© 2mmedia/Adobe Stock.com

Schlafzimmer

Boxspringbett oder normales Bett: Pro & Contra

Wie erholsam eine Nacht ist, hängt zum großen Teil davon ab, ob man im richtigen Bett liegt. Ist die Matratze zu weich, erwacht man am Morgen mit Rückenschmerzen. Quietscht das Lattenrost, fürchtet man jede Bewegung und erwacht „wie gerädert“. Für welches Bett man sich letztlich entscheidet, das hängt stark von den eigenen Vorlieben ab. Im Folgenden listen wir die Vor- und Nachteile zweier beliebter Bettenformen auf: die des konventionellen Bettes und des Boxspringbettes.

Der Aufbau des konventionellen Bettes

Der Aufbau eines herkömmlichen Bettes in klassischer Ausführung ist recht einfach: Es besteht aus einem Rahmen – gefertigt zum Beispiel aus Holz oder Metall – in dem ein Lattenrost liegt. Darauf wiederum liegt die Matratze auf. Lattenroste gibt es von sehr einfach bis höchst komplex und auch bei der Matratzenfrage lässt sich auf viele Schlafbedürfnisse eingehen.

Ein weiterer Vorteil des normalen Bettes ist seine Erschwinglichkeit, denn herkömmliche Betten gibt es in allen Preissegmenten; man kann sie sogar selber bauen.

Vorteile des konventionellen Bettes

  • Im Vergleich mit einem Boxspringbett ist es oft günstiger.
  • Die Reinigung ist recht unkompliziert, da man den Bettrahmen einfach abwischen kann.
  • Lattenroste mit Zoneneinteilung können individuell eingestellt werden und so auf sich verändernde Bedürfnisse reagieren.

Nachteile des konventionellen Bettes

  • Durch die Reibung am Bettrahmen, beginnen manche Lattenroste nach einiger Zeit zu quietschen.
  • Die meisten Lattenroste beginnen früher oder später, sich zur Mitte hin durchzubiegen. Dadurch ist das Bett dann nicht mehr allzu rückenfreundlich.

Der Aufbau des Boxspringbettes

Ein hochwertiges Boxspringbett ist in seinem Aufbau komplexer als ein konventionelles Bett. Das Boxspringbett besteht aus drei Hauptelementen: dem untenliegenden Boxspring, der Matratze und einem darauf liegenden Topper.

Das Boxspring, ein Kasten aus Massivholz, in dem sich ein Federkern befindet ersetzt beim Boxspringbett den Lattenrost. Auf diese Unterbox werden Matratze und Topper gelegt. Letzterer ist eine weitere dünnere Matratze, mit welcher der Liegekomfort noch ein Stück mehr angepasst werden kann sowie das Klima im Bett.

Da viele Fachhändler die Möglichkeit bieten, dass jedes Bauelement des Bettes auf die individuellen Schlafbedürfnisse angepasst werden kann, ergibt sich in der Kombination eine sehr spezifische und komfortable Schlafstatt. Zudem macht das punktelastische Boxspring das Bett besonders rückenfreundlich, denn es gibt nur dort nach, wo Druck auf die Unterlage ausgeübt wird.

Vorteile des Boxspringbettes

  • Boxspringbetten haben eine angenehme Einstiegshöhe von etwa 70 cm, was besonders rückenfreundlich ist.
  • Boxspringbetten bestechen durch ihre opulente Optik.
  • Aufgrund der doppelten Federung ist das Boxspring ist besonders punktelastisch, d.h. die Wirbelsäule wird genau da unterstützt, wo sie auf der Unterlage aufliegt.

Nachteile des Boxspringbettes

  • Boxspringbetten sind verhältnismäßig teuer.
  • Die Reinigung ist etwas mühselig, da die Bezüge an Kopfteil und Boxspring zumeist nicht abnehmbar sind.
  • In kleinen Räumen kann ein Boxspringbett etwas wuchtig wirken.

AutorIn:
Datum: 07.01.2021

Inspiration & Information abonnieren - mit dem wohnnet Newsletter