Baumit startet in die Bausaison. Von links: Roman Stickler (Marketingleiter Baumit GmbH), Georg Bursik (Geschäftsführer Baumit GmbH) und Rudolf Ofenschiessl (Vertriebsleiter Baumit GmbH)

Baumit startet in die Bausaison. Von links: Roman Stickler (Marketingleiter Baumit GmbH), Georg Bursik (Geschäftsführer Baumit GmbH) und Rudolf Ofenschiessl (Vertriebsleiter Baumit GmbH) © Baumit GmbH/APA-Fotoservice/Juhasz

Baumit: Alles angerichtet für den Sanier-Turbo

Wie stehen die Hausbesitzer hierzulande zur Fassadensanierung? Wie gut sind sie über Förderungen informiert? Bei einer Pressekonferenz präsentierte Baumit einen interessanten Lagebericht zum Thema thermische Gebäudesanierung in Österreich.

Baumit, Österreichs führender Hersteller für Fassaden, Putze und Estriche, blickt auf ein durchwachsenes 2023 zurück, startet aber guter Dinge in die neue Bausaison. Geschäftsführer Georg Bursik hofft 2024 auf die "Zündung des Sanier-Turbos". Die Vorzeichen dafür stehen gut: Der Bund hat das Fördergeld für die Gebäudesanierung verdreifacht und den Zugang dazu erleichtert. Um mehr über das Potenzial und Hürden für Sanierungsmaßnahmen in Österreich zu erfahren, beauftragte Baumit das Markforschungsinstitut marketmind Ende letztens Jahres mit einer Studie. Im Fokus stand dabei die Einstellung der Hausbesitzer zur Gebäudesanierung, und zwar im Speziellen jener, deren Häuser vor 1995 errichtet wurden.

Hinweise und Tipps

Österreich hat Sanierungspotenzial:

33 Prozent der Österreicher sind (Mit-)Eigentümer eines Hauses, das 30 Jahre und älter ist. Viele davon wollen in ihr Eigenheim investieren, um Energieverbrauch und Kosten zu senken.

Baumit-Studie: Österreicher wollen sanieren

In einem repräsentativen Stimmungsbarometer wurden 1000 Ein- und Zweifamilienhausbesitzer zu ihren Motiven und Meinungen zum Thema Gebäudesanierung befragt. Fast ein Fünftel plant in den nächsten fünf Jahren eine Sanierung der Außenfassade. Damit liegt die Fassadensanierung nur knapp hinter der Installation einer PV-Anlage, in die rund 25 Prozent der Befragten in naher Zukunft investieren wollen. Einen Heizungstausch planen 18 Prozent, einen Fenstertausch 17 Prozent und eine Dachsanierung 13 Prozent der befragten Hausbesitzer. An der Bereitschaft zur Sanierung mangelt es in Österreich trotz Krisen also nicht.

Volle Fördertopfe nicht bekannt genug

Der Sanierungwille ist da, die Fördertöpfe von Bund und Land sind so prall gefüllt wie noch nie. 70 Prozent der potenziellen Sanierer fehlt es laut Baumit-Befragung aber an den nötigen Informationen: Welche Förderungen kann ich beantragen? Was genau wird gefördert und wie viel bekomme ich? Baumit greift hier seinen Kunden unter die Arme und stellt in einer Broschüre zur Gebäudesanierung alle Informationen gesammelt zur Verfügung, die Hausbesitzer zum Thema Bundes- und Landesförderungen haben müssen.

Den vom Bund 2024 erweiterten Sanierungsbonus bewertet Baumit-Geschäftsfüher Georg Bursik positiv: "Die dringend notwendige Nachschärfung der Förderungen im Sanierungsbreich wurde mit Anfang diesen Jahres umgesetzt - somit ist eine wichtige Voraussetzung bereits erfüllt". Die Erhöhung macht eine Sanierung jetzt auch dann möglich, wenn weniger als 15.000 Euro dafür zur Verfügung stehen. Das ist in mehr als der Hälfte der potenziellen Sanierungshaushalte in Österreich der Fall.

Baumit-Klebeanker für alte Fassaden

Baumit bietet mit "open duplex" eine effektive Lösung für intakte, aber unterdimensionierte Dämmsysteme. Die bestehende und noch funktionierende Dämmschicht kann dank der Duplex-Technologie weiter genutzt werden. Die Fassade wird einfach aufgedoppelt, die alte Fassade muss nicht abgebrochen werden, Entsorgungskosten und Ressoucen werden gespart.

Isabella Pils
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