Eine Hand hält eine Glühbirne vor einem dunklen Hintergrund mit Symbolen, die für Ideen und Digitalisierung stehen.

Beim Innovationskongress 2026 steht die Digitalisierung im Bauwesen im Fokus © Images for you/stock.adobe.com

Innovationskongress 2026: Wenn Digitalisierung im Bauwesen sich rechnen muss

Digitalisierung ist in der Bau- und Immobilienbranche angekommen. Doch statt neuer Tools um ihrer selbst willen braucht es Lösungen, die im Projektalltag funktionieren. Genau darum geht es beim 6. Innovationskongress „Digitales Planen, Bauen & Betreiben“ von Digital Findet Stadt.

Beim Innovationskongress 2026 im CAPE10 in Wien diskutieren Fachleute aus Bauwirtschaft, Immobilienbranche, Forschung und Technologie, wie sich Daten, BIM, künstliche Intelligenz und Automatisierung sinnvoll entlang des gesamten Gebäudelebenszyklus einsetzen lassen.

Planung: Daten als Grundlage für bessere Entscheidungen

Im Themenblock Digitales Planen geht es um Datenverluste und Reibungen an den Schnittstellen von Planung, Bau und Betrieb. Beiträge zu Lean Management, BIM und KI-gestützten Modellen zeigen, wie Informationen frühzeitig nutzbar werden und Entscheidungen fundierter getroffen werden können. Ein Start-up-Pitch widmet sich zudem einem webbasierten openBIM-IFC-Viewer mit KI-Unterstützung. Im anschließenden Panel steht die Frage im Zentrum, wie Daten und Prozesse effizient zusammenspielen.

Bau: Mehr Struktur und Produktivität auf der Baustelle

Der Block Digitales Bauen beleuchtet unter anderem Taktplanung, automatisierte Vorfertigung und die Zukunft der digitalen Baustelle. Im Fokus stehen konkrete Ansätze, um Abläufe besser zu koordinieren, Qualität zu sichern und Bauzeiten planbarer zu machen. Auch die Vorprüfung von Bauanträgen wird thematisiert – ein Bereich, in dem digitale Unterstützung Bauwerbern und Behörden Zeit sparen kann.

Betrieb: Gebäudedaten über den Lebenszyklus nutzen

Die Betriebsphase entscheidet maßgeblich über die langfristige Wirtschaftlichkeit von Immobilien. Deshalb geht es beim Thema Digitales Betreiben um BIM im Betrieb, intelligente Gebäudesysteme und KI-gestützte Sanierungsoptimierung. Der zentrale Gedanke: Daten müssen nach Projektabschluss nicht verloren gehen. Richtig genutzt, helfen sie dabei, Energieverbräuche, Wartung und Betriebskosten dauerhaft zu optimieren.

Praxis statt Hype

Das Besondere am Innovationskongress: Jeder der drei Themenblöcke verbindet Fachvorträge mit Start-up-Lösungen und Diskussionen. So treffen strategische Perspektiven auf konkrete Anwendungen. Für Unternehmen bietet die Veranstaltung Orientierung bei einer entscheidenden Frage: Welche digitalen Maßnahmen bringen tatsächlich Effizienz, Qualität und wirtschaftlichen Mehrwert?

Der Innovationskongress findet am Donnerstag, 17. September 2026, im CAPE10 in Wien statt. Neben dem Fachprogramm sind Kamingespräche, Networking und ein Innovation Corner mit Forschungsprojekten geplant.

Mehr Informationen und Tickets gibt's hier

Redaktion
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