Dämmerungseinbrüche: So schützen Sie sich!

In der Zeit von Ende September bis März steigt die Zahl der Einbrüche jedes Jahr rasant an. Gerade in den frühen Abendstunden, in der Zeit von 17 bis 21 Uhr, nutzen die Einbrecher die Dunkelheit und (noch) leeren Wohnungen für ihr Geschäft.

Besonders viele Einbrüchegeschehen in den Herbst- und Wintermonaten zur Zeit der Dämmerung. Warum? Die Einbrecher nutzen einerseits die Zeit, in der die HausbewohnerInnen noch in der Arbeit oder beim Einkaufen sind, es aber schon dunkel wird und so ohne großes Aufsehen und unbemerkt gehandelt werden kann. Andererseits ist gerade zu dieser Tageszeit noch viel los auf den Straßen und in den Siedlungen, und so kann man als Einbrecher umso unauffälliger agieren.

Was die ExpertInnen raten

Um sich vor Dämmerungseinbrüchen zu schützen, empfiehlt es sich, Zeitschaltuhren im Eingangsbereich und der Terrasse zu installieren. Die Einfahrt und der Vorhof sollten ständig beleuchtet sein. Lassen Sie auch in ein, zwei Räumen das Licht brennen, wenn Sie das Haus verlassen. Das macht den Eindruck, dass jemand zuhause ist. Außerdem sollten Sie sämtliche Fenster und Türen - auch bei nur kurzer Abwesenheit - verschließen und eventuell Sicherheitsschlösser anbringen. Lassen Sie die Fenster auch nicht gekippt!

Gern genutzt: Der Garten

Sind Sie BesitzerIn eines Gartens, so stutzen Sie den lebenden Zaun regelmäßig. Lassen Sie keine Leitern oder andere Steighilfen in der Gegend herumstehen und verstauen Sie das Werkzeug in verschließbaren Räumen. Sie müssen den Einbrechern ja nicht auch noch Hilfestellung geben.

Und was tun im Urlaub?

Bei längerer Abwesenheit sorgen unterschiedlich programmierte Zeitschaltuhren für Beleuchtung im Haus. Auch sollten Sie dafür sorgen, dass der Briefkasten regelmäßig geleert wird und der Schnee vor Ihrem Haus geräumt wird. So fehlen dem potentiellen Einbrecher die Indizien dafür, dass hier niemand anwesend ist. Zuguterletzt bitten Sie die Nachbarn, ein aufmerksames Auge auf Ihr Grundstück zu haben.

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Datum: 09.10.2017

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