Die 6 Preisträger des CliA Staatspreises für Nachhaltigkeit stehen auf blau-weißer Bühne und lächeln mit ihren Auszeichnungen in die Kamera.

Die 6 Preisträger des CliA Staatspreises für Nachhaltigkeit stehen auf blau-weißer Bühne und lächeln mit ihren Auszeichnungen in die Kamera. © Klima- und Energiefonds

CliA: Staatspreis für Klimawandelanpassung verliehen

Die Preisträger des heuer erstmals verliehenen "CliA - Österreichischer Staatspreis zur Klimawandelanpassung" stehen fest. Hier ein Überblick über die Gewinnerprojekte.

Hinweise und Tipps

"Erst vor wenigen Wochen hat Österreich die Auswirkungen der Klimakrise mit voller Wucht zu spüren bekommen. Es wird also immer wichtiger, Projekte umzusetzen, die uns vor diesen Extremwettern schützen. Genau das wollen wir mit dem Staatspreis fördern."

Klimaschutzministerin Leonore Gewessler

Der CliA wurde heuer erstmalig vom Klimaschutzministerium (BMK) in Kooperation mit dem Klima- und Energiefonds verliehen und vom Umweltbundesamt fachlich begleitet. Die mit je 5.000 Euro dotierten Hauptpreise gehen an vier erfolgreich umgesetzte Klimawandelanpassungsprojekte in den Kategorien Hochwasser/Starkregen, Trockenheit und Hitze sowie der Sonderkategorie Forschung.

Vorzeigeprojekte zur Anpassung an den Klimawandel

Insgesamt wurden 55 Projekte eingereicht, aus denen eine hochkarätige Fachjury eine Auswahl von 15 Projekten traf. Für zwölf davon konnte per Online-Voting abgestimmt werden, mehr als 3.000 Stimmen wurden abgegeben. Die Projekte wurden nach den Kriterien Wirksamkeit und Wechselwirkungen, Übertragbarkeit und Innovation, Umsetzung und Akzeptanz sowie Flexibilität und Robustheit bewertet.

Hinweise und Tipps

"Die ausgezeichneten Projekte zeigen, wie eine erfolgreiche Anpassung an den Klimawandel aussehen kann. Es sind herausragende Vorbildprojekte, die auch ermutigen sollen, eigene Initiativen umzusetzen. Bis Ende Januar 2025 können sich Regionen, die zu einer Modellregion in diesem Bereich werden wollen, bei uns für eine Förderung bewerben."

Bernd Vogl
GF Klima- und Energiefonds

Kategorie Starkregen/Hochwasser

  • Platz 1: "Bau von Kleinrückhaltebecken - Starkregenvorsorge in der Region Bucklige Welt-Wechselland"
  • Platz 2: "Lebensquell & Naturgefahr - Erlebbarer Hochwasserschutz"
  • Platz 3: "Unser Dörfl lassen wir nicht überfluten! - Hochwasserschutz im Ennstal"

Kategorie "Trockenheit"

  • Platz 1: "Die ‚grüne Lunge‘ mitten im Ort - Nachhaltige Lebensqualität in Böheimkirchen"
  • Platz 2: "Regenwasser-Be-Halte-Region - Wassermanagement im Thayaland"
  • Platz 3: "Städtisches Grün für die Zukunft - Strategie der Wiener Stadtgärten"

Kategorie "Hitze"

  • Platz 1: "Jedem Bezirk sein Wiener Wäldchen - Mini-Wildnis in der Stadt"
  • Platz 2: "cool-INN - Blau-grüne Infrastruktur am Messepark Innsbruck"
  • Platz 3: "Klimawandelangepasstes Bauen - Klimafitte Gebäude im Stiefingtal"

Sonderkategorie "Forschung"

Für die Sonderkategorie "Forschung" erfolgte keine Online-Stimmabgabe. Bewertet wurden die Projekte nach den Kriterien Innovationsgrad und Übertragbarkeit, Praktische Relevanz und Anwendbarkeit sowie die Berücksichtigung sozialer, ökologischer und ökonomischer Aspekte. Glücklicher Gewinner ist das Projekt "OPUSH – Citizen Science Pilot Urban Heat Stories".

Schutz von Menschenleben und Erhalt der Biodiversität

Vorrangiges Ziel des "CliA - Österreichischer Staatspreis zur Klimawandelanpassung" ist es, neben der Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels, Menschenleben zu schützen, die biologische Vielfalt zu erhalten, die Widerstandsfähigkeit zu stärken und hohe Kosten zu vermeiden. Die Projekte wurden von der Fachjury nach den Kriterien Wirksamkeit und Wechselwirkungen, Übertragbarkeit und Innovation, Umsetzung und Akzeptanz sowie Flexibilität und Robustheit bewertet.

Weitere Informationen zu den Siegerprojekten finden Sie hier

Redaktion
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