SOS! 10 Sofortmaßnahmen gegen Schimmel
Diese 10 Sofortmaßnahmen zur Schimmelbekämpfung helfen, die Sporenverbreitung in den Wohnräumen zu verhindern. So können Sie schon vor der großen Schimmelsanierung Erste Hilfe leisten.
Professionelle Schimmelsanierung ist ein aufwendiger und oft mühsamer Prozess. Wichtig ist dennoch, sofort zu reagieren, wenn Sie frischen Schimmelbefall in Ihren vier Wänden feststellen. Je früher Sie handeln, desto eher kann die Sporenverbreitung unterbunden werden. Was Sie bis zur großen Schimmelsanierung tun können, erfahren Sie hier!
1. Schimmelbereiche mit Folie abdecken
Um das Freisetzen von Schimmelpilzsporen in die Luft zu verhindern, gibt es einen einfachen Trick. Decken Sie die betroffene Stelle mit einer PE-Folie (erhältlich in Ihrem Baumarkt) luftdicht ab. So gelangen weniger bis keine Schimmelpilzsporen in die Luft. Schimmelsporen, die eingeatmet werden, können extrem gesundheitsschädlich sein und Krankheiten verursachen.
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2. Schimmelstellen einsprühen
Kleine Befallstellen können hilfsweise mit Haarspray eingesprüht werden, um die Sporen "festzukleben" und sie am freien Flug zu hindern. Hierbei ist es wichtig, genügend Abstand zur befallenen Stelle zu halten, um durch den Sprühdruck nicht die Sporen zum Fliegen anzuregen.
3. Alle Türen zu!
Halten Sie die Türen zu den anderen Räumen geschlossen! Diese Regel gilt vor allem für das Badezimmer und die Küche. Denn das sind jene Räume, in denen besonders viel Feuchtigkeit erzeugt wird.
4. Stark befallene Räume meiden
Vermeiden Sie so gut es geht den langen Aufenthalt in stark befallenen Wohnräumen. Hier ist die Gefahr, die eigene Gesundheit nachhaltig zu schädigen, am größten!
5. Mehr heizen
Neben den bereits genannten Aspekten ist das intensive Heizen überaus wirkungsvoll bei der Bekämpfung von Schimmelpilzsporen. Zuvor muss jedoch jeglicher offene Befall beseitigt werden, da es sonst aufgrund von Luftzug und Konvektion zum Aufwirbeln von Sporen kommt.
6. Mehr lüften
Die relative Feuchte des Raumes sollte durch häufiges Stoß- beziehungsweise Querlüften bei 40 Prozent gehalten werden. Kontrollieren können Sie die Luftfeuchtigkeit mithilfe eines Hygrometers.
7. Möbel von den Wänden abrücken
Die Möbel sind von Außenwänden abzurücken. In der Übergangs- und Winterzeit wird ein Abstand von 15 Zentimetern empfohlen.
8. Wasserleitungen prüfen
Nicht selten ist Schimmel an der Wand oder am Boden das Ergebnis eines lecken Rohres oder kleineren Wasserschadens.
9. Luftfeuchtigkeit reduzieren
Ein Zimmerbrunnen, häufig aufgehängte Wäsche, viele Zimmerpflanzen: Es gibt so einige Ursachen in unseren Wohnräumen, die zu einer höheren Luftfeuchtigkeit beitragen. Und hohe Luftfeuchte macht dem Schimmel ein leichtes Spiel. Entfernen Sie also die hier erwähnten möglichen Schimmelunterstützer und beobachten Sie, ob und wie sich die Luftfeuchtigkeit verändert.
10. Befallene Möbel entsorgen
Der Schimmel ist schon auf die Couch, Schränke, Regale oder Teppich übergegangen? Dann nichts wie raus mit den befallenen Möbeln! Hier gibt es meistens nichts mehr zu retten, da der Pilz meist schon tief ins Innere vorgedrungen ist.
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