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Unterschätzte Raumhighlights: Spiegel besser einsetzen

Jeder Mensch schaut mehrfach in sie hinein und doch scheinen sie bei vielen noch immer unterschätzt zu werden: die Spiegel. Wenn man bedenkt, wie häufig sie genutzt werden, ist es fast tragisch, dass sie so wenig Beachtung finden. Doch das muss nicht sein.

Denn so langsam kommen immer mehr Einrichtungsfans auf den Geschmack. Spiegel müssen nicht mehr nur irgendwie an eine Wand passen – sie werden ein eigenständiges Designelement. Formen, Farben, Größen und Beleuchtung können bestimmt werden. Sogar komplett nach den eigenen Vorstellungen. Spiegel nach Maß liegen voll im Trend.

In diesen Räumen sind Spiegel besonders wichtig

Zwei Spiegel sind eigentlich in jeder Wohnung vorhanden: Ein Spiegel im Bad und einer in dem Zimmer, in dem sich angekleidet wird. Sie sind eine Notwendigkeit, um nicht mit Zahnpasta-Resten im Gesicht zum Einkaufen zu gehen oder mit Hemdzipfel in der Unterwäsche auf Arbeit zu erscheinen. Funktionalität steht also an erster Stelle.

Aber auch in Fluren finden sich häufig Spiegel. Der Grund ist ein ähnlicher: Ein kurzer Blick in den Spiegel verrät, ob man unter Menschen gehen kann. In Wohnzimmern, Küchen und Arbeitszimmern sind Spiegel eher selten zu finden.

Allerdings wird damit auch viel Potential verschwendet. Denn Spiegel sind nicht nur gut, um sich selbst zu betrachten. Sie können einen Raum auch heller und größer erscheinen lassen. Somit sind sie besonders für Zimmer geeignet, die eher eng wirken. Aber auch als zusätzliche Lichtquelle sind sie eine tolle Idee, da LED-Spiegel problemlos für die Abendstunden genutzt werden können, wenn das Oberlicht ein wenig zu aggressiv wirkt.

Spiegel nach eigenen Vorstellungen

Um wirklich auf den Geschmack zu kommen, sollte sich jeder mit Spiegeln beschäftigen, die ganz genau den eigenen Vorstellungen entsprechen. Ablagen, Belichtung, Lautsprecher – alles ist heute möglich. Trotzdem gelten individualisierte Spiegel noch immer als Geheimtipp.

Doch es sollte bedacht werden, dass Spiegel eine langfristige Investition sind. Kein Modell von der Stange zu wählen, kann also sinnvoll sein. Ein clever designter Badspiegel mit Heizung und Steckdose kann bei einem Umzug einfach mitgenommen werden. Für Smart Home Fans sind Spiegel mit Lautsprechern und integrierter Digitaluhr besonders interessant.

In Dachgeschosswohnungen hängen häufig kleinere Spiegel, weil einfach nicht genug Platz zur Verfügung steht. Auch dieses Problem wird mit Spiegeln nach Maß gelöst. Spiegel können außerdem als Raumteiler oder für den eigenen Fernseher (als sogenannter TV-Spiegel) genutzt werden.

Tricks mit gebrauchten Spiegeln

Für den kleinen Geldbeutel gibt es ebenfalls Spiegeloptionen. Denn wie gesagt: Sie sind ein unterschätztes Design-Element. Gebrauchte Spiegel sollten daher in Erwägung gezogen werden. Auf Kleinanzeigenportalen und Flohmärkten wimmelt es nur so von Spiegeln.

Rund, eckig oder in Sonderform sind Modelle zu finden. Natürlich muss geschaut werden, ob sie auch frei von Rissen oder dauerhaften Verunreinigungen sind. Hat man einen einwandfreien Spiegel gefunden, kann er enge Küchen aufwerten oder den dunklen Flur ein wenig heller wirken lassen. Die meisten Spiegel sind äußerst pflegeleicht. Mit Spülmittel und einem Mikrofasertuch lassen sich hartnäckige Flecken mühelos entfernen.

Wichtig: Montage nicht auf die leichte Schulter nehmen

Spiegel sind schwer. Wenn sie herunterfallen, gibt es fast immer ein großes Chaos mit vielen Splittern. Das heißt: Die Montage sollte fachgerecht erfolgen. Seriöse Spiegelanbieter liefern immer eine Montageanleitung mit. Häufig ist bei Nachfragen auch eine Beratung am Telefon möglich.

Gerade Menschen mit Kindern oder Haustieren sollten einen Spiegel lieber doppelt sichern. Denn herunterfallende Spiegel können durch ihr Gewicht und die anfallenden scharfen Splitter gefährlich sein. Vor dem Kauf eines Spiegels sollte daher immer die Tragfähigkeit der Wand beachtet werden.

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Datum: 29.08.2022

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