16,9 Millionen Euro Förderung für klimafreundliche Technologien
Die österreichische Regierung setzt ein starkes Zeichen für Klimaschutz und Innovation: Mit einem Förderpaket von 16,9 Millionen Euro werden Unternehmen und Forschungseinrichtungen bei der Entwicklung klimafreundlicher Energietechnologien unterstützt.
Das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) und der Klima- und Energiefonds haben am 1. April 2025 ein wegweisendes Förderprogramm gestartet, das Österreichs Position als Innovationsstandort weiter stärken soll. Die gemeinsame FTI-Initiative "Energieforschung – Potenziale nutzen & Zukunft gestalten" zielt darauf ab, die Entwicklung effizienter und klimaneutraler Energietechnologien voranzutreiben und dabei gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Unternehmen auf dem globalen Markt zu steigern.
Schwerpunkte der Förderinitiative
Die neue Förderinitiative konzentriert sich auf sieben zentrale Themenbereiche, die von klassischen Energieerzeugungs- und Speichertechnologien bis hin zu zukunftsweisenden Feldern wie der digitalen Transformation der Energiewende reichen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Entwicklung von Wasserstofftechnologien und erneuerbaren Gasen sowie auf der Integration flexibler und klimafitter Energiesysteme. Die Förderung umfasst auch Projekte zur gesellschaftlichen Transformation, bei denen Akzeptanz und Partizipation im Mittelpunkt stehen. Diese breite thematische Aufstellung gewährleistet, dass alle relevanten Aspekte der Energiewende berücksichtigt werden.
Einreichfristen und Anforderungen
Interessierte Unternehmen und Forschungseinrichtungen haben zwei Möglichkeiten zur Einreichung ihrer Projektanträge: Die erste Frist läuft bis zum 25. Juni 2025 und umfasst die Schwerpunkte 1 bis 5 sowie 7. Die zweite Einreichfrist endet am 12. November 2025 und gilt für die Schwerpunkte 1 bis 6 sowie für Leitprojekte. Entscheidend für eine erfolgreiche Bewerbung ist der nachweisbare innovative Charakter der Projekte - sie müssen den aktuellen Stand der Technik in mindestens einem der Schwerpunktbereiche deutlich übertreffen und einen messbaren Beitrag zum Klimaschutz leisten.
Internationale Wettbewerbsfähigkeit stärken
Mit dieser umfangreichen Förderinitiative unterstreicht Österreich seine Ambitionen, sich als führender Standort für klimafreundliche Energietechnologien zu etablieren. Die enge Zusammenarbeit zwischen Forschung und Wirtschaft verspricht nicht nur innovative Lösungen für die Energiewende, sondern stärkt auch die internationale Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Unternehmen. Interessierte können ihre Projektanträge ab sofort über den FFG eCall einreichen und damit einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung des Energiesektors leisten.
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