Schimmel - Woher der ungebetene Gast kommt

Wie lässt sich Schimmel am besten gleich ganz verhindern? Das 3-Säulen-Modell von Sto gibt Antworten: Es kombiniert drei effiziente Waffen gegen den Schimmel - eine effektive Innendämmung, den sorptiven Putz und das Innensilikat.

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Wenn der Schimmel einmal eingezogen ist, dann ist guter Rat teuer. Wie saniert man vom Schimmel befallene Räume? Oder noch besser: Wie lässt sich Schimmel am besten gleich ganz verhindern? Das 3-Säulen-Modell von Sto gibt Antworten: Es kombiniert drei effiziente Waffen gegen den Schimmel - eine effektive Innendämmung, den sorptiven Putz und das Innensilikat.

Schimmelpilze sind allgegenwärtig. Ihre Sporen finden ihren Weg über die Luft auch in jedes Haus. Zum Problem werden sie, wenn sie überhandnehmen und unseren Wohnraum in Beschlag nehmen. Das Problem Schimmelbefall hat weitreichende Folgen:

Feuchtigkeitsschäden mindern den Wert einer Immobilie und beeinträchtigen das Wohnklima. Sogar gesundheitliche Schäden der Bewohner können die Folge sein. Speziell in Bädern, Küchen und innen-liegenden Räumen ist der graue Belag oft ungebeten zu Gast. Wenn die drei Faktoren Feuchtigkeit, Nähr- stoffangebot und Temperatur ungünstig zusammen-treffen (das kann auch in beheizten Räumen der Fall sein!), fühlt sich der Pilz in unserem Wohnraum besonders wohl und breitet sich immer stärker aus. Die Ursachen: falsches Lüften oder Heizen durch die Bewohner oder aber auch bauliche Mängel. Aber ganz egal, wie der Schimmel zustande kam, mit gezielten Maßnahmen wie dem 3-Säulen-Modell von Sto lässt sich das Problem in den Griff bekommen oder sogar ganz vermeiden.

Eine Investition, die sich auszahlt

Schimmelpilze suchen sich ihre Wohlfühlzone genau aus – ein „idealer“ Mix aus erhöhter Luftfeuchtigkeit, moderater Temperatur und nährstoffreiche Wohn- materialien wie Tapeten, Wände oder Möbel zieht sie an. Um den lästigen Hausbesetzer zu vertreiben, müssen die Bedingungen also so verändert werden, dass der Pilz keine idealen Lebensbedingungen mehr vorfindet und sich nicht vermehrt.

Die 3 Säulen der Wohngesundheit von Sto bieten eine kompakte und durchdachte Strategie gegen den Schi- mmel – sowohl präventiv als auch dann, wenn eine Wohnung schon von Schimmel betroffen ist. Eine Kombination von drei wirksamen Komponenten be- kämpft Schimmel wirksam und nachhaltig: eine effek- tive Innendämmung wie StoTherm In Comfort oder StoTherm In Aevero, ein sorptiver („aufnahme-fähiger“) Putz und das Sto Innensilikatprogramm.

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Eine diffusionsoffene Innendämmung reguliert Feuchtigkeit aktiv und sorgt für ein angenehmes Raumklima für eine langfristige Wertsteigerung des Wohnobjekts.

Das 3-Säulen-Modell von Sto im Überblick

Säule I
Schimmel droht, wenn die Oberflächentemperatur sinkt oder sich lokale Feuchtepunkte bilden. Die feuchteverteilenden Eigenschaften einer diffusions-offenen und kapillaraktiven Innendämmung wie StoTherm In Comfort sorgen dafür, dass Feuchtigkeit in den Dämmstoff hineintransportiert wird. Die Dämmung nimmt Feuchtigkeit aktiv auf und gibt sie zeitversetzt wieder ab. Eine Innendämmung hilft zu- sätzlich, Wärmebrücken in Ecken zu vermeiden – oft die Lieblingsplätze der Schimmelpilze. Besonders schlank fällt das innovative Innendämmsystem StoTherm In Aevero aus. Er setzt auf das Hightech-Material Aerogel. Eine Dampfsperre ist bei beiden Systemen nicht nötig – was den Einbau rationell gestaltet. Die Kosten pro Quadratmeter sind nicht höher als bei einer Standardsanierung.

Säule II
Die Luftfeuchtigkeit spielt eine entscheidende Rolle für die Behaglichkeit eines Raumes – zwischen 40 % und 60 % sind ideal. Materialien, die Feuchtigkeit speichern und zeitversetzt wieder abgeben, wirken nachhaltig gegen Schimmel, da sie Feuchtespitzen wie etwa nach dem Duschen abfedern. Sto hat speziell für diesen Zweck den sogenannten „sorptiven Putz“ entwickelt – Oberflächen mit mikroporöser Struktur, die besonders viel Feuchtigkeit aufnehmen können so das Raumklima aktiv regulieren. Sorptionsputz und die Sorptions-spachtel verfügen über eine spezielle mikroporöse Struktur, deren winzige Poren eine riesige Oberfläche bilden.

Säule III
Eine Innenfarbe auf Silikatbasis komplettiert den Schimmelschutz: Die Sto-Innensilikatprodukte der StoSil-Reihe basieren auf dem mineralischen Natur-rohstoff Kaliumsilikat, das die Grundlage für das Bindemittel der Farben liefert. Der Rohstoff wird auch bei zahlreichen Öko- und Bioprodukten eingesetzt. Durch die hohe Diffusionsfähigkeit der Silikatprodukte kann die Wand sowohl Luftfeuchtigkeit aufnehmen als auch später wieder abgeben – so kann sie Schimmel wirksam und auf natürliche Weise Einhalt gebieten.

Kleine Taten, große Wirkung

Mit einfachen Tipps lässt sich die anfallende Feuchtig- keit in den Räumen regulieren und so das Wachstum von Schimmel zusätzlich eindämmen.

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Feuchtigkeit durch baden, waschen sollte möglichst während oder unmittelbar nach ihrer Entstehung abgeführt werden.

Der erste Schritt lautet:
Lüften. Eine Person gibt pro Tag 4 Liter (!) Wasser an die Raumluft ab, vor allem beim Kochen, Duschen und sogar im Schlaf. Richtige Durchlüftung hilft also gegen Schimmel.

Zweiter Schritt:
Heizen. Warme Luft nimmt mehr Feuchtigkeit auf als kalte und entzieht damit dem Schimmel die Lebensgrundlage.

Dritter Schritt:
Die richtigen Materialien. Dichte Oberflächen wie Glas und Fliesen können Feuchtigkeit nicht aufnehmen („sorbieren“), während saugfähige Oberflächen Feuchtigkeit zwischenspeichern und abpuffern können.


Autor:

Datum: 19.04.2018

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  • steven schrieb am 25.12.2017 12:01:03

    Fenster, Leute! Manchmal kann es so simpel sein. Hatte in Wien im Altbau uralte Doppelglasfenster mit Holzrahmen, an denen im Winter am unteren Rand immer Kondenswasser war - hab mir aber nie etwas dabei gedacht. Die Feuchtigkeit ist aber durch das Holz bis in die Mauer darunter gezogen und hat dort furchtbaren Schimmel verursacht, letztlich mussten wir das ganze Badezimmer renovieren. Ist dafür jetzt deutlich schöner als vorher (siehe Fotos) http://www.koenig-heinrich.at/sanierung/badsanierung - trotzdem würde ich eher empfehlen, die Fenster gleich ordentlich zu isolieren und nicht erst eine Wand rausreißen zu müssen bis man diese Lektion lernt :D

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