"Living in the Glasshouse": Gebäudehüllen im urbanen Kontext
Das Architektursymposium "Living in the Glasshouse", veranstaltet von LAMILUX, SOLARLUX und vandaglas, bot eine Plattform für hochkarätige Vorträge und angeregte Diskussionen rund um das Thema moderne Glasarchitektur im urbanen Kontext.
Wunderschönes Ambiente für ein hochaktuelles Thema: In der eindrucksvollen Kulisse der Libelle, einem aufgestockten Glaspavillon auf dem Leopold Museum im Wiener Museumsquartier mit weitem Ausblick auf die Stadt, luden Günther Racek, Geschäftsführer LAMILUX Österreich, Martin Willuweit, Vertriebsleiter SOLARLUX und Johannes Reiter, Geschäftsführer vandaglas, zu einem hochrangigen Symposium. Den Auftakt der Vortragsreihe machte Mark Jenewein von LOVE architecture & urbanism mit seinem Beitrag zum Thema Transparenz. Jenewein stellte Projekte seines Büros vor, die sich mit den Schnittstellen zwischen Innen- und Außenraum sowie dem Dazwischen beschäftigen. Und er wies dabei auch auf Aspekte von Wohn- und Arbeitskultur hin, wie z. B. dass in keinem Büro eine Schaukel fehlen dürfe!
Im Anschluss sprach Vera Hartmann, Partnerin des Berliner Büros Sauerbruch Hutton, über innovative Low- und Hightech-Konzepte für Glasfassaden und Oberlichter im Zusammenhang mit dem Raumklima. Ihre eindrucksvollen Projekte veranschaulichten den Einsatz von Glas zur Verbesserung des Raumklimas und der Energieeffizienz.
Thomas Willemeit von GRAFT rundete die Vortragsreihe mit seinen architektonischen Überlegungen zum Unsichtbaren und zur Naturverbundenheit ab. Seine Projekte, die sich mit urbanen Kontexten und städtebaulichen Strukturen auseinandersetzen, versuchen den "Fassadenraum" neu zu interpretieren und eine Verbindung zwischen öffentlichem und privatem Raum herzustellen.
Beeindruckende Kulisse: Das Architektursymposium fand in der Libelle auf dem Dach des Leopold Museums im MuseumsQuartier Wien statt. © Solarlux GmbH
Glas in der Architektur: Zukunftsvisionen
In der anschließenden Podiumsdiskussion war die Zukunft des Glases in der Architektur Gegenstand eines durchaus kontroversen Meinungsaustausches. Themen wie tragende oder beheizbare Glaswände sowie ein differenzierter Umgang mit Materialien und Konstruktionen standen dabei im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden waren sich einig, dass die Baubranche trotz der aktuellen Herausforderungen optimistisch in die Zukunft blickt. Nie zuvor gab es so viele Möglichkeiten, nachhaltige Konzepte zu diskutieren und umzusetzen.
Der Abend endete mit anregenden Gesprächen auf der Dachterrasse des Leopold Museums und hinterließ bei allen Teilnehmern einen positiven und optimistischen Eindruck einer gestaltbaren und nachhaltigen Umwelt.
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