Kleine Grundstücke ideal nutzen

Das Bauland wird, gerade in und um die österreichischen Hotspots, immer knapper und teurer. Der Fertighausmarkt reagiert mit Lösungen für kleine, schwer bebaubare Grundstücke.

Viele Menschen wollen ein Eigenheim bauen, haben aber ein Problem mit dem passenden Grundstück. Wenn überhaupt eines zu finden ist, dann sind die meisten davon zu teuer oder zu klein. Das spürt auch der Fertighausmarkt, wie Daniel Gruber, Junior Chef und Prokurist bei VARIO-Haus, erzählt. Nicht nur die Häuser und Wohnungen in urbanen Gebieten werden immer teurer, auch die verfügbaren Grundstücke werden weniger.

In die Höhe, nicht in die Breite bauen

Trotz Baulandknappheit und teilweise erheblicher Teuerungen wollen viele ihren Traum vom Eigenheim nicht aufgeben. Das Ergebnis sind immer kleinere Grundstücke, Dieses Problem kennt man auch bei VARIO-Haus seit Jahren, entsprechend individuelle und kreative Lösungen werden laut Gruber auch angeboten.

VARIO-HAUS © VARIO-HAUS

VARIO-HAUS SkyView. Dieses Haus wird in die Höhe statt in die Breite gebaut, kommt mit 89 Quadratmetern Grundfläche aus und hat sogar eine 62 Quadratmeter große Dachterrasse.

Mehrfamilienhäuser als Lösungsansatz

Manche lösen das Grundstücksproblem, in dem sie sich gemeinsam mit einer befreundeten Familie ein Grundstück teilen und ein Doppelhaus errichten. „Da das benötigte Grundstück nicht wesentlich größer sein muss als bei einem Einfamilienhaus, bringt der gemeinsame Hausbau einen beträchtlichen finanziellen Vorteil“, so Gruber. „Außerdem spart man sich die Hälfte der Grundstücksaufschließungskosten, also die Kosten für Kanal, Wasser, Strom, Telefon, etc.


AutorIn:

Datum: 21.03.2017

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Fertighaus

Miniwohnen ist in. Die Fertighaushersteller unseres Landes wissen das schon lange und bieten eine Vielzahl unterschiedlicher Modulhäuser kleiner Größe. Und wer darin nicht wohnen möchte, kann sie auch anders nutzen.

Der größte Teil der Fertighäuser ist heute im Niedrigenergiestandard gebaut. Das hat nicht nur im Winter Vorteile, die verbauten Energiesysteme sorgen auch im Sommer für ein angenehmes Raumklima.

Wissenschaftliche Studien bestätigen inzwischen mehrfach, dass Holz-Fertighäuser mit Massivbauten hinsichtlich Langlebigkeit konkurrieren können. In der Herstellung hat sich seit den 1980er Jahren viel getan.

Die Umsatzeinbrüche der vergangenen Jahre sind passé, die Fertighausbranche erlebt einen neuen Aufschwung. Zwischen 6 und 7% haben die Umsätze zugelegt. Das liegt vor allen an einem bestimmten Trend.

Kochen, essen und wohnen in nur einem Raum? Was vor ein paar Jahrzehnten noch undenkbar war, ist heute in fast jedem Neubau Usus – das offene Raumkonzept. Hier die Trends und Entwicklungen.

Die Blaue Lagune will vom Fertighauspark zu einem Zentrum mit umfassender Kompetenz in Sachen Fertighaus wachsen. Die BesucherInnen sollen künftig mit noch individuellerer Beratung und noch mehr Infos versorgt werden.

Der niederösterreichische Fertighausanbieter Elk hat einen neuen Besitzer. Nach der Hanlo GmbH geht nun auch Elk-Haus in die Gampen Fertighaus über.

Noch mehr Vielfalt in garantierter Qualität. Der österreichische Fertighausverband zählt zwei neue Mitglieder: Kampa Haus, das nach Österreich zurückkehrt sowie Hanlo Haus. Insgesamt agieren nun 15 Hersteller unter dem Würfel.

Einfache Formen­sprache ohne viel Schnickschnack, auf Basis von Energieeffizienz und zukunftsorientierter Flexibilität. Was den Fertighausbau im Jahre 2018 ausmacht? Wir haben uns schlau gemacht.