Eine Frau steht auf einem Balkon eines Gebäudes mit einer hölzernen Gitterfassade in einer ländlichen Gegend mit einer grünen Wiese und bewaldeten Hügeln im Hintergrund.

Eine Frau steht auf einem Balkon eines Gebäudes mit einer hölzernen Gitterfassade in einer ländlichen Gegend mit einer grünen Wiese und bewaldeten Hügeln im Hintergrund. © BMK Kurt Hoerbst

Jetzt bewerben: Staatspreis Architektur & Nachhaltigkeit

Zum mittlerweile achten Mal lobt das Klimaschutzministerium den Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit aus. Prämiert werden Bauwerke, die architektonische Qualität und ressourcenschonende Bauweise miteinander verbinden. Die diesjährige Ausschreibung ist bis zum 12. Jänner 2024 geöffnet.

In der diesjährigen Ausschreibung liegt das Augenmerk auf der Bestandsentwicklung, dem kreislauffähigen Bauen und der Quartiersentwicklung. Für eine Einreichung in Frage kommen Gebäude in Österreich, die zwischen 2020 und Oktober 2023 fertiggestellt wurden und sich erstmals für den Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit bewerben. Der Preis richtet sich an Errichter, Betreiber, Architekten und energietechnische Planer. Alle Gebäudetypen und Nutzungsarten sind zulässig. Gebäude mit fossilen gebäudebezogenen Wärmesystemen sind ausgeschlossen.

Hinweise und Tipps

Über den Staatspreis:

Seit der Erstauflage im Jahr 2006 wurde der Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit bereits an 37 Architektur- und Fachplanungsbüros vergeben, knapp 550 Einreichungen wurden bisher von einer internationalen Jury auf Herz und Nieren geprüft.

Architektur und Nachhaltigkeit auf Augenhöhe

Die Jury ist paritätisch "aus beiden Welten" besetzt: Architektur und Nachhaltigkeit müssen in den eingereichten Projekten vorbildlich erfüllt sein, um für die Vergabe des Preises in Frage zu kommen. Juryvorsitzender ist der Vorarlberger Architekt Matthias Hein, dessen Büro bereits zweimal mit dem Staatspreis ausgezeichnet wurde. Weitere Jurymitglieder sind Barbara Beiglböck (Vasko+Partner), Robert Lechner (Österreichisches Ökologie-Institut), Bernadette Luger (Stadt Wien), Evelyn Rudnicky (pool Architektur) und Kjetil Trædal Thorsen (Snøhetta Architects). Mit der Abwicklung des Staatspreises wurde die Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) beauftragt. Sie fungiert auch als Einreichstelle. Fachliche Unterstützung liefert die pulswerk GmbH, ein Tochterunternehmen des Österreichischen Ökologie-Instituts.

Mehrstufiges Verfahren

Der Österreichische Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit wird vom BMK im Rahmen seiner Klimaschutzinitiative klimaaktiv ausgeschrieben. Nach einer umfassenden Vorprüfung wird in einer ersten Jurysitzung eine Longlist der grundsätzlich für eine Nominierung in Frage kommenden Projekte erstellt. Jedes dieser Projekte wird von der Jury vor Ort besucht. Die Projektverantwortlichen bekommen dabei die Möglichkeit ihr Projekt zu präsentieren und Fragen zu beantworten. In der zweiten Jurysitzung wird die Shortlist erstellt. Die Preisverleihung findet im Juni 2024 im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung mit Klimaschutzministerin Leonore Gewessler in Wien statt.

Hier geht's zur Einreichung für den Staatspreis 2024

Isabella Pils
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