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Ein Paradies für Bienen

Bienen sind unsagbar wichtig für Mensch und Natur. Mit welchen Pflanzen und Blumen Sie den wichtigen Bestäubern einen guten Lebensraum bieten können, erfahren Sie hier.

"Wenn die Bienen aussterben hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben." Wovor Albert Einstein bereits früh warnte, beschäftigt in den letzten Jahren immer mehr Biologen, Wissenschaftler und Imker: Ein zunehmendes Bienensterben in Europa und den USA. Die meisten Pflanzen brauchen die Bienen zur Bestäubung und damit Fortpflanzung, ein Aussterben dieser Tierchen wäre für die gesamte Natur und damit auch für den Menschen fatal.

Bienen lieben diese Blumen

Persönlich können wir zwar nicht sehr viel zum Stopp eines Bienensterbens beitragen, doch wir können den Vorhandenen einen guten Lebensraum in unseren Gärten und Parkanlagen bieten. So sind es im frühen Frühjahr zum Beispiel die Hyazinthen, der Krokus und die Schneeheide, die von den Bienen heiß geliebt sind. Diese Blumen können übrigens auch im Blumenkasten am Balkon oder Außenfensterbrett gepflanzt werden, es braucht nicht unbedingt den eigenen Garten dafür. Besonders laut wird das Summen und Surren bei diesen die Trockenheit ertragenden Sommerblühern: Lavendel, Fetthenne, Steinkraut oder Mauerpfeffer.

Küchenkräuter als Bieneneldorado

Was vielleicht auf den ersten Blick unerwartet für einige von uns ist, auch blühende Kräuter wie der Borretsch, Lavendel, Salbei, Thymian oder Dost stellen eine reiche Nahrungsquelle für Bienen dar. Und auch unter den reinen Zierpflanzen haben die Bienen so einige Favoriten wie etwa die Glockenblumen, Kornblumen oder die Malven.

Natürlich gärtnern!

Was wohl jedem von uns klar sein sollte: Bienen vertragen keine Pestizide und keine Herbizide. Was wir von den großen Landwirtschaftsbetrieben verlangen, sollte also auch in den zeitgemäßen privaten Gärten gelten: Gartl‘n mit der Natur – ohne Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln oder Unkrautvernichtern!

AutorIn:
Datum: 20.05.2022
Kompetenz: Garten und Zaun

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