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So sind Sie produktiv im Homeoffice

Für viele klingt es vielversprechend, im trauten Heim seiner Arbeit nachzugehen: Mehr Schlaf, mehr Zeit für die Familie, mehr Zeit für Erholung und Sport. Ob diese Vorstellungen vom Homeoffice der Realität entsprechen und wie man in den eigenen vier Wänden am produktivsten ist, lesen Sie hier.

Überall taucht der Begriff zurzeit auf, das Home Office ist in aller Munde. Zumindest im deutschsprachigen Raum -tatsächlich spricht man im Englischen von „teleworking“ („Telearbeit“) oder „remote work“, um den Umstand zu beschreiben, dass man von Zuhause aus arbeitet. Für viele klingt es vielversprechend im trauten Heim seiner Arbeit nachzugehen: Mehr Schlaf, mehr Zeit für die Familie, mehr Zeit für Erholung und Sport. Telearbeit, so sind sich viele erfahrene Home Office-Tätigen einig, ist ein zweischneidiges Schwert. Man befindet sich im Home Office zwar an seinem persönlichen Wohlfühlort, allerdings kann es genau hier schwerer sein, produktiv zu bleiben. Schließlich finden sich hier Ablenkung und Verlockung in all seinen Formen. Da kann es schon passieren, dass die liegen gelassene Hausarbeit einen eher aktiv werden lässt als etwa das eingegangene E-Mail des Chefs mit neuen Arbeitsaufträgen. Und da sprechen wir noch gar nicht von der neuen Folge der Lieblingsserie, der man zwischendurch von der Couch aus frönen könnte.

Nicht nur in Zeiten von Corona ist flexibles und digitalisiertes Arbeiten in vielen Branchen am Vormarsch. Das Homeoffice ist in aller Munde. Zumindest im deutschsprachigen Raum - tatsächlich spricht man im Englischen von „teleworking“ oder „remote work“, wenn man von zu Hause aus arbeitet. Telearbeit, so sind sich viele erfahrene Homeoffice-Tätigen einig, ist aber da und dort ein zweischneidiges Schwert.

Darum ist das Homeoffice der ideale Arbeitsort

  • Kein Pendeln zum Arbeitsplatz, kein Stau, keine Parkplatzsuche
  • Keine Kollegen, keine Ablenkung: Ungestörtheit und Ruhe können zu mehr Produktivität führen
  • Geminderte Ansteckungsgefahr, etwa in Grippezeiten
  • Gestaltungsfreiraum beim individuellen Arbeitsplatz
  • Privat- und Berufsleben dank selbstbestimmtem Tagesablauf besser vereinbar
  • Arbeitszeiten können individueller auf den persönlichen Biorhythmus abgestimmt werden

Zu Hause arbeiten: Was spricht dagegen?

Man befindet sich im Homeoffice zwar an seinem persönlichen Wohlfühlort, allerdings kann es genau hier schwieriger sein, produktiv zu bleiben. Schließlich finden sich hier Ablenkung und Verlockungen noch und nöcher. Da kann es schon passieren, dass die liegengelassene Hausarbeit einen eher aktiv werden lässt als etwa das eingegangene E-Mail des Chefs mit neuen Arbeitsaufträgen. Und da sprechen wir noch gar nicht von der neuen Folge der Lieblingsserie, der man zwischendurch von der Couch aus frönen könnte. Hinzu kommt, dass im Homeoffice der persönliche Kontakt zu anderen Menschen fehlt. Das mag für den einen ein willkommener Nebeneffekt sein, für viele kann der fehlende Sozialkontakt aber zur Belastung werden. Der Arbeitsplatz ist, und das vergessen wir im hektischen und nicht immer konfliktfreien Berufsalltag nur zu gern, auch ein Ort der Begegnung, des Austauschs, der Interaktion.

Produktiv sein im Homeoffice - so klappt's

Um wirkich produktiv zu sein, kommt man im Homeoffice nicht darum herum, sich einen eigenen Verhaltenskodex aufzuerlegen. Wie ein solcher aussehen kann und was er unbedingt beinhalten sollte, erfahren Sie im Folgenden:

Tipp 1: Arbeitsplatz einrichten

Mit hochgelagerten Füßen von der Couch aus oder im Pyjama vom Bett aus lässt sich auf Dauer keine produktive Arbeitsweise aufrechterhalten. Es ist wichtig, einen Platz in der Wohnung auszuwählen bzw. einzurichten, der nur fürs Arbeiten aufgesucht wird und mit dem nichts anderes assoziiert wird, etwa schlafen oder die Hausarbeit. Die Trennung von Arbeits- und Privatbereich ist nicht nur als psychologischer Effekt wirksam, sondern im Hinblick auf eine gesunde Work-Life-Balance extrem wichtig.

Tipp 2: Soziale Räume schaffen

Der laut telefonierende Kollege, die fordernde Teamleiterin, die wiederholt dieselben Fragen stellende Kollegin: Ihre Abwesenheit im Homeoffice kann im Hinblick auf Konzentration und Produktivität ein Segen sein, aber tatsächlich auch fehlen. Um sich nicht ins soziale Abseits zu schießen bzw. sich isoliert oder ausgeschlossen zu fühlen, sollte man sich Unterstützung beispielsweise in Form eines Kollegen holen, der ebenfalls im Homeoffice arbeitet und mit dem man sich regelmäßig austauschen kann. Aber auch die online stattfindende Interaktion mit einem Freund, der gerade ebenfalls Homeoffice-Erfahrungen macht, kann Ihnen helfen, die soziale Distanz zu überwinden.

Tipp 3: Verschiedene Kommunikationskanäle nutzen

Kommunikation im Homeoffice sollte nicht nur über E-Mails stattfinden. Nutzt man verschiedene Online-Kommunikationstools (z. B. Videoanrufe via Social Media) oder greift man einfach wieder einmal zum Telefon anstatt ein schnelles E-Mail zu verfassen, wirkt sich das positiv auf die Kommunikation aus: Sie wird in vielen Fällen klarer, unmissverständlicher und hilft Ihnen dabei, im sozialen Kontakt zu bleiben. Auch wenn Sie dafür nicht ganz allein verantwortlich sind (auch Ihr Arbeitgeber muss dafür sorgen, dass Sie im Homeoffice informiert und involviert werden), für ein nettes Gespräch mit der Kollegin braucht es im Homeoffice vermehrt Ihre Initiative.

Tipp 4: Den Arbeitstag planen

Es bedarf zu Hause etwas mehr Mühe, seinen Tag zu strukturieren und zu organisieren. Was im Büro automatisch passiert - man wird zu Besprechungen eingeladen, Termine und Deadlines werden vorgegeben - ist im Homeoffice selbst in Eigeninitiative zu meistern. Man arbeitet, was die Tagesstruktur betrifft, von anderen weitestgehend unbeeinflusst. Je besser man sich daheim am Arbeitsplatz organisiert und seine Arbeitsschritte plant, desto mehr wird am Ende des Tages herauskommen.

Vielleicht helfen Ihnen ja auch Zeit- und Selbstmanagment-Techniken dabei, am Ball zu bleiben. Beispiele hierfür wären etwa die Pomodoro-Technik oder die GTD-Methode ("Get Things Done"-Technik).

AutorIn:
Datum: 17.03.2020
Kompetenz: Innenarchitektur und Raumausstattung

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