Schwierigkeiten beim Tapezieren?

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Tapezieren ist gar nicht so einfach. Hindernisse an den Wänden, nicht klebende Bahnen oder Mauervorsprünge und ähnliches machen dem gemeinen Handwerker das Leben schwer. Hier ein paar Lösungen.

Die schönste und ausgefallenste Tapete nützt nichts, wenn sie sich nach einigen Minuten schon wieder löst oder die Bahnen schief und voller Blasen an der Wand kleben. Selbst der geübte Heimwerker kann da schon mal an seine Grenzen geraten. Für ein optimales Ergebnis sollten Sie sich daher an die unten stehenden Tipps halten. Und wenn alles nichts mehr hilft: Es gibt Tapezierer, die machen das beruflich...

  • Die ideale Raumtemperatur für das Tapezieren ist etwa 18°C. Ist es zu kühl, trocknen die Bahnen zu langsam, es können Flecken entstehen. Trocknen sie dagegen zu schnell, platzen die Nähte auf, die entstandenen Blasen bleiben möglicherweise erhalten.
  • Blasenbildung kann durch Zugluft entstehen. Also: Fenster oder Türen zu!
  • Auch Zugluft sollte wegen der Blasenbildung vermieden werden.
  • Knicken Sie Raufasertapeten um und schneiden Sie diese mit einem scharfen Messer. Die faserige Kante macht Überlappungen und Ecken weniger sichtbar. Schneiden Sie die Tapete mit einem Klingenmesser entlang eines Stahlbandes.
  • Falls sich die Tapete nach dem Trocknen an den Nahtstellen wieder abzulösen beginnt, fehlt mit ziemlicher Sicherheit Kleister. Kleben Sie also an den besagten Stellen vorsichtig nach und fixieren Sie die betroffenen Stellen mit einem extra dafür vorhandenen Nahtroller.
  • Tapezieren Sie Ihre Decken, so wird dies allein zu einer kräfte- und nervenzehrenden Aufgabe. Holen Sie sich Hilfe. Während eine Person die Tapete andrückt, hält die andere den Rest der Bahn mit einem Besen hoch. So kann nichts verrutschen, oder gar hinunterfallen.
  • Nicht nur beim Ausmalen, auch oder noch viel mehr beim Tapezieren werden die Bereiche hinter Heizkörpern gerne ausgespart, da man doch sehr schwer „rankommt“. Hängen Sie Tischdeckengewichte an den unteren Rand der Tapete, und sie  gleitet spielend leicht hinter den Heizkörper. Drücken Sie die Bahn dann mit einer Bürste fest und schon ist auch hinter dem Heizkörper tapeziert.
  • Rohre, die zu den Heizkörpern führen, sehen besonders bei frisch tapezierten Wänden oft sehr unansehnlich aus. Falls Sie Zeit und Muse haben, tapezieren Sie diese doch einfach mit einem Extrastreifen Tapete. So werden Sie quasi unsichtbar.
  • Holen Sie sich, falls Sie das erste Mal tapezieren sollten, auf jeden Fall zumindest einen Freund oder Bekannten, der schon einmal mit Bahnen und Kleister zu tun hatte. Erfahrung und Routine beim Tapezieren erleichtern die Arbeit ungemein und helfen dabei, Ihren Wänden auch ein schönes, neues Gesicht zu verpassen.

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Susi B., Bezirk Graz
Hallo, ich habe eine Fotovliestapete tapeziert! Darunter Alpina Feine Farben „Poesie der Stille“ gestrichen ( leider kam ein winziger Fettfleck auf die Wand ...

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Datum: 07.01.2016
Kompetenz: Malerei und Lackierung

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