Joka-Stellungnahme zum TDI-Skandal

Verunreinigtes TDI in der Produktionskette: Auch Joka ist betroffen. Das Unternehmen klärt auf und betont, alle notwendigen Schritte im Sinne der Produkt- und Konsumentensicherheit bereits eingeleitet zu haben.

Der Schaumstoff-Skandal, ein deutscher Chemieriese hat verunreinigtes Toluoldiisocyanat (TDI) in den Produktionskreislauf gebracht, schlägt auch in Österreich hohe Wellen. Betroffen ist und zeigt sich der oberösterreichische Polstermöbelhersteller Joka. „Nach den Informationen unserer Schaumstofflieferanten ist in Chargen der von uns zugekauften und weiterverarbeiteten Schaumstoffe verunreinigtes TDI zum Einsatz gekommen“, heißt es in einer Stellungnahme des Unternehmens. Zur Erklärung: TDI ist eine Chemikalie, die zum Aufschäumen von Schaumstoffen benötigt wird.

Die betroffenen Materialien seinen umgehend identifiziert und ausgesondert worden, meldet Anna Kapsamer-Fellner, die für Marketing und Vertrieb zuständige Joka-Geschäftsleiterin (im Bild) via Aussendung. Einen Liefer- und Produktionsstopp habe man bereits verhängt. Zurzeit würden alle Kunden informiert, ob eine bereits erhaltene Lieferung von der Verunreinigung betroffen sei, versichert der Hersteller. „Alle betroffenen Produkte werden zurückgenommen, es werden ausschließlich Produkte ausgeliefert, die unseren hohen ökologischen Kriterien und Qualitätsstandards entsprechen.“

Marken „ProNatura“ und Joka Natur“ nicht betroffen

Alle Produkte der Marken ProNatura und Joka Natur seine von einer möglichen Verunreinigung ausgeschlossen, heißt es weiter aus Oberösterreich. Bei diesen Produktlinien kommt kein Schaumstoff zum Einsatz“, klärt Kapsamer-Fellner auf.


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Datum: 16.10.2017

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