Bettenfabrik goes music...

Georg Weilguny ist Dirigent und Musiker und er lebt mit seiner Familie in einer ehemaligen Bettgestellfabrik in Wien. Wir durften uns sein Wohn- und Arbeitszimmer näher ansehen.

„Ich wohne, arbeite und verbringe meine freie Zeit in diesem Raum. Er vereint Funktionalität, Kreativitätssteigerung und Entspannung.“ Der Lieblingsraum des 46-jährigen Komponisten bietet einen Mix aus zeitlosem Design, viel Holz („Als Musiker habe ich eine ausgeprägte Liebe zu Holz in all seinen Facetten, ich berühre es einfach gerne!“) und warmen Farben. Die Möbel stammen aus den verschiedensten Ländern und Epochen, neben Designerstücken, selbst Entworfenem wie der Bücherwand und selbst Gebautem finden sich auch wahre Flohmarktschätze. Und trotz der bunten Mischung wirkt es hier keine Sekunde zu voll. „Mir ist wichtig, dass ein Raum nicht überladen ist. Grundriss, Lichteinfall und weitere Aspekte sind für sich schon stilgebend. Wenn ein Raum dann noch mehrere Funktionen haben soll, muss man Platz dafür lassen. Das gilt auch für die Deko: Personalisierung muss nicht heißen, alles herumstehen zu haben.“

Zwei oder mehr in eins...

Dem viel beschäftigten Musiker war es wichtig, den Raum an die jeweilige Situation anpassen zu können und den oft fließenden Übergängen in seinem Alltag gerecht zu werden – von der Chorprobe über die Jamsession bis zum entspannten Familiendinner. „Gerade die Massivholzmöbel lassen sich in ihrer natürlichen Schönheit leicht miteinander kombinieren und neu arrangieren. Alle Möbel sind verschiebbar, damit wir bei Festen auch mal alles auf die Seite räumen und ein paar Esstische zentral aufstellen können.“

Nach der Arbeit die Entspannung

Der Dieter-Knoll-Lesesessel aus Kirsche ist das Lieblingsstück von Georg Weilguny. „Größe und Komfort passen perfekt. Hier beende ich oft spätnachts meinen Tag, lese in einem Buch und denke nach. Hier gehe ich aus dem Arbeitsbereich hin, um eine andere Sicht der Dinge zu bekommen.“


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Datum: 16.01.2018

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