Babys erstes Zimmer

Das erste Baby ist unterwegs und voller Vorfreude und Eifer wird dem künftigen Familienmitglied ein eigenes, wunderbar gestaltete Zimmer eingerichtet. Doch was ist wirklich notwendig und was nicht mehr als Zierde, weil unbrauchbar in den ersten Wochen?

Pastellige Wände, ein flauschiger Teppich, ein hochwertiges Gitterbett und jede Menge Kuscheltiere, so stellen wir uns das perfekte Babyzimmer vor. So kann es auch aussehen, nur: in Wirklichkeit wird dieser Raum in den ersten Wochen nach Ankunft des neuen Erdenbürgers wenn überhaupt, dann eigentlich nur zum Wickeln verwendet. Das Baby verbringt die meiste Zeit nämlich in unmittelbarer Nähe seiner Eltern, und das auch nachts.

Das wichtigste Möbelstück ist demnach der Wickeltisch, der so hoch sein sollte, dass man bequem davor stehen kann beim Wickeln. Ideal sind 80 Zentimeter. Eine weiche, saugfähige Auflage darf natürlich nicht fehlen. Vorläufig reicht eine Kommode für die kleinen Wäschestücke, wo man alles schön sortiert hineinlegen kann. Später ist dann zusätzlich noch ein Kasten für Babys Garderobe empfehlenswert.

Was braucht es wann?

Zum Schlafen reicht dem Neugeborenen erst mal ein Stubenwagen oder eine Wiege mit Rädern. Das ist ideal, da man diese in alle Zimmer mitnehmen kann und so das Baby immer bei sich hat. Für Gitterbett und Stubenwagen sind wasserdichte Auflagen zum Schutz der Matratze empfehlenswert. Kopfpolster und Decke haben im Babybett aufgrund der Erstickungsgefahr nichts verloren. Ziehen Sie dem Baby besser einen Schlafsack an, der hält warm und kann nicht weggestrampelt werden. Wichtigstes Utensil des Babyzimmers ist ein Windeleimer mit Deckel. Es gibt auch spezielle Windeleimer mit einer Vorrichtung, die schmutzige Windeln einzeln in eine Plastikhülle verschließt. Diese Technik ist aber relativ teuer und schafft noch mehr Ballast, der in den Müll wandert.

Nach einem halben Jahr

Oft wird es jetzt Zeit für ein Gitterbett. Schauen Sie nach Sets, bestehend aus Gitterbett, Kasten und Wickelkommode zu kaufen. Bei vielen Kommoden kann man den Wickelaufsatz, sobald er nicht mehr gebraucht wird, abnehmen und hat dann gleich einen Schrank für das Spielzeug. Bei manchen Gitterbetten können die Gitterstäbe entfernt und das Bett noch einige Jahre genutzt werden.

Laufstall und Baby-Hochstuhl benötigen Sie frühestens, wenn das Baby acht oder neun Monate alt ist und schon gut sitzen kann. Kuscheltiere sollten dem Baby in den ersten Lebensmonaten noch nicht in das Bettchen gelegt werden, damit es keine Stoff- oder Wollfasern in den Mund bekommt. Als Spielzeug reicht eine leichte, abwaschbare Babyrassel, die sanfte, leise Geräusche macht. Das ist bei den Kleinen besonders beliebt. Auch auf eine Spieluhr mit netter Musik reagieren die meisten Babys sehr positiv, die sollte allerdings so aufgehängt werden, dass keine Gefahr für das Kleine besteht.


AutorIn:

Datum: 02.12.2015

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Kinderzimmer

Je höher die Temperaturen, je näher die Sommerferien und je anziehender die Schwimmbäder, desto wichtiger ist es, den Kindern in der stressigen Zeugnisphase ein perfektes Umfeld zu geben. Ganz wichtig: ein kühler Kopf leistet mehr!

Je bunter, desto besser! Gerade im Kinderzimmer spielen Farben eine ganz große Rolle. Holzmöbel, Spielsachen & Co. sind in den schönsten Farben lackiert. Wir haben den Experten zu Pflege, Bearbeitung und eventuellen Gefahren befragt.

Das Kinderzimmer ist kein reiner Schlaf- und Spielort. Oft wird es auch für die Erledigung der Schulaufgaben oder zum Lernen benutzt. Was Sie bei der Einrichtung des "Arbeitsplatzes" für Ihr Kind beachten sollten, erfahren Sie hier.

Um den Haushalt wirklich kindersicher zu machen, gibt es viele Möglichkeiten. Man sollte sie nutzen und dadurch verhindern, dass dem Kind ein schlimmer Unfall passiert.