Außenansicht der Alten Wirtschaftsuniversität in Wien. Kubischer Gebäudekomplex mit Glasfassade.

Mit der Wahl des Veranstaltungsortes im WEST (Alte WU) macht die IG Lebenszyklus Bau im Rahmen ihres Herbstkongresses unter anderem auf das Thema "Zwischennutzung von Bestandsimmobilien" aufmerksam © DANIELA TROST

Kongress: Gebäude und Raum im Klimawandel

Die IG Lebenszyklus Bau lädt am 11. November zum 14. Jahreskongress in Wien. Neben spannenden Brancheninsights blickt man dieses Mal thematisch bewusst über den eigenen Tellerrand hinaus und beschäftigt sich mit den Parallelen zwischen Bau- und Immobilienwirtschaft und der Textilbranche.

Die Veranstaltung der IG Lebenszyklus Bau lockt jährlich rund 200 Branchenkenner sowie Auftraggebervertreter. Auch heuer wieder werden rund 30 Speaker die Kongressteilnehmer mit interessanten Brancheninsights und aktuellen Inputs versorgen. Eröffnet wird 2024 mit einem Beitrag der Aktivistin und Autorin Nunu Kaller zur Textilbranche. Sie gibt einen Einblick in eine benachbarte Branche, mit deutlichen Parallelen zur Bau- und Immobilienwirtschaft. „Wir haben alle die gleichen Probleme: Klimawandel und Ressourcenknappheit“, bringt es Nunu Kaller auf den Punkt. Außerdem mit dabei sind unter anderen Johannes Pressl (Österreichischer Gemeindebund), Gerald Beck (BIG), Michael Herbek (BUWOG), Stefan Rufera (KPMG), Wolfgang Kradischnig (DELTA), Magdalena Prem (Heid & Partner Rechtsanwälte), Sabine Müller (value one, Fanny Gruböck (PORR), Joachim Ardelt (Metashift), Margot Grim-Schlink (e7), Ursula Lackner (Stadt Villach), Klaus Reisinger (ClimatePartner), Steffen Robbi (Digital Findet Stadt).

Konzepte für Gebäude und Raum im Klimawandel

Weitere Themen sind die künstliche Intelligenz, nachhaltige Entwicklung von Bestandsquartieren, Kreislaufwirtschaft im Bestand, klimaneutrale Immobilien, Unternehmens-Compliance sowie die europäischen Standards für die Nachhaltigkeitsberichterstattung (ESRS). Zudem wird der vom Verband neu aufgelegte Trend-Report der nachhaltigen Bau- und Immobilienwirtschaft präsentiert. Dieser wurde in einem aufwändigen Arbeitsprozess mit rund 30 Unternehmen neu erarbeitet, dabei wurden die 2022 veröffentlichen Trends auf Herz und Nieren geprüft.

Veranstaltungsort ist das WEST, der ehemalige Standort der Wirtschaftsuniversität Wien und derzeit Zentrum für Kreativität. Mit der Wahl des WEST als Veranstaltungsort soll dem Thema „Zwischennutzung“ als wichtiger Lösungsansatz des nachhaltigen Umgangs mit Bestandsimmobilien Raum gegeben werden. „Dieser und noch viele andere Ansätze und Maßnahmen tragen dazu bei, dass die Bau- und Immobilienbranche die wichtige Transformation in Richtung Klimaverträglichkeit schafft. Darüber wollen wir am 11. November reden“, kündigt Wolfgang Kradischnig, Sprecher der IG Lebenszyklus Bau, an.

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Redaktion
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