Ein rechteckiger Swimmingpool liegt in einem gepflegten grünen Rasen umgeben von blühenden Sträuchern Berge und blauer Himmel mit Wolken im Hintergrund

Ein rechteckiger Swimmingpool liegt in einem gepflegten grünen Rasen umgeben von blühenden Sträuchern Berge und blauer Himmel mit Wolken im Hintergrund © photobank.ch/shutterstock.com

Betonpool bauen: Kosten, Auskleidung, Pflege

Ein eigener Pool verspricht Urlaubsfeeling im eigenen Garten. Besonders Betonpools überzeugen durch ihre Langlebigkeit und die grenzenlose Gestaltungsfreiheit. Doch worauf müssen Sie beim Bau achten?

Betonpools gehören zu den hochwertigsten und langlebigsten Poolkonstruktionen, die Sie für Ihren Garten wählen können. Anders als vorgefertigte Becken lassen sich Betonpools individuell an Ihre Wünsche und örtlichen Gegebenheiten anpassen. Ob klassisch rechteckig oder in organischer Form, ob als Tauchbecken oder ausgewachsener Swimmingpool - der Gestaltung sind praktisch keine Grenzen gesetzt. Besonders praktisch: Ein Betonpool kann sowohl vom Fachbetrieb als auch im qualifizierten Selbstbau realisiert werden.

Hinweise und Tipps

Planen Sie von Anfang an ausreichend Platz für die Pooltechnik ein! Ein separierter, trockener und gut belüfteter Technikraum in Poolnähe vereinfacht die Wartung und schützt die empfindliche Technik vor Witterungseinflüssen.

Wer sollte einen Betonpool bauen - Profi oder Heimwerker?

Die Entscheidung zwischen Selbstbau und professioneller Ausführung hängt von mehreren Faktoren ab. Ein Betonpool ist ein komplexes Bauvorhaben, das fundierte Kenntnisse in verschiedenen Handwerksbereichen erfordert. Während handwerklich versierte Heimwerker durchaus einige Arbeiten selbst ausführen können, gibt es kritische Bereiche, die zwingend Profis vorbehalten bleiben sollten. Dazu gehören die statische Berechnung, die korrekte Bewehrung des Betons, sämtliche Elektroarbeiten und die Verlegung der Folienauskleidung. Der Selbstbau kann die Kosten um etwa 20-30% reduzieren, bedeutet aber einen erheblichen Zeitaufwand und verlangt eine sorgfältige Koordination der verschiedenen Gewerke. Zudem müssen Sie bedenken, dass Fehler beim Bau später zu kostspieligen Sanierungen führen können. Wer sich unsicher ist oder wenig Bauerfahrung hat, sollte die Ausführung besser einem Fachbetrieb überlassen. Diese bieten oft Komplettlösungen an, übernehmen die gesamte Projektkoordination und gewähren wichtige Garantien auf ihre Arbeit.

Wie pflegt man einen Betonpool richtig?

Die richtige Pflege ist der Schlüssel zu einem langlebigen und hygienischen Betonpool. Grundsätzlich sollten Sie die Wasserqualität mindestens zweimal wöchentlich kontrollieren und dabei besonders auf den pH-Wert (idealerweise zwischen 7,0 und 7,4) und den Chlorgehalt (zwischen 0,3 und 0,6 mg/l) achten. Eine automatische Mess- und Dosieranlage kann diese Arbeit erheblich erleichtern. Der Beckenboden und die Wände sollten regelmäßig mit einem Poolroboter oder speziellen Reinigungswerkzeugen von Schmutz und Ablagerungen befreit werden. Besonders wichtig ist auch die regelmäßige Rückspülung des Filters, um seine optimale Funktion zu gewährleisten. Bei folienausgekleideten Becken verwenden Sie ausschließlich für Poolfolien geeignete Reinigungsmittel und vermeiden Sie scharfkantige Reinigungsgeräte, die die Folie beschädigen könnten. Die Wasserlinie, wo sich häufig Fett- und Schmutzränder bilden, sollten Sie wöchentlich mit speziellen Randreinigern säubern.

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