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Garten

Nachhaltigkeit im Garten: Darauf sollten Sie achten

Nachhaltigkeit spielt in unserem Leben eine immer wichtigere Rolle – das gilt natürlich auch für den Garten. Denn gerade hier können schon kleine Änderungen und Verbesserungen viel bewirken.

Wem die Natur am Herzen liegt und wer mehr für die Umwelt tun möchte, kann den Grundstein dafür im eigenen Garten legen. Hier gibt es eine Vielzahl an großen und kleinen Maßnahmen, die sich teils ohne großen finanziellen Aufwand umsetzen lassen.

Erste Schritte

Dazu gehört das Sammeln und Nutzen von Regenwasser. Hier reicht schon eine einfache Regentonne, die an das Fallrohr der Dachrinne angeschlossen wird. Das gesammelte Regenwasser kann aber nicht nur zum Gießen, sondern beispielsweise auch für die Reinigung im Außenbereich verwendet werden. Zum anderen sollte man nach Möglichkeit auf elektrische Gartengeräte verzichten und stattdessen auf die klassische Hand- oder Heckenschere zurückgreifen. Ebenfalls empfehlenswert ist die Herstellung von eigenem Kompost. So können Sie Küchenabfällen einen Nutzen abgewinnen und die Verschwendung von Lebensmitteln reduzieren. Das schimmelige Brot oder der faule Apfel werden so zum Ersatz für überteuerten Dünger aus dem Baumarkt.

Sind Ihre Gartenmöbel nachhaltig?

Wer über den Kauf neuer Gartenmöbel nachdenkt, sollte darauf achten, dass diese nicht aus Tropenhölzern wie Teak, sondern aus regionalen Hölzern wie Fichte, Eiche oder Robinie gefertigt und optimalerweise mit dem FSC-Siegel zertifiziert wurden. Auf diesem Wege unterstützt man nicht nur die regionale Forstwirtschaft, sondern sorgt zudem für einen fairen Holzhandel. Wer ein neues Haus bauen oder eine eigene Wohnung kaufen möchte, sollte bei sämtlichen Neuanschaffungen für den Garten von Anfang an auf nachhaltig produzierte Produkte achten, denn so bleibt die grüne Oase weitestgehend schadstoff- und ausbeutungsfrei.

Heimische Pflanzen und Nützlinge

Damit Sie in Ihrem Garten auf chemische Dünge- und Insektenvernichtungsmittel verzichten können, sollten Sie die Ansiedelung von Nützlingen fördern, zum Beispiel mit Insektenhotels, Nistplätzen und Überwinterungshilfen. Die meisten Insekten, Wildbienen und Vogelarten fühlen sich dann am wohlsten, wenn ein Großteil des Gartens aus einheimischen Gewächsen besteht. Verzichten Sie daher auf exotische Pflanzen, die in dem hiesigen Ökosystem keinen Nutzen haben und setzen Sie stattdessen beispielsweise auf Holunder, Wiesensalbei und Kornblumen.

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Datum: 03.03.2022

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