Eine Frau schiebt eine Schubkarre mit einem lachenden Kind durch einen blühenden Gartenweg. Im Hintergrund ein Holzhäuschen.

Eine Frau schiebt eine Schubkarre mit einem lachenden Kind durch einen blühenden Gartenweg. Im Hintergrund ein Holzhäuschen. © Maria Sbytova/stock.adobe.com

So schön! Die 5 besten Tipps für artenreiche Gärten

Sie möchten besonders naturnah und authentisch gärtnern? Pflanzen und Lebewesen einen natürlichen Lebensraum bieten? Und zugleich eine Oase der Ruhe und Entspannung für sich selbst schaffen? Dann halten Sie sich an die folgenden Tipps.

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Hinweise und Tipps

Tipp:

Eine Thujen-Hecke hat für die Tierwelt absolut keinen Nutzen – weder Unterschlupf noch Futter. Forsythien blühen zwar schön, produzieren aber weder Pollen noch Nektar, sind für Bienen und Co also auch keine Futterquelle.

Hinweise und Tipps

Hätten Sie’s gewusst?

Wildbienen bestäuben die Blüten vieler Pflanzenarten und fressen Schädlinge wie Blattläuse oder Spinnmilben fressen.

Hinweise und Tipps

Tipp:

Blumenwiesen müssen nur zweimal im Jahr gemäht werden, am besten mit einer Sense! Einen Teil der Wiese können Sie das ganze Jahr über stehen lassen und so einen Überwinterungs-Unterschlupf in den Stängeln schaffen.

Hinweise und Tipps

Tipp:

Erden, die mit dem Österreichischen Umweltzeichen gekennzeichnet sind, verzichten vollständig auf Torf und versorgen die Böden mit allen notwendigen Nährstoffen!

Damit sich Wildbienen, Schmetterlinge, Käfer, Regenwürmer oder auch der Igel in Ihrem Garten so richtig wohlfühlen, sollten Sie folgende fünf Regeln beachten.

1. Zertifiziertes, genfreies Saatgut verwenden

Vielfalt säen und pflanzen heißt Vielfalt bekommen. Achten Sie bei der Wahl des Saatguts darauf, dass es biologisch zertifiziert ist, also von gentechnikfreien Pflanzen stammt (Kennzeichnung AT-BIO-0000 oder DE-ÖKO-0000). Entscheiden Sie sich für verschiedene, alte und vor allem einheimische Pflanzen – sie sind weniger anfällig für Schädlinge, kennen unser Klima und sind eine natürliche Futterquelle für Insekten und andere Tiere. So sind Wildsträucher wie Schwarzer Holunder, Roter Hartriegel oder Weißdorn bei Vögeln sehr beliebt.

2. Auf Torf verzichten

Für den Torf-Abbau werden sensible Moorlandschaften zerstört, wodurch auch Lebensräume für seltene Pflanzen und Tiere wie die Hochmoor-Mosaikjungfer, eine Libellenart, unwiderruflich verloren gehen. Außerdem speichern Moore enorme Mengen an CO2, das durch die Zerstörung wieder freigesetzt wird und somit zur klimaschädlichen Erderwärmung beiträgt. Wer die Artenvielfalt und die Umwelt schützen möchte, sollte daher torffreie Erden im Garten verwenden. Beim Kauf der Erden ist genau hinzusehen, damit man nicht auf Bezeichnungen wie "torfarm" oder "torfreduziert" hineinfällt. Auch sogenannte "Bio-Erden" können Torf enthalten.

3. Auf Pestizide und chemisch-synthetische Dünger verzichten

Verwenden Sie ausschließlich Naturdünger. Nicht nur, dass die Herstellung von Kunstdüngern energieintensiv ist und deren Inhaltsstoffe in das Grundwasser gelangen, Vielfalt und Leben gibt es bei chemischen Düngern einfach nicht. Naturnahes Gärtnern setzt auf ein harmonisches Miteinander aller Lebewesen. Achten Sie auf Produkt auf organischer Basis hergestellt sind und Mikroorganismen oder Nützlinge enthalten.

4. Wiesen aufblühen lassen

Englischer Rasen adè! Wenn Sie Wert auf Pflanzen- und Tiervielfalt legen, dann lassen Sie Ihren Rasenmäher im Schuppen stehen. Oder zumindest einen festgelegten Bereich Ihres Gartens wachsen und aufblühen. Perfekt sind Wildblumensaaten, die Raupen, Käfern, Schmetterlingen, Bienen, Hummeln und verschiedenen Vogelarten Nahrung und Unterschlupf bieten. Mähen sollten Sie auf maximal vier Zentimeter – so vermeiden Sie zu viel Sonneneinstrahlung am Boden und damit das Wachstum von Unkraut bzw. Beikraut.

5. Unterschlupf und Nistplätze schaffen

Schaffen Sie Strukturen in Ihrem Garten, die Unterschlupfmöglichkeiten für Insekten und Co bieten. Für die meisten Wildbienen zum Beispiel sind lehmige oder sandige Bodenbereiche bedeutend, aber auch ein alter Holzstamm kann zum Wohnraum werden. Oder bauen Sie ein Insektenhotel, das Sie an einer sonnigen und regengeschützten Stelle in etwa einem Meter Höhe aufstellen oder aufhängen. Auch einfache Bambusröhrchen, Tonziegel und Pflanzenstängel in einem Holzrahmen sind geeignete Nisthilfen für Wildbienen. Achtung: Es kann bis zu zwei Jahre dauern, bis die ersten Bewohner in ihr Quartier einziehen.

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