Topfpflanzen © MustafaNC/shutterstock.com

Der Balkongarten

Nicht jeder kann einen Garten sein Eigen nennen. Doch Gartenpflanzen können genauso gut auf der Terrasse oder am Balkon gedeihen. Bei der Pflanzung in Töpfe gilt es aber ein paar Regeln zu beachten.

Wenn Sie Gartenpflanzen auf Ihrem Balkon oder der Terrasse ziehen möchten, sollten Sie ein paar wichtige Dinge beachten, um einen guten Minigarten zu schaffen. Zuallererst: Der Topf sollte ausreichend groß sein, auch im Hinblick auf den zu erwartenden Wuchs der Pflanze. Ansonsten kann es zu Problemen bei der Statik oder beim Erdvolumen zur Wasser- und Nährstoffspeicherung kommen.

Die korrekte Befüllung

Legen Sie zuunterst ein Drainage-Fleece und darüber ein Bau-Fleece. Danach bohren Sie - an den erhöhten Stellen – die Löcher in den Unterboden des Topfes. So kann das Wasser im unteren Bereich des Gefäßes stehenbleiben und ein natürliches Reservoir bilden, in das die Wurzeln hineinwachsen können. Wichtig ist, dass das Wasser zuverlässig ablaufen kann und sich nicht langsam zu füllen beginnt – dies würde die Pflanze nicht aushalten.
Auf das Drainage-Fleece kommt zunächst die Drainage-Schicht in einer Höhe von fünf bis sieben Zentimetern, sowie das Trenn-Fleece, um zu verhindern, dass die Erde in das Leka hineingewaschen wird und die Drainage-Wirkung verloren geht. Ist die Erde im Topf, muss man die Wurzeln an der Außenseite ein wenig aufreißen. So merkt die Pflanze, dass sie in einem neuen Boden steht, und kann entsprechend rasch die neue Erde durchwurzeln. Wichtig ist, Pflanze und Erde gut anzudrücken, dabei aber einen etwa zwei bis drei Zentimeter hohen Rand zu belassen, um entsprechend gut gießen zu können.

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Nicht nur im Garten wird gedüngt. Auch die Topfpflanze muss mit einem Dauerdünger versetzt werden. Dieser gibt die Nährstoffe nur sehr langsam ab, wodurch die Pflanze keinen Düng-Schock erleidet und den ganzen Sommer über gut mit Nährstoffen versorgt ist. Der Dünger sollte ein wenig in die Erde gedrückt werden, so gibt er bei Kontakt mit Feuchtigkeit die Nährstoffe an die Pflanze ab. Nach dem Einsetzen muss die Pflanze unbedingt gegossen werden: zwei bis drei Gießkannen Wasser müssen einsickern, um die Erde einmal durchdringend nass zu machen. Die Erde verbindet sich dann mit den Wurzeln der Pflanze aus dem kleinen Topf.

Und wenn es wieder kalt wird?

Im Winterdarf die Pflanze keiner direkten Besonnung ausgesetzt sein, insbesondere wenn sie schon länger im Topf steht und die Wurzeln bereits an den Rand gewachsen sind, da ein möglicher Wechsel an Einfrieren und Auftauen die Wurzeln enorm schädigen kann. Bei immergrünen Pflanzen sollte nicht darauf vergessen werden, sie auch im Winter (alle zwei bis drei Wochen) zu gießen, um mögliche Trockenschäden zu verhindern.

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Datum: 16.06.2015
Kompetenz: Garten und Zaun