Haushalts-Roboter am Vormarsch

Der Welt-Roboter-Report 2016 errechnet, dass bis 2019 etwa 31 Millionen Roboter in den Haushalten weltweit alltägliche Arbeiten übernehmen werden. Die Robotik erlebt seit Jahren ein starkes internationales Wachstum.

Sie saugen Staub, mähen den Rasen, putzen die Fenster, servieren das Essen, spielen mit unseren Kindern und unterhalten die Alten – zwischen 2016 und 2019 wird die Zahl der Haushalts-Roboter weltweit auf über 30 Millionen Einheiten steigen. Zumindest wenn es nach einer aktuellen Studie des Welt-Roboter-Verbandes „The International Federation of Robotics" (IFR) geht.

Haushaltshilfe, Entertainer, sozialer Kontakt

"Die Robotik in persönlichen und heimischen Anwendungen hat ein starkes globales Wachstum erlebt, bei denen bisher jedoch noch relativ wenige Massenmarktprodukte wie Bodenreinigungsroboter, Roboter-Rasenmäher und Spielzeug-Roboter dominieren", sagt Joe Gemma, Präsident der International Federation of Robotics. "Roboter der nächsten Generation werden jedoch immer leistungsfähiger und erobern neue Einsatzfelder."

IFR World Robotics 2016 © IFR World Robotics 2016

Ganz klar auf Platz 1 der Haushalts-Roboter sehen die ExpertInnen Maschinen, die das Staubsaugen und Bodenreinigen selbstständig übernehmen. Ihr Marktanteil liegt jetzt schon bei 96 Prozent der verkauften Einheiten im Segment. Die Rasenmäher und Poolreiniger folgen auf Platz zwei und drei.

Neben den täglich anfallenden Putzarbeiten sollen Roboter vor allem eines: Unterhalten. Die Absatzzahlen für Spielzeugroboter, ferngesteuerte Multimediaroboter sowie Bildungs- und Forschungsroboter für den privaten Einsatz summierten sich 2015 auf 1,7 Millionen verkaufte Einheiten (Marktanteil 70 Prozent).

Der Roboter als Freund und Helfer

Maschinen, die für die Assistenz von älteren oder behinderten Menschen eingesetzt werden, verzeichneten zuletzt ein auffallend starkes Wachstum. Mit 4.700 Einheiten (2015) ist die Stückzahl dieser Roboter zwar noch vergleichsweise gering, von 2016 bis 2019 dürften sich die Absatzzahlen aber auf insgesamt 37.500 Einheiten erhöhen.

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Datum: 20.12.2016

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