Portrait des Gewinners Emir Ramović von Boya Concepts mit seinem Beitrag.

Portrait des Gewinners Emir Ramović von Boya Concepts mit seinem Beitrag. © MW-Architekturfotografie für Cosentino

Cosentino C⋅Creations Design Challenge: Das sind die Gewinner

Innovative Designkonzepte treffen auf nachhaltige Materialien: Der Hersteller hochwertiger Steinoberflächen Cosentino hat die Gewinner seiner C⋅Creations Design Challenge gekürt. Die prämierten Werke zeigen, wie sich Kreativität und Nachhaltigkeit in der modernen Architektur und im Design vereinen lassen.

Die Welt der Architektur und des Designs steht vor großen Herausforderungen: Einerseits wächst der Bedarf an innovativen und ästhetisch ansprechenden Lösungen, andererseits gewinnen Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz zunehmend an Bedeutung. In diesem Spannungsfeld hat der Oberflächenspezialist Cosentino mit seiner C⋅Creations Design Challenge einen wegweisenden Wettbewerb ins Leben gerufen. In Zusammenarbeit mit dem Bund Österreichischer Innenarchitektur (BÖIA) wurden Designer*innen und Innenarchitekt*innen dazu aufgerufen, ihre visionären Ideen für den Einsatz nachhaltiger Steinoberflächen zu entwickeln und umzusetzen.

Kreative Vielfalt trifft auf handwerkliche Präzision

Aus einer Vielzahl von eingereichten Konzeptideen wählte die Jury fünf Finalisten aus, die ihre Entwürfe in reale Produkte umsetzen durften. Die Ergebnisse, die nun im Cosentino Center im Süden von Wien präsentiert wurden, zeigen eine Bandbreite an Gestaltungsmöglichkeiten: Von einem multifunktionalen Sideboard mit integrierter Minibar über skulpturale Beistelltische bis hin zu einer innovativen Sitz- und Liegelandschaft. Besonders hervorzuheben ist dabei die Kombination aus ästhetischem Anspruch und praktischer Funktionalität, die alle Entwürfe auszeichnet. Die verwendeten Materialien - das gesinterte Dekton® und das hybride Mineralkomposit Silestone® XM von Cosentino - ermöglichten den Designern dabei, ihre kreativen Visionen als hochwertige und zugleich nachhaltige Objekte umzusetzen.

Vielversprechende Finalisten

Die Vielfalt und Innovationskraft der eingereichten Projekte spiegelte sich eindrucksvoll in den Arbeiten der fünf Finalisten wider. Lavisio und SP-Natursteine begeisterten mit einem multifunktionalen Sideboard, das eine integrierte Minibar und einen Couchtisch geschickt in einem Objekt vereint - ein Paradebeispiel für cleveres Raummanagement. Studio re.d und Gröbner Stein präsentierten Beistelltische in zwei Farbvarianten, die durch ihre schlichte Eleganz und Vielseitigkeit überzeugten. A.I.gency, in Zusammenarbeit mit Spiess Stein, schuf den geschichteten Tisch "Carno", der durch seine innovative Formgebung und materielle Ausdruckskraft bestach. Die beeindruckende Sitz- und Liege-Landschaft von Walter Grills, die in Kooperation mit Stein Reinisch und SFK entstand, lässt die Grenzen zwischen Möbelstück und Raumskulptur verschwimmen.

Gewinner mit Intuition und Visionen

Als Sieger der C⋅Creations Design Challenge ging Emir Ramović von Boya Concepts hervor. Sein Werk "Miraculum", ein 2,40 Meter hohes, organisch-skulpturales Regal, beeindruckte die Jury und das Publikum gleichermaßen durch seine innovative Formgebung und poetische Ausstrahlung. Ramović, der 1984 in Sarajewo geboren wurde und seit 2012 in Wien lebt und arbeitet, verkörpert mit seinem Ansatz die perfekte Synthese aus künstlerischer Intuition und architektonischem Fachwissen. Sein Gewinnerobjekt, das er als "ein lebendiges, fast poetisches Spiel von Materie und Raum" beschreibt, zeigt eindrucksvoll, welche gestalterischen Möglichkeiten die innovativen Materialien von Cosentino bieten.

Nachhaltigkeit als Designprinzip

Ein zentraler Aspekt der C⋅Creations Design Challenge war der Fokus auf Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz. Cosentino unterstreicht mit diesem Wettbewerb sein Engagement für umweltbewusste Produktionsprozesse und innovative Materiallösungen. So bestehen die verwendeten Oberflächen zu einem großen Teil aus recycelten Rohstoffen, und die Produktion erfolgt mit 99% recyceltem Wasser sowie 100% erneuerbarer elektrischer Energie. Diese Herangehensweise zeigt, dass ökologische Verantwortung und ästhetische Exzellenz keineswegs im Widerspruch stehen müssen. Vielmehr eröffnen sich durch den Einsatz nachhaltiger Materialien neue gestalterische Möglichkeiten, die von den Teilnehmern des Wettbewerbs eindrucksvoll genutzt wurden.

Impulse für die Zukunft des Designs

Die C⋅Creations Design Challenge von Cosentino ist mehr als nur ein Wettbewerb - sie ist ein wichtiger Impulsgeber für die Zukunft des nachhaltigen Designs. Durch die Zusammenarbeit von kreativen Köpfen, handwerklichen Experten und innovativen Materialherstellern entstehen Lösungen, die sowohl ästhetisch als auch ökologisch überzeugen. Oliver Reitter, Regional Director Switzerland & East Central Europe bei Cosentino, betont die Bedeutung dieser Kooperation: "Wir sind begeistert von der Kreativität und der handwerklichen Präzision, mit der diese Objekte realisiert wurden."

Die C⋅Creations Design Challenge zeigt, wie die Zusammenarbeit zwischen Industrie, Handwerk und kreativen Köpfen zu innovativen und nachhaltigen Lösungen führen kann. Für Unternehmen im Bereich Architektur, Design und Innenausstattung bietet dieser Ansatz wertvolle Inspirationen und Anregungen für eigene Projekte und Produktentwicklungen.

Redaktion
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