ÖGNI fordert stärkeren Einsatz nachhaltiger Baustoffe
Nachhaltige Baustoffe sind verfügbar, werden aber noch zu selten genutzt. Die ÖGNI sieht darin großes Potenzial für die Bau- und Immobilienbranche. Ein neues Positionspapier zeigt konkrete Wege zur Umsetzung.
Die Österreichische Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI) hat ein neues Positionspapier veröffentlicht, das den verstärkten Einsatz nachhaltiger Materialien in der Baupraxis fordert. Ziel ist es, diese vom Nischenprodukt zum Branchenstandard zu entwickeln und damit einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion von CO2-Emissionen zu leisten.
Regionale Materialien im Fokus
Im Fokus stehen Materialien wie Holz, Lehm, Stroh oder Hanf, die laut ÖGNI technisch ausgereift, regional verfügbar und wirtschaftlich sinnvoll sind, bislang jedoch zu selten eingesetzt werden. Gleichzeitig verweist die Organisation auf Innovationen in der Industrie, etwa CO2-reduzierte Baustoffe, die zusätzliche Potenziale eröffnen.
Mehr Transparenz gefordert
Als zentrale Herausforderungen identifiziert das Papier unter anderem fehlende regulatorische Rahmenbedingungen, unzureichende Daten sowie Defizite in Ausbildung und Marktanreizen. Um diese Hürden zu überwinden, fordert die ÖGNI unter anderem verbindliche CO2-Grenzwerte, verpflichtende Lebenszyklusanalysen und mehr Transparenz bei Materialdaten.
Konsequente Umsetzung gefordert
Darüber hinaus betont die Organisation die Bedeutung von Know-how entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Nachhaltige Baustoffe seien nicht länger eine technische Frage, sondern eine der konsequenten Umsetzung in Planung und Baupraxis – und damit ein entscheidender Hebel für die Zukunftsfähigkeit der Branche. Mehr Informationen finden Sie auf www.ogni.at
Das könnte Sie auch interessieren
Weitere Ratgeber, die Ihnen gefallen könnten
Meistgeklickt auf wohnnet.at
Diese Beiträge werden von unseren Leserinnen und Lesern besonders häufig aufgerufen.