© Lilyana Vinogradova

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Richtig verfliesen zuhause

Wer Küche oder Bad selbst verfliest, kann viel Geld sparen. Doch das Fliesenverlegen kann eine schwierige und aufwändige Arbeit sein, weil die einzelnen Schritte ziemlich komplex sind und schon einiges an Fachwissen voraussetzen. Damit nichts schiefgeht, gibt es hier ein paar Tipps direkt vom Profi.

Bevor Sie mit dem Fliesenlegen beginnen, sollten Sie den Untergrund prüfen. Jeder Untergrund muss vor der Fliesenverlegung bauüblich, tragfähig, eben, trocken, staub-, öl- und fettfrei sein. Böden, insbesondere Holzböden, müssen frei von Schwingungen sein. Vorhandene Altanstriche wie Öl-, Dispersions- oder Leimfarbe und lose Putzteile sollten mechanisch entfernt werden.

Erster Schritt: Grundieren

Die Grundierung erfüllt folgende drei Funktionen: Regulierung der Saugfähigkeit, Festigung des Untergrundes und Senkung der Wasseraufnahme des Untergrundes. Die richtige Grundierung schützt vor späteren Überraschungen wie herabfallenden Fliesen oder sich lösendem Putz.

Besonders bei gipshältigen Untergründen sind entsprechende Feuchtigkeitssperren bzw. Feuchtigkeitsabdichtungen notwendig. Die CIMSEC Grundierung schützt gipshaltige Untergründe unter den Fliesen vor Feuchtigkeit im Innenbereich (Ausnahme: Dusche).

Ausgleichen kommt vor Verfliesen

Sind die zu verfliesenden Flächen nicht absolut eben bzw. senkrecht, müssen sie mit Ausgleichsmörtel oder Bodenausgleichsmasse ausgeglichen werden.


Mit einer Ausgleichsmasse lassen sich Unebenheiten und Risse bis 30 mm perfekt ausbessern. Unebenheiten am Boden können Sie am besten mit einer selbstverlaufenden Bodenausgleichsmasse ausgleichen. Achtung: Im Spritzwasserbereich (insbesondere Badezimmer) muss der Untergrund mit einer entsprechenden Abdichtung vorgearbeitet werden!

Tipp: Cimsec Ausgleichsmörtel Schnell Plus ist das ideale Produkt, um Unebenheiten bis 30 mm auf Bodenflächen im Innenbereich auszugleichen. Die Bodenausgleichsmasse wird auf den Boden ausgegossen und verläuft und nivelliert sich dann von selbst. Bereits nach zwei bis vier Stunden kann der Boden betreten werden.

Welcher CIMSEC-Fliesenkleber wofür?

Neben der ordentlichen Vorbereitung ist das Zubehör zum Verfliesen das Wichtigste. Dazu gehört in erster Linie natürlich der passende Kleber. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Dispersionsklebern, Reaktionsharzklebern sowie dem Zementärem Dünnbettmörtel. Der gängigste aller Kleber ist jeder auf Zementbasis. Er wird für Beton-, Estrich oder Putzuntergründe eingesetzt. Hier ein Überblick über die Einsatzgebiete der unterschiedlichen Kleber in unserem Sortiment:


Cimsec Fliesenkleber S1 Flex Stark eignet sich besonders zum Verlegen von Fliesen und Platten und Feinsteinzeug im Innen- und Außenbereich, bei der Verlegung auf Fußbodenheizungen, Balkonen und Terrassen sowie auf Sonderuntergründen. Er ist sehr verarbeitungsfreundlich und sicher durch erhöhte Standfestigkeit, Haftfestigkeit und Flexibilität.


Für Natur- und Kunststein wie z. B. Marmor, Granit und Cotto empfiehlt sich ein Klebemörtel auf Trass- und Weißzementbasis (wir empfehlen Cimsec S1 Flex Schnell) mit plastifizierendem Kunststoffzusatz. Er ist besonders schnell abbindend, hochflexibel für innen und außen und zum Verlegen auf Terrassen und Fußbodenheizungen. Wichtig: Er vermindert die Gefahr von Ausblühungen.


Weißer Klebemörtel (z. B. der Cimsec S2 Superflex) wird für durchscheinende Materialien wie Mosaik, Naturstein, Steingut und Steinzeug, verlegt im Dünnbettverfahren, verwendet. Er ist ein Kleber, den man innen und außen anwenden kann (z.B auf Terrasse und Balkon) mit sehr feiner Konsistenz und hoher Standfestigkeit.


Was beachten bei großformatigen Fliesen?

Noch ein wichtiger Tipp: Fliesen sollen an der Wand sofort „richtig“ haften und in der gewünschten Position bleiben. Große, schwere Fliesen neigen aber dazu, etwas abzurutschen. Deshalb: großformatige Fliesen am besten vorher auf der Rückseite dünn und vollflächig mit dem Fliesenkleber abspachteln. Am besten verwenden Sie dafür den Cimsec S1 Flex Mega.


Außerdem sind alle unseren zementären Fliesenkleber mit der "Fibre Force"-Technologie angereichert, die für eine dauerhafte Anhaftung der Fliesenrückseite auf dem Untegrund sorgt. Oftmals gibt die Zementmatrix nach dem Auftragen des Fliesenklebers langsam Feuchtigkeit an die Umgebung ab, bis nur mehr gewisse Restfeuchte zurückbleibt. Dieser Prozess kann durchaus einige Jahre dauern und verursacht naturgemäß Spannungen. Durch den beständigen Schwindungsprozess (Kriechen) können Haftverluste entstehen, was in weiterer Folge zu einem Ablösen der Fliesen führen kann. Der faserverstärkte ("Fibre Force") Fliesenkleber wirkt als Puffer zwischen Untergrund und Belagsmaterial, sodass auch im ausgehärteten Zustand Spannungen ausgeglichen werden.

Weitere Informationen über unsere Produkten und Tipps & Anleitungen finden Sie unter

diy.cimsec.at

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Datum: 27.01.2020