Aufnahme der Neugestaltung Praterstraße, Pflaster, Baumscheibe, viel Grün

Nominiert in der Kategorie "Hitze/Trockenheit" ist auch die Praterstraße in Wien © KURT HOERBST 2025

CliA 2026: Finalisten stehen fest

Knapp 80 Einreichungen aus ganz Österreich sind für den Staatspreis „CliA“ eingegangen. 14 davon stehen nun im Finale. Jetzt ist die Öffentlichkeit gefragt: Beim Online-Voting kann mitentschieden werden, wer ausgezeichnet wird.

„Die zahlreichen Einreichungen zeigen deutlich, dass die Klimawandelanpassung in der Öffentlichkeit angekommen ist. Der ‚CliA‘ zeichnet Projekte aus, die mit innovativen Ansätzen Verantwortung für den Erhalt unserer Lebensqualität übernehmen. Unser Dank gilt auch unserem Kooperationspartner, der Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative, die wesentlich zu dieser Sichtbarkeit beigetragen hat.“

Bernd Vogl
Geschäftsführer Klima- und Energiefonds

Der Name „CliA“ steht für „Climate Adaptation“ und soll das Kernanliegen des Preises verdeutlichen: die Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels. Vorrangiges Ziel ist es, Menschenleben zu schützen, die biologische Vielfalt zu erhalten, die Widerstandsfähigkeit zu stärken und hohe Kosten zu vermeiden.

Für den Gewinner jeder Kategorie stehen 5.000 Euro bereit, der Zweitplatzierte erhält 3.000 Euro und der Drittplatzierte 1.000 Euro. Die Auszeichnung der Siegerprojekte erfolgt im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung am 19. März in Wien.

Die nominierten Projekte im Überblick

Die nominierten Projekte wurden von einer Fachjury aus zahlreichen Einreichungen ausgewählt. Der „CliA – Österreichischer Staatspreis für Klimawandelanpassung“ wird in vier Kategorien vergeben. In den ersten drei Kategorien werden Maßnahmen und Projekte ausgezeichnet, die in Gemeinden und Unternehmen langfristig zu einer wirksamen Anpassung an die Folgen des Klimawandels beitragen und Fehlanpassungen möglichst vermeiden.

Kategorie 1 – Hochwasser/Starkregen

  • „SAVE Port of Linz – Hochwasserschutz progressiv & resilient gedacht“,
  • „Aus der Vergangenheit lernen, Ebensees Zukunft schützen – Hochwasserschutz als Gemeindekonzept“
  • „Rückhaltebecken Fahrafeld – Hochwasserschutz, Naturraum und Lebensqualität im Triestingtal“

Kategorie 2 – Hitze/Trockenheit

  • „Grauwassernutzung in der Kauergasse – Resiliente und nachhaltige Wasserversorgung“,
  • „Neugestaltung der Praterstraße – Grün, kühl und lebenswert mitten in Wien“,
  • „WIWA Retzer Land – Mit Wind und Wasser Trockenheit begegnen“,
  • „COOLYMP Innsbruck – Klimafitte Platzgestaltung im Olympischen Dorf“
  • „Die grüne Wand in Feldkirch – Klimaanpassung sichtbar gemacht“

Kategorie 3 – Klimawandelanpassung in Unternehmen

  • „Uniklinikum Graz: Dachbegrünung mit System – Gesundheit und Wohlbefinden im Spital“,
  • „BILLA AG: Filialbegrünung – Klimaanpassung und Artenschutz im Lebensmitteleinzelhandel“
  • „Artenhof: Klimawandelanpassung am Bauernhof – Wasser speichern, Biodiversität fördern, Betrieb sichern“

Kategorie 4 – Forschung/Innovative Tools & Methoden

  • „Urban Heat Equality – Naturbasierte Lösungen gegen urbane Hitze – mit Blick auf soziale Gerechtigkeit“,
  • „Agri-Photovoltaik – Klimaresiliente Obstkulturen und erneuerbare Energieproduktion“
  • „AMAS Austrian Multi-hazard Advice Service – Frühwarn- und Koordinationssystem zur Stärkung der Resilienz gegenüber multiplen Naturgefahren“

Weitere Informationen zu den nominierten Projekten finden Sie hier

Online abstimmen bis 5. März

Ab sofort kann bis zum 5. März unter www.staatspreis-anpassung.at/voting für die besten Projekte zur Klimawandelanpassung abgestimmt werden. Jede Stimme entscheidet mit, welche Nominierungen den Staatspreis erhalten.

Redaktion
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