Flexible Möbel - flexibler Umzug: So geht's schneller

Unser Leben ist schneller geworden. Häufige Wohnungswechsel sind gerade in der jungen Generation nicht ungewöhnlich. Und die Möbel wollen schnell und ohne großen Aufwand mitgenommen werden können.

Wohnen wird beweglicher, die Funktionsbereiche der Räume lösen sich immer mehr auf, Möbel müssen schnell auf- und abgebaut werden können. Innerhalb der Wohnung, wie auch beim Umzug. Das verlangt nach einer neuen Generation von Einrichtung. Die Küche will man mitnehmen, Schränke, Kommoden, Bank und Stuhl unkompliziert und platzsparend von A nach B bringen, die Einrichtung an die jeweiligen Bedürfnisse anpassen.

Cubit © Cubit

 

Steckregale, faltbare Sessel & Co

Einbauschränke, verschraubte Wohnzimmerwände und klobige Eckbänke gehören der Vergangenheit an. Heute kauft man fürs Wohnzimmer Regalwände, die sich je nach Geschmack in verschiedener Form und Größe einfach und schnell zusammenstecken lassen und dabei ganz ohne Nagel oder Schrauben auskommen. Die Sessel sind auf Umzugskartongröße zusammenfaltbar, der Esstisch wird vom kleinen Bistromöbel mit nur wenigen Handgriffen und ohne Werkzeug zur riesigen Tafel für die ganze Familie.

vipp © vipp

Besonders praktisch: Modulsysteme

Flexible Möbel hin oder her, Küche und Bad waren bisher nicht die Räume, die man einfach einpackt und übersiedelt. Die Lösung: Module. Dank ihnen lassen sich auch diese Zimmer rasch abbauen, je nach Bedarf flexibel in Größe und Platzierung an den neuen Raumgrundriss anpassen. Küchenschränke werden dorthin gestellt, wo man sie braucht, Elektrogeräte einfach in die dafür vorgesehenen Lücken geschoben und alles mit der mobilen Arbeitsplatte abgedeckt. Sogar Duschen lassen sich heute dank fehlender Duschtassen und großformatiger Wände oder hochwertiger Vorhänge aus Segeltuch viel leichter auseinandernehmen und woanders neu aufbauen.

Eines für Vieles: Multifunktions-Möbel

Von der Couch zum Bett in wenigen Sekunden, ein drehbarer Raumteiler, der als Regal wie auch als Garderobe mit Spiegel fungiert oder der Hocker, der durch Aufklappen zum CD-Ständer wird. Ein Möbel - mehrere Funktionen. Flexibel, anpassungsfähig, modular - den Designern gehen die Ideen nicht aus und Sie brauchen weniger Möbel.

 

Das Wichtigste ist gute Qualität

Für Sie gehören häufige Wohnortwechsel zum Leben? Dann sollten Sie bei der Wahl Ihrer Einrichtung folgendes beachten: Investieren Sie etwas mehr Geld und greifen Sie zu guten Materialien und hoher Qualität bei der Verarbeitung. Ausgerissene Bohrlöcher im Holz, abgelöste Oberflächen oder wackelige Beine gibt es dann auch nach mehrmaligem Ab- und Aufbau nicht. Entscheiden Sie sich für etablierte Markenhersteller, denn diese stellen auch in mehreren Jahren noch ergänzende Module oder Ersatzteile bereit. Und ganz generell: Reduzieren Sie Ihren Hausstand. Je weniger man besitzt, desto weniger muss man siedeln.


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Datum: 29.08.2018

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