Elektroinstallationsforum

Ob Elektroinstallationen, Systeme zur Gewinnung erneuerbarer Energien, Lichttechnik oder Kommunikationstechnologie. Unser wohnnet-Fachmann Gottfried Rotter beantwortet alle Ihre Fragen rund ums Thema Strom im Haushalt.

"Ich bin seit 1994 selbstständig und seit vielen Jahren aktiv in den verschiedenen Innungsgremien unserer Branche tätig. Seit 2010 gibt es das Qualitätssiegel der e-Marke aktiv in Österreich, welches ich betreue. Durch die Vielfalt unserer Tätigkeitsfelder haben wir einen Stab von Sachverständigen, welche die Planung, Ausführung und Kontrolle der einzelnen Fachbereiche betreuen. Meine Hauptaufgabe in diesem Forum ist dabei das Sprachrohr zwischen Kunde und Betrieb zu sein."

Mag.Ing. Gottfried Rotter, Geschäftsführer e-marke Austria


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Datum: 29.10.2012

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  • Michael123 schrieb am 05.08.2018 08:48:49

    Hallo und guten Tag Herr Rotter!
    Kann ich an einen beliebigen Dämmerungsschalter eine Doppelsteckdose anstelle einer Lampe anschließen, um über diese Doppelsteckdose zwei Lampen zu bedienen? Sie sollen gleichzeitig ein- und ausgeschaltet werden.
    Danke im Voraus für eine hilfreiche Antwort.

  • Gottfried schrieb am 23.07.2018 16:21:08

    Werter Mic-Fr
    Grundsätzlich gilt das immer. Ja der Platz bei manchen Leuchten ist schon wirklich sehr eng. Dennoch gilt, der letzte Draht welcher sich lösen soll, sollte der Schutzleiter sein. Nur so kann sichergestellt werden, dass ein gesundheitsgefährdender Stromschlag durch die rechtzeitige Auslösung des FI Schalters verhindert wird, oder der LS-Schalter durch Kurzschluss in der Lage ist gesichert abschaltet. FI-Schalter bitte auch regelmäßig prüfen!

    mfg Gottfried Rotter

    • Mic_Fr schrieb am 23.07.2018 18:45:21

      Herzlichen Dank, für die schnelle Beantwortung meiner Frage!

  • Mic_Fr schrieb am 23.07.2018 14:54:56

    Sehr geehrter Herr Rotter,
    eine Frage bezüglich der Lampenmontage.
    Ich hab einmal gelesen, dass es bei beweglichen Bertriensmittel die Vorschrift gibt, dass der Schutzleiter länger sein soll, damit er sich als letzter löst.
    Gilt das auch bei festmontierten Wand bzw. Deckenlampen? Die sind teilweise so konstruiert, dass die Kabellänge sich eher nach den verfügbaren Platz richten muss.
    Danke für die Beantwortung meiner Frage.

  • JaYJaY schrieb am 29.03.2018 13:28:28



    Geräteart : Waschmaschine
    Defekt : kein Funktion
    Hersteller : Miele
    Gerätetyp : W 1734
    Typenschild Zeile 1 : Mod: W1734 WPS
    Typenschild Zeile 2 : Nr.: 69671182
    Typenschild Zeile 3 : M-Nr. 06666110
    Kenntnis : keine Kenntnis der Materie
    ______________________

    Hallo, unsere Waschmaschine war am arbeiten als wir später merkten das gar nicht mehr arbeitet.

    Sicherung wurde geflogen, selbstverständlich haben wir den Sicherung nochmal scharf gemacht und Maschine eingeschaltet aber leider ging die Maschine nicht an.

    Habe auch Tür gereinigt und ein paar mal auf und zu gemacht, hat nicht funktioniert. defekt hat mit dem Tür nicht zu tun.

    Den Tastenblock rausgeholt. Alle Lötpunkte nochmal schön nachgelötet. Scheint alles ok. Dann bei den Drehschaltern die Elektronik dahinter schien sehr sauber, alles ok.

    Hab auf eine Seite gelsen: Die Leistungselektronik auf kalte Lötstellen untersuchen. wie geht das?

    Auf jeden Fall leuchtet keine einzige Diode mehr. An/Aus Schalter tut nix. Einfach tot. Klingt für mich nach einer defekten Sicherung, aber hab null Ahnung wo das ist.


    Danke für jede Hilfe

  • Gottfried schrieb am 16.03.2018 01:58:44

    Hallo Sorias

    Als "Erdungsanlage" (wir gehen mal davon aus dass keine alte vorhanden ist) ist zumindest ein Erdspieß mit 4,5m einzuschlagen. Dann können im Abstand dieser 4,5 m 2 weitere mit 1,5m eingeschlagen werden.
    Natürlich sollten Sie das von einem Fachmann dann messen lassen. Geht aber mit der Gesamtprüfung der Anlage (wenn Sie dann en e-Check machen) nach Beendigung der Umbauten mit.
    LG Gottfried Rotter

  • Sorias schrieb am 12.03.2018 09:52:01

    Ich hoffe, Sie können mir bei folgender Frage behilflich sein:
    Ich habe ein Haus aus den 60er Jahren erhalten. Es gibt einen Fundamenterder, dieser ist aber höchstwahrscheinlich bereits "weggerostet".
    Würden 3 Erdungsspieße aus verzinkten Stahl (je 1,5m tief und 3m Abstand zueinander) eingeschlagen im Garten ausreichen, um die dementsprechende Ö-Norm (E 8014-1) zu erfüllen?
    Das Erdreich ist stets feucht und nicht felsig.
    Für ihre Bemühungen bedanke ich mich im Voraus und verbleibe mit freundlichen Grüßen

  • Gottfried schrieb am 20.02.2018 14:37:06

    Hallo Robert87
    Sie als Prüfer stellen fest ob die Schutzklasse (beschreibt den Schutz gegen bzw. bei Berührungsspannungen, die Schutzart (IP XX) beschreibt den Schutz gegen direktes Berühren bzw. gegen Eindringen von Feststoffen und Flüssigkeiten) ausreichend ist, und halten dies schriftlich in Ihrem Protokoll fest.
    Werkstätten sind aus meiner Sicht mit IP54 zu schützen.
    In Industrieanlagen wird typischerweise IP54 verbaut, in Schaltschränken hingegen IP20.
    Die Kennzahlen und Ihre Bedeutung können sie von vielen Quellen herunterladen, diese müssen dann der Situation zugeordnet werden und sie legen dann die Empfehlung fest.

  • Robert87 schrieb am 19.02.2018 14:06:42

    Hallo Herr Rotter,

    Habe eine Frage zu Werkstätten in gewerblicher Nutzung.
    Bin gerade dabei ein Industriegebäude zu überprüfen, hier sind Büro`s, Mannschaftsräume Arbeitsplätze, Werkstätten usw...
    In diesen genannten Werkstätten sind Brüstungskanäle verlegt und in diesen sind Steckdosen verbaut. Kein IP 44 Material.
    Habe in der 8001-4 schon alles durchstöbert konnte aber für Werkstätten nichts finden. Allein durch die Verschmutzung wäre sicher mind. IP44 Material zu empfehlen oder vorgeschrieben.
    Wo finde ich so das, damit ich dies dem kunden weiter geben kann. Oder was sagen Sie dazu?

    Mfg Robert

  • Gottfried schrieb am 12.02.2018 00:32:43

    Hallo elesut

    Ein elektrochek (bundeseinheitlicher Prüfbefund) stellt jederzeit sicher, ob sich Mängel in der Anlage befinden und ob die Anlage sicher ist. Dazu können sie natürlich jederzeit einen Fachmann beauftragen. In Ihrer Nähe finden Sie einen solchen auf www.e-marke.at
    Ich rate Ihnen aber ringen ab, in Ihrer Anlage Dinge selbst zu installieren. Schon gar nicht im Sicherungskasten. Hier besteht Lebensgefahr!! Setzen Sie sich zuerst mit einem Fachmann in Verbindung und besprechen Sie was Sie gerne tun würden. Eine beidseitige befriedigende Lösung wo keinem Gefahr droht, läßt sich sicher finden.

  • elesut schrieb am 09.02.2018 15:10:20

    Hallo,

    eine Frage zur Rechtslage in Österreich.
    Wenn man als Laie (also nicht gelernter Elektriker) etwas in seinem Haus/Wohnung am Sicherungskasten oder sonst in der Elektrik ändert oder ergänzt - kann man diese Arbeit mittels Elektrobefund abnehmen lassen, sodass die Versicherung decken muss und eine Fahrlässigkeit ausgeschlossen werden kann?
    Oder ist das sowieso nicht erlaubt?

    Vielen Dank
    Lg

  • Eric schrieb am 02.01.2018 11:24:51

    Hallo,
    Also zuerst Prosit neues Jahr 2018!!
    Ich bin kein Österreicher (Entschuldigung schon für mein schlechtes Deutsch, hoffentlich schafft ihr mich zu verstehen!) und kenne ich mich mit den elektrischen öst. Normen leider nicht so gut aus, deshalb komme ich zu euch, um eure Hilfe zu bekommen!
    Ich habe eine kleine Wohnung gerade gekauft (aus den 30. Jahren) und ich muss sie komplett sanieren. Bestehender Anschluss ist 1-Phasig, ziemlich sehr alt.
    Meine erste Idee war mit diesem Anschluss zu bleiben, und die ganze interne Anlage zu sanieren. Ich habe aber einen Zweifel bezüglich des Kochherds, und zwar ob ich ihn mit 1-Phasig, 32A und 6mm² Kabel anschließen darf (so ist in Frankreich üblich, da es fast nie 3-Phasig gibt!). Ich habe aber viel gehört, dass es in Österreich nicht gewohnt/erlaubt, und hier ist der große Unterschied, ob es nur ungewohnt ist oder nicht erlaubt ist...
    Dann kommt die Frage, falls 3-Phasig verpflichtet ist, ob die Wiener Netze die Änderungen (Zähler + Sicherung) für den neuen 3-Phasig Anschluss abrechnen werden, und wieviel kostet es ungefähr (ich habe schon probiert sie anzurufen, aber sie sind überhaupt nicht erreichbar!). Meiner Meinung nach sollte es gratis sein, wenn 3-P in der Wohnung verpflichtet ist.
    Andere Frage, wenn ich mit dem 1-Phasis Anschluss bleibe, sollte meiner Meinung nach dem Verbindungskabel zwischen dem Stromzähler und der Sicherung 10mm² sein. Es sieht so aus, dass sie nur 6mm² sind. Darf ich die Wiener Netze nachfragen, dass sie die Kabel (und vielleicht dazu die Sicherung) austauschen?
    Ich bedanke euch alle im Voraus für eure Antworte und eure Hilfe!
    Liebe Grüße,
    Eric

    • Gottfried schrieb am 08.01.2018 13:26:02

      Lieber Eric
      1phasig, 16A ist bei uns in Österreich auch möglich. Dazu reicht auch die Zuleitung aus. Sobald Sie den Zähler öffnen, benötigen Sie in Österreich jedenfalls zwingend einen Professionisten.
      Empfehlen würde ich einen Elektrotechniker zu kontaktieren, da nach 25 Jahren auch die Installation schon in die Jahre kommt (hier ja noch länger her) und die Isolation mittlerweile brüchig sein könnte. Ein e-Check wäre hier dringend notwendig um Brandgefahr auszuschließen.
      https://www.e-marke.at/faktencheck-elektro-beim-immobilienankauf
      Wenn sie auf 3phasig wechseln, muss der Elektrotechniker jedenfalls kommen, das darf man nicht alleine. Er erledigt ihnen dann auch die Formalitäten mit dem Stromversorger.
      LG Gottfried


      Nachdem sie gekauft haben, müssen Sie die Kosten leider selbst tragen.

  • pthaler schrieb am 11.12.2017 13:07:30

    Hallo Gottfried,
    eine kurze Frage: wir beginnen gerade die Elektroinstallation in unserem Neubau, Rohre wurde bereits unter Putz verlegt. Nun die Frage zum Querschnitt - soweit ich weiß (ÖNorm sagt das gleiche) kann man bei Verlegung Unterputz bzw. in Dämmschicht am Boden (bei uns der Fall) bei einem Querschnitt von 1,5mm² pro Ader den Stromkreis mit 13A absichern, was für normale Steckdosenkreise im Wohnbereich ausreicht. Küche, Heizung, etc. wo mehr Leistung gebraucht werden kann wird ohnhin mit 2,5mm² gezogen und mit 16A abgesichert.

    Nun hat ein Bekannter der ebenfalls gerade baut gemeint, man müsse alles mit 2,5mm² Adern ziehen und mit 16A absichern, das hätte ihm auch ein Elektriker so gesagt.

    Meine Frage nun: ist es erlaubt bei einem Neubau Steckdosen mit 1,5mm² zu ziehen und mit 13A abzusichern oder muss tatsächlich alles mit 16A abgesichert werden und dementsprechend für alle Steckdosen 2,5mm² zum Einsatz kommen?

    Vielen Dank und liebe Grüße,
    Peter Thaler

    • Gottfried schrieb am 08.01.2018 13:17:49

      SG Herr Thaler
      Sie können die "normalen" Stromkreise sogar ruhig mit 10 A absichern. Damit verkleinern Sie den Spannungsabfall und sind sicherer unterwegs. Auch 13A ist natürlich möglich. Von 16A auf 1,5mm² würde ich schwer abraten, auch wenn das rechtlich möglich wäre. Wenn 16A dann mindestens 2,5mm². Das ist für die großen Verbraucher auch sinnvoll, für die allgemeinen Steckdosen aber nicht nötig.

      LG Gottfried

  • Gottfried schrieb am 27.09.2017 12:29:41

    Hallo Brinabing

    Wenn der Kasten nun vor der Steckdose hängt und diese nicht mehr für den normalen Gebrauch zu verwenden ist, würde ich vom Fachmann die Steckdose demontieren lassen, Klemmen an die einzelnen Leiter anbringen (das isoliert die Enden) und das Loch mit einem sogenannten Steckdeckel schließen. Die Feuchtigkeit alleine stört nicht im Badezimmer. Wenn die Steckdose hervorsieht, dann auf jeden fall Fachmann rufen um diese zu versetzten oder abzuschließen - Lebensgefahr!
    LG Gottfried Rotter

  • Brinabing schrieb am 26.09.2017 18:51:27

    Hallo, ich habe mein Badezimmer gerade bei renoviert. Ich habe einen Hochschrank zum aufhängen an die Wand, jedoch ist dort eine Steckdose. Damit ich ihn aufhängen muss ich die Steckdosen - abdeckung (weiss kunststoff) runter tun. Jetzt ist natürlich die Steckdose offen. Wenn ich den Hochschrank jetzt auf hänge es entsteht doch Feuchtigkeit im Badezimmer. Ist das gefährlich? Was soll bzw. Kann ich machen? Blöde Frage - geh aber auf Nummer sicher. 😊
    Lg

  • rosl77 schrieb am 12.08.2017 10:34:28

    Sehr geehrter Herr Rotter,
    im Haus meiner Schwiegermutter erwarten mich täglich neue elektrische Herausforderungen. Mein verstorbener Schwiegervater installierte alles selbst und das manchmal eher rustikal.
    Dieses Mal wollte ich nur eine Deckenleuchte gegen eine hellere LED Lampe wechseln. Habe das schon des öfteren ohne Probleme gemacht, aber hier ist es doch anders.
    Wenn die bestehende Lampe ausgeschaltet ist habe ich Strom auf beiden Kabeln. Bei Einschalten durch den Lichtschalter nur mehr auf einer Leitung und das Licht geht an. Ich bin jetzt kein Experte in Sachen Wechselstrom, also die Frage - darf ich die neue Lampe gleich anschließen?
    Vielen Dank
    Andreas Rosenberg

  • Gottfried schrieb am 24.07.2017 15:48:45

    Sg PetAni
    Grundsätzlich sind UP-dosen putzbündig zu setzten. Dies ist vorab mit dem Verputzer zu klären, wie hoch der Putz aufgetragen wird. Danach ist es Aufgabe des Verputzers das Gewerk des Elektrikers zu schützen und darf diese auch nicht zuputzen. Sollte dennoch ein Putzrand zu sehen sein gibt es dafür Ausgleichsrahmen. Es darf jedenfalls kein nacktes Mauerwerk mit der Installation in Berührung kommen, ansonsten ist das mehrstufige Schutzkonzept nicht erfüllt.
    LG Gottfried Rotter

  • PetAni schrieb am 21.07.2017 09:11:09

    Sehr geehrter Herr Rotter,
    könen sie mir bitte mitteilen wie Unterputzdosen einzubauen sind, damit sie sach- und fachgerecht versetzt sind und den Regeln der Technik entsprechen.
    Spezielle Frage: Einbau oberflächenbündig zulässige Abweichungen?

  • Gottfried schrieb am 20.06.2017 12:33:46

    SG Frau Elfriede

    Nach einem Brandschaden ist das ganz normal, dass ein Elektrobefund der wieder hergestellten Anlage von Nöten ist. Immerhin wurde auf die Anlage ja massiv eingewirkt.
    Ich nehme an dass Sie das Ihrer Haushaltsversicherung gemeldet haben. Diese müsste auch die Kosten des Prüfbefundes übernehmen.
    Wenn Sie den Elektrotechniker selbst beauftragen, dann gehen die Kosten natürlich auf Sie.
    Hoffe gedient zu haben

    mfg
    Gottfried Rotter

  • Elfriede schrieb am 20.06.2017 09:39:58

    Sehr geehrte Herr Rotter
    vertrauensvoll wende ich mich an Sie weil ich im Moment sehr verzweifelt bin.

    Ich hatte in meiner Wohnung einen Brandschaden meine Kaffeemaschine ist plötzlich in Flammen gestanden. Seit dem Löchert mich mein Vermitter damit das ich eine Stom überprüfung machen soll. Nachdem ich allerdings in der Notstandshilfe bin kann ich mir das nicht wirklich leisten.
    Nun meine Frage wenn ich die Überprügung an eine Firma weiterleite muss ich dann für die Kosten selber aufkommen.

    Ich danke ihnen im Vorrauss.

    Mit freundlichen Grüßen
    Elfriede Karmann

  • locetite schrieb am 23.04.2017 22:27:02

    Vielen Danke!

  • Gottfried schrieb am 23.04.2017 13:58:16

    Hallo Locetite

    Soweit man das aus der Beschreibung entnehmen kann, handelt es sich hier wahrscheinlich eher um ein Steuerungsproblem der einzelnen Kreise. Pulsierende Schwankungen werden meist nicht direkt aus dem netz verursacht. Wenn das wirklich ein Problem wäre, müsste man das ja auch bei der Beleuchtung oder anderen Geräten merken.
    Ich weiß ja nicht ob die IR-Kabine von einem renommierten Herstelle verkauft wurde. Das sollte aber von diesem jedenfalls in den Griff zu bekommen sein.
    Handymasten und Wasseradern würde ich als Techniker komplett ausschließen :). LG Gottfried

  • locetite schrieb am 22.04.2017 12:19:27

    Hallo,

    kurz mal vorweg, ich bin kein Elektriker oder etwas in der Richtung, bin auch nicht ganz sicher ob, dass hier das richtige Forum dafür ist, aber ich versuche es halt einmal.

    Ich will auch gar nichts selbst reparieren, mich würde aber einfach interessieren ob jemand von euch vielleicht eine Idee hat, wo hier das Problem liegt.

    Habe eine Infrarotsauna bekommen, die hängt am Starkstrom, d.h. es gibt so einen Verteiler, von dem dann der Strom auf 6 Strahler aufgeteilt wird. (Sorry gleich wegen den Laienbegriffen).
    Bei der Installation durch den Techniker und anschließender Probe funktioniert alles einwandfrei, ich kann die Strahler einzeln oder eben gemeinsam ansteuern und in ihrer Intensität verändern.

    Am nächsten Tag dann, als ich die Kabine nutzen wollte, die Überraschung, alle Strahler pulsierten! Sprich die Intensität wurde einmal schwächer einmal stärker und das immer so weiter, in einem ich würde mal behaupten relativ stabilen Rhythmus.
    Ich kann das dann mit etwas Glück beheben wenn ich die Kabine komplett vom Strom nehme (Sicherung schmeiße) und dann wieder aufdrehe (manchmal muss ich das öfters versuchen) und dann funktioniert sie einwandfrei (ist auch eine Methode die ich lt. Techniker derweilen anwenden kann, da ich damit nichts kaputt machen kann). Aber nur eine gewisse Zeit, dann ist das Problem beim neuerlichen Einschalten (nicht im laufenden Betrieb) wieder da.

    Der Techniker war da, hatte dann auf Verdacht dieses Verteilerteil getauscht und anfänglich wieder alles einwandfrei. Einen Tag später ich dreh die Kabine auf, pulsierende Strahler!
    Nach telefonischer Rücksprache mit dem Techniker (kommt erst...) vermutet er eventuell Stromschwankungen oder Unregelmäßigkeiten, bzw. wurde auch gefragt ob Handymasten etc. in der Nähe sind...

    Habt ihr vielleicht Ideen was da das Problem sein könnte, bzw. wie realistisch die Begründung der Stromschwankungen ist, (wir hätten sonst bis jetzt nie Probleme in dieser Richtung gehabt, oder gemerkt), bzw. Handymasten etc.
    Das wäre dann doch sehr störanfällig oder nicht, nächstes Argument wäre dann vielleicht eine mögliche Wasserader....

    Bin auf eure Meinungen, Vermutungen etc. gespannt.
    Mir ist natürlich klar, dass so eine Ferneinschätzung nicht zuverlässig ist, ich hätte trotzdem nur gerne mal ein paar mögliche Erklärungen bzw. Ursachen von Leuten gehört die sich damit auskennen.

    Danke

  • Gottfried schrieb am 06.04.2017 15:51:11

    Hallo Mic-Fr

    Bei einer neuen Gasetagenheizung, müssen Sie bitte unbedingt nachsehen, ob Ihre Elektronlage schon mit Schutzerdung (gelb grüner Draht zur Steckdose hin) ausgestattet ist. Wenn Ja - ist diese auch auf den Potentialausgleich aufgeschaltet?
    Dann bitte (da leitend = Cu) die beiden Rohre des Vor- und des Rücklaufes in diesen Potentialausgleich einbinden.
    Hoffe gedient zu haben

    mfg
    Gottfreid Rotter

  • Mic_Fr schrieb am 03.04.2017 16:58:46

    Fortsetzung: bzw. gilt der Heizungsanschluss mit Vor- und Rücklauf als 2 Rohrleitungssysteme bezüglich des zusäzlichen Potentialausgleichs?
    Herzlichen Dank für die Beantwortung meiner Frage.

  • Mic_Fr schrieb am 03.04.2017 16:53:33

    Sehr geehrter Herr Rotter,
    in meiner Wohnung wurde eine Gasetagenheizung installiert. Die Heizungsrohre (Vor-rücklauf) sind aus Kupfer und unter Putz verlegt. Im Baderaum befindet sich ausserhalb des Schutzbereichs in ca. 1m Abstand zur Badewanne der Heizkörper.
    Gilt die Heizung als im Schutzbereich berührbar nach ÖVE EN 1 Teil 4 § 49 -
    Bzw.

  • Gottfried schrieb am 25.02.2017 14:07:52

    Werter Herr Oliver Stange

    Eine Überlastung der Leitung würde ich ebenso ausschließen. Diese entspricht auch nicht den Geschehnissen welche Sie hier beschreiben.
    Viel mehr ist davon auszugehen, dass die Einschaltstromspitze (ganz kurzfristig auftretende Belastung beim Einschalten der Geräte welche um ein vielfaches höher ist als der normale Verbrauch) den Leitungsschutzschalter zum Auslösen gebracht hat.
    Wenn nun der Strom abgeschalten wurde, und mehrerer elektrische Geräte (PC, Fernseher, Receiver, Radiowecker, ...) bei der Abschaltung nicht von der Steckdose getrennt wurden , dann sind natürlich all diese Geräte auch wieder gleichzeitig hochgefahren. Dass kann leicht eine solche Einschaltspitze verursachen.
    Wenn nun der Leitungsschutzschalter wieder hält, dann kann im Normalbetrieb nichts passieren. LG Gottfried Rotter

  • Frei schrieb am 21.02.2017 18:56:49

    Sehr geehrtes wohnnet. Team. Ich wohne in einer Reihenhaussiedlung welche seit einigen Tagen renoviert wird. Da die Bauarbeiter die bei uns tätig sind, natürlich auch Strom benötigen, diesen aber mittels eigenen Stromzähler installiert haben, wurde heute kurzzeitig bei uns der Strom abgeschalten. Als dieser wieder eingeschalten worden ist, hat die Sicherung bei uns im Haus für den ersten Stock ausgelöst. Ich habe hierzu den anwesenden Techniker befragt und er meinte, dass womöglich diese Leitung mit zu viel Strom belastet wird. Da diese Leitung mit einer 16 Ampere Sicherung betrieben wird und somit für eine Wattleistung von 3680 Watt ausgelegt, frage ich mich wie das sein kann. Waschmaschine und Trockner sind jeweils einzeln abgesichert und die Geräte die im ersten Stock betrieben werden kommen auf eine Wattleistung von ungefähr 700 Watt. Mir ist bewusst, dass eine Ferndiagnose nicht wirklich möglich ist, aber kann an dieser Aussage was dran sein und welche anderen Ursachen könnten eventuell noch daran Schuld sein ? Die Sicherung wurde auch wieder betätigt und seither auch keine Probleme. Ich bedanke mich sehr herzlich und verbleibe mit freundlichen Grüßen.

    Stange Oliver