Grundstück - Vor dem Bau kommt die Grundstückswahl

Da Grund-, Oberflächen- und Niederschlagswasser im Grundstück die Planung und Ausführung eines Bauvorhabens maßgeblich beeinträchtigen, ist die Entfernung von Wasser in Baugruben unumgänglich. Hier alles zur Abführung mittels geschlossener Wasserhaltung.

Unter Wasserhaltung wird jedes Verfahren gemeint, das dazu dient, Wasser aus der Baugrube abzuführen. Bei der offenen Wasserhaltung geschieht dies über Abpumpen.

Ein Bodengutachten sollte vor dem Grundstückskauf selbstverständlich sein. In diesem wird der Boden genau analysiert und einer Bodenklasse zugeordnet. Planung und Bau des Gebäudes richten sich dann danach.


Am Anfang steht das Grundstück. Es gibt einige wichtige Faktoren, die Sie unbedingt in Ihre Wahl mit einfließen lassen sollten. Größe und Preis allein sind nicht ausschlaggebend für den perfekten Platz.

Durch Bodengutachten können viele relevante Daten erhoben werden. Mit diese Daten kann dann der Boden in manchen Fällen sogar verbessert werden.

Die durch ein Gutachten gewonnenen Daten über Baugrundeigenschaften und Grundwasserstände sind ein Eckpfeiler der Planung, diese Erkenntnisse sind für die Fundierung des Hauses und ggf. erforderlichen Maßnahmen zur Trockenhaltung eines Kellers wichtig.


Damit Ihr Haus letztendlich an der Stelle steht, an der Sie und Ihr Architekt es geplant haben, ist eine Absteckung erforderlich. Als Bauherr sind Sie üblicherweise verpflichtet die Hauptachsen Ihres Gebäudes und mindestens einen Höhenpunkt zu kennzeichnen.

Auf der Mehrzweckkarte wird ganz Wien im Straßenbereich terrestrisch vermessen und innerhalb der Blöcke über Luftbildauswertung erfasst. Dadurch gibt es eine gemeinsame grafische Darstellung und digitale Verwaltung der Einbauten im öffentlichen Straßenraum.

Die Behörde gibt auf dem eingereichten Plan die gültigen Bebauungsbestimmungen für Ihr Grundstück bekannt. Es werden die Baufluchtlinien mit rotem Stift eingetragen sowie alle weiterendas Gründstück betreffende Auflagen mitgeteilt.

Es wurde eine neue Blatteinteilung erforderlich, bei der ein Triangulierungsblatt durch parallele Linie unterteilt wird. Das Grundkartenwerk der Landesaufnahme wurde ebenfalls den Netzlinien der Gauß-Krüger-Projektion der neuen Blattteilung angepasst.

Der Ursprung des österreichischen Grundkatasters liegt im Grundsteuerpatent, welches am 23. Dezember 1817 eine Vermessung aller Grundstücke der deutsch- und italienischsprachigen Provinzen als Basis für die Besteuerung von Grund und Boden darstellte.

Zu den Aufgaben eines staatlich befugten und beeideten Ingenieurkonsulent für Vermessungswesen, kurz Geometer genannt,zählen neben der eigentlichen Vermessungstätigkeit der Schutz Ihres Eigentums am nicht vermehrbaren Grund und Boden.


Das Baugrundrisiko tragen Sie als Bauherr. Es müssen die Boden- und Wasserverhältnisse bekannt sein, um die richtige Gründungs- und Abdichtungsart wählen zu können, um ungleichmäßige Setzungen zu vermeiden, weswegen Baugrunduntersuchungen notwendig sind.

Falls noch keine Straße zu Ihrem Grundstück führt, erkundigen Sie sich bei der Baubehörde ihrer Gemeinde über geplante Straßenbauvorhaben. Sie sind im Falle des Straßenbaues dazu verpflichtet, Teile Ihres Grundes an die Gemeinde abzutreten.

Ein alter Stein oder ähnliches muss nicht zwangsläufig die rechtliche Grundstücksgrenze markieren. Die exakte Grenzvermessung und die Festlegung der Grundstücksgrenze ist Aufgabe des staatlich befugten und beeideten Ingenieurkonsulent für Vermessungswesen.

Jedes Grundstück, auf dem der Bau eines Gebäudes geplant ist, muss aufgeschlossen sein oder werden. Das bedeutet, es müssen zumindest Zufahrt und folgende Anschlüsse vorhanden sein oder hergestellt werden:, Trinkwasser, Abwasser, Strom, etc.

Aus Bodengutachten ermittelt man Gründungsempfehlungen, diese Unterlagen werdeb den Planer zur Verfügung gestellt, daraus wird die statische Berechnung erstellt. Diesen Daten sind für die Gründung und Fundamentsgrundlage wichtig.

Die Hausmüllentsorgung wird oft von den Gemeinden selbst organisiert, in manchen Gemeinden erfolgt sie durch Privatfirmen. Die Kosten richten sich nach der Größe der Müllgefäße und deren Entleerungs-Rhythmus.

Vorab muss in einer Besprechung zwischen Bauherr, dem beauftragten Elektriker und den lokalen Telefon-/Kabelnetzbetreibern der Leistungsablauf (Zuleitung zur Grundgrenze, Lage des äußeren Anschlusskastens etc.) festgelegt werden.