einem tiefen Bogen durchhängen. Der Nachteil: Die Hängematte reagiert auf jede Bewegung empfindlicher und kippt leichter. Beispielmaße: Für eine Stabhängematte von vier Metern Länge benötigt man eine Aufhängehöhe von etwa einem Meter. Ist die Hängematte kleiner, sind weniger Abstand und weniger Höhe nötig.

Hängemattengestelle aus Holz oder Metall

Bei ausreichend Platz ist ein Hängemattengestell eine unkomplizierte und schöne Alternative zur Befestigung am Baum. Dieses kann ganz einfach im Garten oder auf der Terrasse aufgestellt werden. Holzgestelle sind grundsätzlich wetterfester als rostanfällige Modelle aus Metall und können dank einer speziellen Imprägnierung draußen bleiben. Ein, zwei Schwachstelle haben solche Halterungen aus Holz allerdings: Sie sind nicht gerade billig und sind schwer. Metallgestelle lassen sich leichter umstellen und sind ab ca. 100 Euro im Handel (Baumarkt, Möbelhaus) erhältlich. Wie groß das Gestell sein muss, kommt auf die Gesamtlänge der Hängematte an. Je nach Länge der Hängematte, gibt es unterschiedliche Größen. Am besten ist, man misst vor dem Kauf die Hängematte ab, indem man sie längs auf den Boden legt und die Länge zwischen den beiden äußeren Punkten ermittelt.

So liegt man in einer Hängematte richtig

Kann man in einer Hängematte gemütlich und ohne Rückschmerzen mehrere Stunden verbingen oder gar schlafen? Ja, man kann! Auf die richtige Liegeposition kommt's an. Der Trick ist, sich nicht einfach der Länge nach hineinzulegen, sondern diagonal (= "brasilianische Liegetechnik"). Das ist nicht nur bequemer, sondern auch rückenschonender und entspannter für die Knie. Die Tuchfläche ist so optimal gespannt und schmiegt sich perfekt an den Körper und die Wirbelsäule an.

Möbeltrend: Hängesessel

Auch sitzend lässt es sich bequem baumeln! Für kleine Balkone und Terrassen sind angesagte Hängesessel eine tolle Alternative. Sie brauchen weniger Platz und sind mittlerweile in verschiedensten Designs erhältlich. Seit einigen Jahren ein Dauergast auf Terrassen sind Hängesessel im Boho-Stil mit Fransen und Makramee, in Naturfarben oder Schwarz.

Netzhängematte verwenden. Eine Netzhängematte ist (unserer Meinung nach) die bequemste Form der Hängematte. Sie schmiegt sich perfekt an den Körper an und es ist nahezu unmöglich herauszufallen. Unsere hamaka woven ist in spezieller V-Webung gefertigt und dadurch noch dichter und noch gemütlicher als Standard-Netzhängematten. Mehr Komfort geht kaum!
Große und vor allem breite Liegefläche. Je breiter die Hängematte, desto mehr Komfort und weniger Druckpunkte.
Baumwolle als Grundmaterial, denn Baumwolle ist natürlich und bietet das beste Hautgefühl und angenehmen Wärmeausgleich

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Datum: 23.06.2021

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