Sanierungsscheck 2018 ist fix!

Insgesamt stehen für die "Sanierungsoffensive 2018", die ab sofort bis Ende Februar 2019 läuft, 42,6 Millionen Euro insgesamt zur Verfügung. Die jeweiligen Förderhöhen sind abhängig von der Qualität der Sanierung. Ein Schwerpunkt heuer: Der Ausstieg aus dem Öl.

Insgesamt stehen für die "Sanierungsoffensive 2018", die ab sofort bis Ende Februar 2019 läuft, 42,6 Millionen Euro insgesamt zur Verfügung. Die jeweiligen Förderhöhen sind abhängig von der Qualität der Sanierung. Ein Schwerpunkt heuer: Der Ausstieg aus dem Öl.

 
 

Im Rahmen der Sanierungsoffensive wurden seit dem Start im Jahr 2009 mehr als 113.300 private Häuser und Wohnungen sowie 4.300 Betriebe thermisch saniert. Förderungen von rund 627 Millionen Euro haben Investitionen von 4,6 Milliarden Euro ausgelöst und 22,2 Millionen Tonnen CO2 eingespart. Wie das Umweltministerium jetzt bekannt gab, soll diese Erfolgsgeschichte auch 2018 weiterlaufen.

Förderung neu aufgestellt

Wie das Umweltministerium jetzt bekannt gab, soll die Erfolgsgeschichte „Sanierungsscheck“ auch 2018 weiterlaufen - jedoch mit einigen Neuerungen. So gibt es einen "Raus aus dem Öl-Bonus" von bis zu 5.000 Euro für den Umstieg von Öl auf alternative Heizsysteme im Zuge von Sanierungen. Noch sind rund 700.000 Ölheizungen in Österreich installiert, laut Umweltministerium soll diese Förderung zu einem raschen Ausstieg beitragen.

Eine andere Neuerung betrifft die Betriebe: Hier können ab heuer auch für gebäudeintegrierte Photovoltaik-Anlagen mit mehr als 5KW/Peak Förderungen beantragt werden. Die genauen Förderhöhen sind abhängig von der Qualität der Sanierung, die betreffenden Gebäude müssen aber in jedem Fall älter als 20 Jahre sein.

Auch Teilsanierungen werden besser finanziell bezuschusst als bisher, da sich nicht jeder Sanierungswillige eine vollständige Sanierung seiner Liegenschaft auf einmal leisten kann.

Was wird wie hoch gefördert?

  • 5.000 Euro „Raus aus Öl“ - Bonus stärkt den  Fokus auf Ersatz von Ölheizungen
  • Bereits saniert + Umstellung des fossilen Heizsystems: bis zu 5.000 Euro Förderung
  • Einzelbaumaßnahme + Umstellung des fossilen Heizsystems: bis zu 8.000 Euro Förderung
  • Umfassende Sanierung + Umstellung des fossilen Heizsystems: bis zu 11.000 Euro Förderung
  • Gefördert werden Holzzentralheizungen, thermische Solaranlagen sowie Nah-/Fernwärme- anschlüsse inkl. Um- und Rückbau der Heizzentrale; Förderung von Wärmepumpen nur bei umfassenden Sanierungen
  • Umfassende und Teilsanierungen auch ohne Heizungstausch: bis zu 6.000 Euro Förderung 

 

Wie komme ich zur Förderung?

Einreichungen sind ab 18. Juni 2018 und bis 28.2.2019 (Ende der Aktion!) möglich.Grundsätzlich können Privatpersonen die Förderanträge bei den Bausparkassen und in den Bankfilialen ausfüllen oder wie die Unternehmen ihre Förderanträge online bei der KPC-Kommunalkredit Public Consulting stellen.


AutorIn:

Datum: 07.06.2018

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  • grupoe schrieb am 25.04.2018 16:45:07

    Liebe Frau Mag. Kober,
    Haben Sie sich eigentlich schon einmal Gedanken darüber gemacht warum unser Energieverbrauch nachwievor stetig steigt, obwohl 113.000 Wohnhäuser und 4300 Betriebe thermisch saniert wurden? Nachdem dem Klima die angeblich (in Wahrheit) nicht wirklich) eingesparten 22 Mio t CO2 völlig egal sind (kann sich jeder, der ein wenig Ahnung von Physik hat nachrechnen) haben wir rd. € 4,6 Milliarden eigentlich versenkt. In Wahrheit rechnet sich thermische Sanierung wegen der Hyperbelfunktion des U-Wertes nur bis zu seinem Optimum. Dieses haben wir allerdings längst überschritten (siehe auch Studie von Univ.-Prof. DI Dr. Bednar von der TU Wien).
    Für Rückfragen stehe ich Ihnen zur Verfügung, da das Thema für Nichtfachleute schwer zu verstehen ist.
    mfG
    Bmst. Ing. DI(FH) P. Grück

  • umwelt schrieb am 09.03.2017 08:57:36

    Wenn wir uns die sachen die Saniert und gebaut werden anschauen kommt uns das Grauen.
    Wenn wer Platen in die Mauer gibt und sich einreden lässt das dass dicht ist der irrt gewaltig und lässt sich ermorden, (wer glaub das die Natur bei denen auf hört sich zu bewegen der hat sich schon gewaltig geirrt). Und dann noch Sondermüll auf die Wände drauf gibt der erstickt die Mauern sowie so, warum haben die Alten (vorgeher Generation) anders gemacht als wir jetzt, die haben es schon gewusst warum.
    Ob bei Neubauen oder bei Altbauten die Wände müßen Atmen, und nicht Sondermüll verarbeiten u. dann sich wundern warum der Giftigste Schimmel in den Wohnungen ist, und die Sockeln Nass sind das der Sondermüll von den Wänden herunter fällt., (Zwischen den Sondermüll und Wand entsteht dadurch Wasserfall, Tierzucht die auch in den Wohnbereichen kommen wo sich dann alle wundern). Auch wissen wir das die Versicherungen bei Großschäden aussteigen, weil nicht Natürlicher Putz (Material) im inneren und Äußerem genommen wurde. Natürlicher Putz ist reines Gesteine OHNE Chemie die es in Sack Form gibt, den haben schon sehr viele der kommt nicht von Österreich da diese verschiedenen Gesteins arten nicht alle bei uns gibt, ist schon seit 7 Jahren im Deutschen Raum erhältlich, hat 5 Funktionen, (wärmedämmend, schalldämmend 25 dB (bei 3 cm / 500 Hz), wasserhemmend (lässt kein Wasser hinein holt Wasser aus den Wänden), feuerresistent F90, atmungsaktiv,
    Da es kein Sondermüll ist ist die Entsorgung des übergeblieben Putzes sehr leicht der Mutter Erde zurück zu geben. Haftet gut auf Fassaden, Trägern, Säulen, Grob- und Feinputz, Ziegeln, Bims, Gasbeton, Bruttobeton und angestrichenen Oberflächen.
    BEI NEUBAUTEN schon von der Fundament Platte unter kannte verwenden