ÖGUT-Umweltpreis 2025: Die Gewinner
Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft, Partizipation und herausragende Frauen in der Umwelttechnik – aus 252 Einreichungen wurden 11 Preisträgerinnen und Preisträger von unabhängigen Jurys ausgewählt, die mit insgesamt 40.000 Euro prämiert werden.
Zum 38. Mal würdigte die ÖGUT mit dem Umweltpreis Menschen und Organisationen, die mit Mut und Kreativität eine klimaneutrale, gerechte und zukunftsfähige Gesellschaft gestalten. Ob durch bahnbrechende Projekte, transformative Ideen oder langfristiges Engagement – die Preisträgerinnen und Preisträger zeigen, wie Nachhaltigkeit und Wirtschaft erfolgreich Hand in Hand gehen. Vergeben wurde der ÖGUT-Umweltpreis 2025 in sechs Hauptkategorien sowie mit zwei Sonderpreisen.
So viele Einreichungen wie noch nie
Der ÖGUT-Umweltpreis zeigt eindrucksvoll: In Österreich gibt es zahlreiche innovative Projekte und engagierte Menschen, die sich für Klimaschutz und Nachhaltigkeit einsetzen. Von Kreislaufwirtschaft über erneuerbare Energien bis hin zu Bürgerbeteiligung – immer mehr Unternehmen, Gemeinden und Initiativen in Österreich setzen sich aktiv für die Transformation zu einer klimaneutralen Gesellschaft ein und entwickeln dafür konkrete Projekte, Investitionen, Maßnahmen, Produkte und Dienstleistungen. Wohnnet Business hat die Preisträger in den Hauptkategorien hier für Sie zusammengefasst.
Frauen in der Umwelttechnik
Diese Auszeichnung würdigt die Leistungen von Frauen an der Schnittstelle von Umwelt und Technik. Die Preisträgerinnen sind Vorbilder für Karrieren in diesem zukunftsweisenden Bereich.
- Preisträgerin Junior: DIin Dr.in techn. Daniela Wipp
- Preisträgerin Senior: DIin Theresa Kohl, MSc
Nachhaltige Kommune
Preisträger in dieser Kategorie ist die Stadt Lienz und AIT für "Lienz - als Pionierstadt auf dem Weg zur Klimaneutralität". Das Projekt zeigt vorbildlich, wie Kommunen die Transformation zur Klimaneutralität vorantreiben können.
Partizipation und zivilgesellschaftliches Engagement
Diese Kategorie zeichnet sowohl von oben initiierte Beteiligungsprojekte als auch Initiativen aus der Zivilgesellschaft aus.
- Preisträger Top-Down: Amt der Vorarlberger Landesregierung für "Schüler*innen-Haushalt Vorarlberg"
- Preisträger Bottom-up: MILA Mitmach-Supermarkt e.G. für den ersten Mitmach-Supermarkt in Wien
Klimaneutrale Stadt
Gesucht wurden innovative Lösungen für klimaneutrale Städte der Zukunft. Gewonnen hat die DiLT Analytics FlexCo & Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H. für "FaciliMind - KI-basierte Betriebsoptimierung".
Mit Forschung & Innovation zur Kreislaufwirtschaft
Ausgezeichnet werden in dieser Kategorie immer Projekte, die lineare Wertschöpfungsketten in Kreisläufe umwandeln. Gewonnen hat LKR Leichtmetallkompetenzzentrum Ranshofen / AIT Austrian Institute of Technology mit "RecAL".
Unternehmen am Weg zur Kreislaufwirtschaft
Überzeugen konnte in dieser Kategorie die Rhomberg Bau GmbH für "Das Ende der Deponie" für ihre Weiterentwicklungen an einer unternehmensinternen, kreislauffähigen Produktion.
Sonderpreise für besonders innovative Projekte
Neben den Hauptkategorien wurden auch Sonderpreise verliehen:
- Erneuerbare Energie: Verein EEG SmartCity Baumgarten
- BUSINESSART-Sonderpreis: Stadtgemeinde Ried im Innkreis
- LEBENSART-Sonderpreis: Stadt Wien - Technische Stadterneuerung
- Publikumspreis: KiGRa – Kindergemeinderat der Landentwicklung Steiermark
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