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Welche Alarmanlage für ein sicheres Zuhause?

Obwohl laut aktueller Einbruchsstatistik Wohnraumeinbrüche weiter gesunken sind, wollen viele Hauseigentümer auf Nummer sicher gehen und ihr Eigentum mit einer Alarmanlage ausstatten. Hier die wichtigen Tipps.

Einbrecher schlagen zwar laut der aktuellen Statistik 2018 immer seltener zu, allerdings muss man davon ausgehen, dass sie effizienter bzw. dreister an ihr Werk gehen. Um es ihnen dabei so schwer wie möglich zu machen, stellt man ihnen am besten einen umso effizienteren Einbruchsschutz entgegen. Dabei sind Alarmanlagen grundsätzlich lediglich als eine Ergänzung zu mechanischen Sicherungen, etwa an Türen und Fenstern, zu sehen. Beim Sicherungsschutz gilt: Mechanik vor Elektronik.

Allerdings gibt es gerade bei Eigenheimen eine nicht zu unterschätzende Anzahl an Schwachstellen (Terrassentüren, Kellerschächte, ebenerdige Fenster usw.), weshalb die Installation eines Alarmsystems hier durchaus sinnvoll ist.

Welche Alarmanlage ist die richtige?

Folgende Faktoren sind zu beachten und am besten mit einem Profi zu besprechen:

  • Was wird geschützt? (Haus, Wohnung etc.)
  • Wie ist der Zustand des Objekts? (Rohbau, Neubau, Altbau)
  • Wie ist die Lage und das Gelände beschaffen?
  • Wieviele Benutzer gibt es?

Wer darf eine Alarmanlage installieren?

Eines muss gesagt werden: Den bestmöglichen und richtigen Schutz werden Sie nur dann bekommen, wenn Sie sich an einen Fachbertrieb wenden. Zwar gibt es im Baumarkt oder auch online Eigenbau-Sets (ab ca. 100 Euro), allerdings sind diese Modelle oft nur ein vermeintlicher Schutz, so das Urteil von Stiftung Warentest.
Mit der Hilfe eines Profis sind Sie auf der sicheren Seite. Er weiß, welche Bereiche mit welcher Alarmlage abgesichert werden sollten, garantiert eine fachgerechte Installation und zeigt Ihnen den Umgang mit der Alarmanlage, um Fehlalarme zu verhindern. Zusätzlich helfen viele Fachbetriebe mit der Antragstellung für eine Förderung.

Wer darf eine Alarmanlage installieren?
Vorweg muss gesagt werden, dass Sie den bestmöglichen Schutz nur dann erlangen werden, wenn Sie sich an einen Fachbertrieb wenden. Zwar gibt es im Baumarkt oder auch online Eigenbau-Sets (Kosten zwischen 180-440 Euro), allerdings sind diese Modelle oft nur ein vermeintlicher Schutz, so das Urteil vonStiftung Warentest.
 

Welche Arten von Alarmanlagen gibt es?

Vor allem bauliche Gegebenheiten sollten die Wahl der Alarmanlage beeinflussen. Hier ein Überblick über den Einsatz sowie Vor- und Nachteile verschiedener Typen von Alarmanlagen:

  • Verkabelte Alarmanlagen werden vor allem bei Renovierungen und Neubauten von mittleren bis großen Gebäuden (Geschäftlokale, Bürogebäude) verwendet. Wie der Name schon vermuten lässt, bestehen zwischen allen Geräten der Anlage Drahtverbindungen. Aus diesem Grund ist die Installation teurer als bei Funkalarmanlagen, dafür punkten sie mit Störungsresistenz, großer Sabotagesicherheit und geringem Wartungsaufwand.
  • Drahtlose Alarmanlagen/Funkalarmanlagen sind besonders für Nachrüstungen geeignet und kommen vor allem bei Eigenheimen und Wohnungen zum Einsatz. Sie kommen bis auf die Externsignalgeber und eventuellem Netzanschluss ohne Verkabelungen aus. Notruf und und Überfalltaster sind mobil und immer griffbereit. Ihr Einbau ist kostengünstig und leicht zu installieren bzw. zu erweitern. Ein Nachteil können etwaige Funkstörungen sein. Außerdem müssen sämtliche Sensoren regelmäßig vom Profi gewartet und Batterien erneuert werden (Batterielaufzeit bis zu vier Jahre).
  • Hybridanlagen sind eine Kombination aus Funk- und Drahtkomponeten und bei Renovierungen und Neubauten sinnvoll. Großer Vorteil hierbei ist die große Ausfallsicherheit eben aufgrund der Kombination. Als nachteilig erweisen sich Preis und Installationsaufwand. 

Draht- und Funkalarmanlage unterscheiden sich nicht wesentlich voneinander. Sie werden ähnlich programmiert und verfügen über dieselben Alarmarten und Reaktionen. Zusätzlich gibt es IP-basierte Alarmanlagen, bei denen die Kommunikation über eine Online-Verbindung läuft. Solche Anlagen können zu einer Smart-Home-Lösung erweitert werden. Im Alarmfall werden Benachrichtungen über Push-Mitteilungen oder E-Mail versendet.

Wie teuer ist ein sicheres Gefühl?

Je nachdem, wie viele unterschiedliche Gruppen (Außenschutz, Innenschutz) und Melder (drahtgebunden bzw. drahtlos) angeschlossen werden, wird der Preis höher oder niedriger ausfallen. Lesen Sie hier alles über Planung und Kosten von Alarmanlagen.

AutorIn:
Datum: 12.07.2019
Kompetenz: Sicherheit

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