Gruppenfoto der Gewinner der Preisverleihung für Vorbildliches Bauen in Niederösterreich

Gruppenfoto der Gewinner der Preisverleihung für Vorbildliches Bauen in Niederösterreich © NLK Filzwieser

Vorbildliches Bauen in Niederösterreich: Das sind die Gewinner

Zum 60. Mal wurden die begehrten Auszeichnungen für "Vorbildliche Bauten in Niederösterreich" vergeben. Aus 52 eingereichten Projekten wählte eine Fachjury acht herausragende Bauten, die beispielhaft für zukunftsweisende und nachhaltige Architektur stehen.

Die prämierten Projekte 2025 vereinen auf beeindruckende Weise architektonische Innovation mit ressourcenschonendem Bauen. "Jedes ausgezeichnete Projekt ist ein Leuchtturmprojekt und steht für unsere Tradition und Identität", betont Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner bei der Preisverleihung im St. Pöltener Landhaus. Besonderes Augenmerk legten die Juroren auf die Kriterien Gestaltung, Konstruktion und Funktionalität. Dabei spielte auch der sensible Umgang mit Bestandsbauten eine wichtige Rolle - ganz im Sinne der Revitalisierung von Stadt- und Ortskernen.

Innovative Bildungsbauten setzen neue Maßstäbe

Der neue Schulcampus Hollabrunn überzeugt durch sein durchdachtes Konzept von "Klassen-Clustern" entlang einer zentralen Erschließungsachse. Die Mischbauweise aus Holz und Stahlbeton sowie die Verwendung von Lehmputz in den Klassenräumen schaffen ein optimales Lernklima. Auch das KinderKunstLabor in St. Pölten, ein moderner Holzhybridbau, setzt mit seiner durchdachten Raumorganisation und der charakteristischen Lamellenholzfassade neue Standards für kulturelle Bildungseinrichtungen.

Nachhaltige Industrie- und Gewerbebauten

Die Erweiterung der Winzer Krems demonstriert eindrucksvoll, wie sich moderne Industriearchitektur harmonisch in die Kulturlandschaft einfügen kann. Der teilweise bis zu 10 Meter in den Untergrund eingelassene Bau überzeugt durch optimale Temperatur- und Lichtverhältnisse. Auch das LUKS-Gebäude in Mauer bei Amstetten zeigt mit seinem ökologischen Haustechnikkonzept und der reduzierten Formensprache, wie zeitgemäße Gewerbearchitektur aussehen kann.

Gelungene Revitalisierung historischer Bausubstanz

Besonders hervorzuheben ist die sensible Sanierung des denkmalgeschützten SONNENTOR Stadt-Lofts in Zwettl. Das Gebäude aus dem 13. Jahrhundert wurde mit großer handwerklicher Expertise in moderne Ferienapartments umgewandelt. Auch das Steinhaus Kleinmariazell in Altenmarkt demonstriert beispielhaft, wie historische Bausubstanz zeitgemäß erweitert werden kann.

Vorbildliche Architektur verbindet Tradition und Zukunft

Die ausgezeichneten Projekte zeigen eindrucksvoll, wie moderne Architektur ressourcenschonend und nachhaltig gestaltet werden kann. Sie sind wegweisend für die Baukultur in Niederösterreich und setzen wichtige Impulse für die Zukunft des Bauens. Die Ausschreibung für die nächste Runde startet am 1. Jänner 2026.

Redaktion
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