Das hochkarätige Podium von BUWOG im Gespräch: (v.l.) Irene Lundström, Stephan Ferenczy, Daniel Riedl, Ingeborg Erhart und Viktoria Morgenstern.

Das hochkarätige Podium von BUWOG im Gespräch: (v.l.) Irene Lundström, Stephan Ferenczy, Daniel Riedl, Ingeborg Erhart und Viktoria Morgenstern. © Stephan Huger

Kunst am Bau als Mehrwert für Architektur und Gesellschaft

Die aktuelle Ausgabe der Veranstaltungsreihe "BUWOG im Gespräch" stand unter dem Titel "Kunst am Bau / Bau und Kunst" und widmete sich der Frage, wie Kunst und Architektur wirkungsvoll miteinander verbunden werden können. Eine Rückschau.

Bereits zum fünften Mal versammelten sich im Kunden- und Verwaltungszentrum der BUWOG in der Wiener Rathausstraße wieder Fachleute aus Kunst, Architektur, Stadtgestaltung und Wohnbau, um im Rahmen der Reihe BUWOG im Gespräch über die gesellschaftliche Bedeutung von "Kunst am Bau" zu diskutieren.

Verbindung von Mensch und Raum

Auf dem Podium saßen Ingeborg Erhart (Akademie der Bildenden Künste Wien), Stephan Ferenczy (BEHF Architects), Irene Lundström (Stadt Wien), Viktoria Morgenstern (Künstlerin) und Daniel Riedl (Vonovia SE). Michael Köttritsch moderierte die Diskussion. Eingeleitet wurde die Veranstaltung mit einem Video über die Arbeit der Künstlerin Viktoria Morgenstern, die sich mit Identitätsfragen und Beziehungen zwischen Mensch und Raum auseinandersetzt. Ihre bevorzugte Ausdrucksform sind plastische "Zeichnungen im Raum" aus Stahl, die über die reine Funktion hinaus eine emotionale Verbindung schaffen.

Rund 150 Gäste folgten der Einladung in das BUWOG-Headquarter in der Wiener Rathausstraße. 

Rund 150 Gäste folgten der Einladung in das BUWOG-Headquarter in der Wiener Rathausstraße.  © Stephan Huger

In der anschließenden Gesprächsrunde ging es um das Zusammenspiel von Architektur und Kunst im öffentlichen Raum sowie um die Rolle solcher Projekte für Stadtbild, Baukultur und gesellschaftliche Identität. Zu den hochkarätigen Gästen der Veranstaltung zählten unter anderen Peter Engert (Geschäftsführer, ÖGNI), Gerhard Schuster (Vorstandsvorsitzender der Wien 3420 AG), Herwig Kleinhapl (Partner bei LOVE architecture and urbanism ZT GmbH), Kira Freigassner (Investmentmaklerin, Rustler Immobilientreuhand GmbH) und Sne Veselinović (Architektin).

Hinweise und Tipps

"Kunst kann Menschen in ihrem täglichen Leben aus Routinen holen, Gedanken und Sinne anregen und das Leben in dem Gebäude, das sie bespielt, nachhaltig bereichern. Die Zusammenarbeit mit renommierten Künstler:innen und bekannten Architekt:innen schafft Werte für Generationen. Wir sind überzeugt, dass Kunst und Kultur einen wesentlichen Beitrag zur Lebensqualität einer Gesellschaft leisten, deshalb engagieren wir uns bewusst in diesen Bereichen."

Daniel Riedl
Vonovia CDO

Kunst am Bau als Mehrwert für die Gesellschaft

Das Thema Kunst am Bau wurde im Kontext von "Public Art" – Kunst im öffentlichen Raum – betrachtet. Diese trägt seit Jahrhunderten dazu bei, das Gesicht von Städten zu prägen und Identifikationspunkte für Bewohnerinnen und Bewohner zu schaffen. Kunst am Bau gilt dabei als besonders zugänglich, weil sie unmittelbar an den Orten wirkt, an denen Menschen leben und wohnen.

Die BUWOG engagiert sich in diesem Bereich seitJahrzehnten. Sie versteht Kunst als integrativen Bestandteil ihrer Projekte, der Identität und Lebensqualität stärkt sowie den Charakter von Wohnanlagen prägt. Das Unternehmen fördert sowohl etablierte als auch aufstrebende Künstler:innen und schafft Räume, die Begegnung, Reflexion und Austausch ermöglichen. Ein Beispiel ist der Kunst-am-Bau-Wettbewerb 2024, der gemeinsam mit der Akademie der Bildenden Künste Wien veranstaltet wurde. Zu den Preisträgerinnen und Preisträgern zählt auch Viktoria Morgenstern mit ihrem Konzept "Über den Lorbeer hinaus", das im Südtiroler Quartier in Salzburg und im Projekt viéno in Vösendorf umgesetzt wird. Das Werk verbindet spielerisch Naturformen mit menschlicher Wahrnehmung und legt Wert auf partizipative Gestaltung.

Redaktion
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